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Label Love Vol. 5: The Jazz Edition

Label Love Vol. 5: The Jazz Edition

Die Label Love-Serie ist sowas wie ein musikalisches Humble Bundle mit dem Unterschied, dass es die Label-Sampler komplett für lau zum Download gibt. Der fünfte Teil versammelt ein weites Feld von aktuellem, kontemporärem Jazz, der von acht unabhängigen Labels aus Großbritannien und den USA beigesteuert wurde.

Label Love is an eclectic yet unified bundle of unique sounds compiled simply for the love of sharing them with the universe

Im einzelnen sind Künstler folgender Labels auf dem absolut hörenswerten Sampler vertreten: Tru Thoughts, Impossible Ark, Gondwana Records, Jazzman Records, Edition Records, Katalyst Entertainment, Revive Music Group und Basho Records.

Reinhören könnt ihr wie gewohnt hier im Blog. Besonders empfehlen möchte ich das Stück "Fletcher Moss Park" von Matthew Halsalls gerade erst erschienenem, gleichnamigem Album; Kahil El'Zabar's Ethnics mit Nona Hendryx; und Sara Mitras "April Song" von ihrem Debütalbum auf Impossible Ark.

Den Download gegen die Angabe eurer E-Mail-Adresse und alle weiteren Informationen gibt es nach diesem Link.

Direktlink

Ich frage mich gerade: Wieso gibt es keine kostenlose Compilation dieser Art von jungen deutschen Jazztalenten? Talentierte Jazzer gibt's hierzulande ja zuhauf, auch wenn die oft etwas "akademischer" klingen als auf "Label Love". Wenn jemand etwas Gegenteiliges weiß, sagt mir bitte Bescheid!

Wieder ein paar Goodies

Beinahe täglich sammelt sich bei mir über E-Mails, Twitter, Feeds, Facebook und sonstige Kanäle dermaßen viel knorke Musik an, dass ich gar nicht erst versuche, alles zu bloggen. Videos landen ab und zu in meinem Posterous, für die neuesten Mixtapes verweise ich gern an die geschmackssicheren Kollegen bei den Blogrebellen. Aber manchmal muss es eben doch raus, und dann werfe ich einfach mal ein paar Player hier ins Blog.

Heute hätten wir eine Label-Compilation von Impossible Ark Records im Programm, hier anzuhören und dort kostenlos herunterzuladen. Bei Impossible Ark huldigt man seit 2006 einem klassichen, tanzbaren NuJazz/Spiritual Jazz-Sound und besetzt damit eine kleine aber feine Nische.

Gabriel Teodros bringt uns ein Rap-Mixtape mit Beats aus gesampleten äthiopischen Musikstücken. Wer meine Vorliebe für Ethio-Jazz kennt, kann sich denken, dass auch "GT's Ethiopium: A Jitter Generation Mixtape" gefällt. Mulatu Astatke pur ist mir zwar nach wie vor lieber, aber das hier hat es auch in sich:

Ansonsten solltet ihr noch in Richard Spavens neues Album "Spaven's 5ive" reinhören. Spaven ist Drummer und hat schon für José James, 4Hero, Mark de Clive-Lowe und das Robert Mitchell 3io getrommelt. Sein Platte ist ziemlich jazzy, aber sehr modern mit diversen Dubstep- und Electro-Anleihen (erschienen auf Jazz re:freshed). Check it out!

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