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Hydrogen Advanced Drum Machine

Gerade eben bei der Lektüre der März-Ausgabe (PDF) von freiesMagazin auf einen lesenswerten Bericht der mehrteiligen Serie über Audiosoftware für Linux gestoßen, der die virtuelle Drum-Machine Hydrogen vorstellt, und dies zum Anlass genommen, Hydrogen schnell mal zu installieren. Wollte ich schon lange mal machen. Seitdem sitze ich hier und klicke mir Drum-Patterns aus dem mitgelieferten TR-808-Drumkit zusammen. Das Programm ist wirklich total einfach zu bedienen, die Oberfläche ist äußerst übersichtlich, und insgesamt geht alles sehr intuitiv von der Hand. Ok, meine Beats holpern noch ziemlich, aber das ist nicht wirklich dem Programm vorzuwerfen ;-)

Zusätzliche Drumkits können einfach runtergeladen werden, außerdem kann man ganz einfach eigene Samples importieren - und fertige Songs exportieren. Es gibt offenbar sogar Installer für Mac OSX und Windows, so dass eigentlich jeder direkt loslegen kann. Ich kann Hydrogen uneingeschränkt empfehlen, muss jetzt aber noch weiter an meinem Beat basteln ... hoffentlich haben die Nachbarn einen gesunden Schlaf!

Trinity - Tragbares Multi-Track Recording

Zugegeben, regelmäßiges Bloggen sieht anders aus, aber manchmal gibt es tagelang nichts, was mich ausreichend motiviert. Bis ich dann über Dinge wie Trinity stolpere - eine Digital Audio Workstation auf Linux-Basis (Audacity, Hydrogen, Rezound, 64Studio), die in einem handlichen Gerät alles vereinen will, was man in einem tragbaren Studio so benötigt. Auf Hardware-Seite wartet das Teil mit diversen Inputs und Outputs, einem TFT-Display und einer 20 GB-Festplatte (bisschen wenig, oder?) auf. Nach neuesten Informationen werkelt darin ein AMD Geode-Prozessor mit 500 MHz bei 256 MB RAM. Nachdem Trinity bereits im vergangenen Sommer angekündigt worden war, ist es gut zu hören, dass die Entwicklung große Fortschritte macht. Ich bin gespannt, was aus dem Projekt wird und ob es auch Verbreitung findet. Der Linux-Audio-Entwicklung würde das einen ordentlichen Schub verpassen.

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