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Google Music Timeline

Screenshot Google Music Timeline

Die Research-Abteilung von Google hat eine interessante Visualisierung von Music-Genres seit den 1950er Jahren gebaut: Google Music Timeline. Die Timeline zeigt, wie sich die Popularität von Musikrichtungen in den vergangenen 60 Jahren verändert hat. Die Daten dazu stammen aus Googles Musikdienst Play Music.

"Google Music Timeline" vollständig lesen

Google Play Music jetzt in Deutschland

Vor ein paar Minuten ist Google Play Music in Deutschland gestartet. Im Google Play Store ist eine neuer Menüpunkt "Musik" zu finden, dort gibt es ab sofort MP3s mit 320 kbit/s zu kaufen. Die Preise liegen nach ersten Berichten zwischen den üblichen 99 Cent und 1,29 € pro Titel bzw. zwischen 6,99 € und 15,49 €.

Screenshot Nuvola Player mit Google Play Music
Google Play Music im Nuvola Player für Linux

Wie bei den konkurrierenden Angeboten von Apple und Amazon können auch bei Google eigene Musikdateien in die Cloud kopiert werden und stehen dann quasi überall in gleicher Qualität zur Verfügung. Zu diesem Zweck muss lokal der Google Music Manager installiert werden, der die lokale Musiksammlung durchforstet und einen Fingerabdruck jedes gefundenen Songs erstellt. Über diesen Fingerabdruck wird geprüft, ob der Titel sich schon in Googles Katalog befindet. Ist dies der Fall, muss die Datei gar nicht erst hochgeladen werden, sondern wird von Google zur Verfügung gestellt.

Schwer zu sagen, ob das bei mir gut funktioniert oder was das Programm im Hintergrund macht, aber der Prozess wird wohl noch eine ganze Weile mit den mehreren Tausend Musikstücken beschäftigt sein, die ich vorerst einmal in die Cloud dupliziere. Und das, obwohl meine Sammlung wirklich gut getaggt ist. Aber ich lasse den Import einfach im Hintergrund weiterlaufen, stört ja nicht. Das Limit bei Google Play Music liegt bei 20.000 Titeln. Ob Tracks, die bei Google gekauft wurden, zu dieser Summe zählen oder nicht (wie bei Amazon), weiß ich momentan nicht.

Die Wiedergabe der Musik erfolgt übrigens im Browser oder über geeignete Clients. Für Android-Nutzer gibt es schon länger eine die zugehörige Player-App, die Musik direkt aus der Cloud streamen kann und auch das Herunterladen der eigenen Musik ermöglicht, so dass die Musik auch offline gehört werden kann.

Für Linux-Nutzer lohnt sich die Installation des Nuvola Players, der sich gut in meinen Gnome-Desktop integriert. In Sachen Google Play Music bettet Nuvola mehr oder weniger einfach den web-basierten Google-Player in ein separates Fenster ein (anfangs hieß Nuvola daher "Google Music Frame"). Nuvola kann sich aber auch mit anderen Musikdiensten in der Cloud verbinden. Momentan sind das neben Google Amazon Cloud Player, 8tracks, Grooveshark, Hype Machine, Pandora und Rdio (möglicherweise nicht alle in Deutschland verfügbar).

Jam With Chrome: Die definitive virtuelle Band?

Überraschend wenig habe ich in meiner Timeline und meinem Feedreader bisher über das neueste Google Chrome Experiment gelesen: Jam With Chrome. Dabei handelt es sich dabei um ein wirklich abgefahrenes Stück Musiksoftware, das sich vor allem technisch recht weit vorne befindet. Auf Jam With Chrome können bis zu vier Teilnehmer gemeinsam Musik machen, jammen, experimentieren. Und das im Browser, dank extensiver Nutzung der Web Audio API, Websockets, Canvas und der ganzen anderen neuen Technologien.

