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Sonic Iceland

Trio, aufgenommen 2008 in Reykjavík

Dieses nicht anders als multiinstrumental zu nennende Trio habe ich 2008 auf dem belebten Lækjartorg-Platz in Reykjavík fotografiert. Islandbesucher merken schnell, dass Musik eine überaus wichtige Rolle im Leben der gut 300.000 Insulaner spielt. Auch Kai und Marcel, die letztes Jahr im Juni Island bereisten, kamen mit vielen Musikern und Bands ins Gespräch und tranken das eine oder andere Bier. Das Resultat ihrer musikalischen Forschungsreise waren viele Interviews und die Webseite Sonic Iceland.

Die grafisch und inhaltlich ansprechende Seite ist Musiktagebuch und Reisebericht zugleich. In jedem verwinkelten Zipfel Islands haben die beiden Außergewöhnliches entdeckt und veröffentlichen es nach und nach auf ihrer Seite. Außerdem schreiben die Jungs noch ein Blog über ihr Lieblingsthema. Besonders toll sind die wunderbaren Fotos auf Sonic Iceland - wer Heima gesehen hat, weiß um die Schönheit Islands.

Island vermarktet seine Musiktalente seit Jahren sehr professionell. Neben weltbekannten Künstlern wie Björk, Sigur Rós, Mezzoforte oder Emiliana Torrini spielen mit schöner Regelmäßigkeit auch unbekannte Musiker auf dem Festland (Europa, Amerika) und präsentieren ihre oft verschrobenen, aber meistens zauberhaften Ideen und Interpretationen einer ergebenen Fangemeinde. Ich bin schon gespannt auf FM Belfast, die im Juli auf dem Worldwide Festival auftreten und eine weitere Facette der isländischen Musik vorführen werden.

Nun aber viel Spaß beim Lesen und Hören auf Sonic Iceland!

Foto von der seite Sonic Iceland

Tónlist

Zehn Tage Island haben gerockt. Sowohl Reykjavík als (einziges) urbanes Zentrum der Insel mit viel Hipster Life - Boutiquen, Cafés mit freiem WLAN, Clubs usw. - als auch vor allem die atemberaubende Natur mit ihren Gletschern, Geysiren, Wasserfällen und endlosen Weiten:

Gletscherblick am Skaftafell

Natürlich habe ich mich auch ein wenig nach neuer isländischer Musik umgesehen und umgehört, was erstmal nicht so einfach ist, weil die Isländer sehr darauf bedacht sind, alles in ihrer eigenen Sprache auszudrücken. Musik heißt dementsprechend tónlist. Die scheint aber fast jeder der 316.000 Einwohner zu machen, wenn man bedenkt, wie viele isländische Bands man doch kennt. Neben den international bekannten Acts wie Björk, Sígur Rós, GusGus, den Sugarcubes und vielleicht noch meinen heimlichen Favoriten Múm gibt es auch in Island die übliche Chartsmusik, außerdem viele ganz gute, aber doch auch relativ ähnliche klingende Gitarrenbands, die möglicherweise auch hierzulande bald bekannter werden. Die Isländer vermarkten ihre Musik halt ziemlich gut.

Dennoch fand ich es, vielleicht auch wegen der Sprachbarriere, recht schwierig, Musiker ausfindig zu machen, die hier ins Blog passen würden. Da ich die Beschreibungen eben oft nicht verstehen konnte, musste ich häufig auf die MySpace-Seiten der Künstler zurückgreifen, was prinzipiell auch ok war. Aber eben auch zeitaufwändig, ich wollte ja auch noch was vom Urlaub haben. Dennoch, letztendlich, nach langer Rede hier zwei Tipps ;O)

"Tónlist" vollständig lesen
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