Im "Easy"-Modus" fällt es leicht, auf einem der 19(!) Instrumente, die zur Auswahl stehen, ein paar Riffs zu spielen, zumal Google eine große Anzahl von Presets bereitgestellt hat. Die funky Gitarre mit Auto-Wah-Effekt etwa hat schon irgendwie den richtigen Twang. Als nächstes wird an Parametern geschraubt: Tonart ändern, Akkordwechsel, nach 16 Takten ein anderes Lick ausprobieren, und ein wenig am Delayregler drehen. Jeder Preset lässt sich auf vielfältige Weise manipulieren. Dann kommen auch mal Schlagzeug oder Keyboard dran. Nice, ich bin Multiinstrumentalist.

Wechsel in der "Pro"-Modus: Jetzt ist Fingerfertigkeit gefragt, dann fast alle Tasten auf der Computer-Tastatur sind jetzt einer Saite, einer Keyboard-Taste oder einer Drum zugeordnet. Die Koordination fällt nicht leicht, zumal die Soundwiedergabe ganz schön laggy ist, also die Zeitspanne zwischen Tastendruck und Ausgabe des Tons sehr lang. Aber es funktioniert, und nach einigen Minuten ist so etwas wie ein Rhythmus zu erkennen. Wahrscheinlich ist es wie mit "richtigen" Instrumenten auch: Übung macht den Meister!

Für eine Band können bis zu drei Freunde eingeladen werden. Über ein kleines Chat-Fenster wird der nächste Song besprochen, und dann geht es wirklich zur Sache. Leider ohne Gesang - wobei das vielleicht manchmal auch besser ist. Aber zumindest im einfachen Modus spielt alles schön synchron, und bald klappen auch die gemeinsamen Akkordwechsel. Im Pro-Modus sind Dissonanzen jedoch vorprogrammiert. Außerdem fehlt(?) eine Möglichkeit, die Jamsession aufzunehmen, was den Spaß etwas trübt.

Ist Jam With Chrome mehr als ein Spielzeug, mehr als eine beeindruckende Tech-Demo-App, wie manche behaupten? Und ob echte Bands das wirklich zum Musizieren benutzen werden? Eine wirklich ernsthafte Musik-Anwendung ist es meiner Meinung nach nicht, auch wenn oder gerade weil sich schnell gute halb-automatische Jams ergeben. Als Spaß zwischendurch kann Jam With Chrome aber durchaus gefallen.

Google Hangouts On Air im Studio Mode

Butter bei die Fische: Wer von euch hat schon mal einen Google Hangout gestartet? Oder an einem Hangout On Air teilgenommen? Hangouts On Air sind die öffentliche Version der ansonsten privaten Video-Chats auf Google+. Sie werden zusätzlich automatisch von Google mitgeschnitten und auf YouTube gepackt. Ein praktisches Feature für Podcasts, Diskussionsrunden und ähnliches.

Google hat für Hangouts On Air jetzt den so genannten "Studio Mode" eingerichtet. Ist dieser aktiviert, wird die Audio-Übertragung auf Musik optimiert, nicht wie bei "normalen" Hangouts auf gesprochene Sprache. Damit werden Hangouts On Air ab sofort für Musiker, Bands und DJs interessant. Was für einen Unterschied der "Studio Mode" macht, demonstriert dieses Video der Band Studio 709:

Mal sehen, wann Boilerroom oder andere Live-Geschichten auf Google umsteigen. Wenn das gut angenommen wird, ist es vermutlich nur noch eine Frage der Zeit, bis Google ein browserbasiertes Ton- oder Videostudio veröffentlicht ;-)

[via evolver.fm]

Google Translate Beatboxing

Screenshot von translate.google.de

Der nächste Schritt auf dem Weg zur Weltherrschaft: Google übernimmt das Beatboxing! Hier die Anleitung zum Ausprobieren:

  1. Gehe zu Google Translate
  2. Wähle "Von Deutsch nach Deutsch übersetzen" aus
  3. Kopiere den folgenden Text ins Eingabefeld: pv zk pv pv zk pv zk kz zk pv pv pv zk pv zk zk pzk pzk pvzkpkzvpvzk kkkkkk bsch
  4. Klicke auf "Anhören"
  5. Yeaaaah!

Fantastisch? Dann probiert mal die Vorschläge aus den Kommentaren hier aus. Für Dubstep ist Albanisch zu wählen ;-) [via CDM]

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