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Frankfurt will den Jazz zurück

frankfurt - [jazzkeller] panorama 17

Fankfurt galt über Jahrzehnte als Deutschlands Jazzhauptstadt, denn Jazz hat in Frankfurt eine lange Tradition. Diese begann nicht erst mit dem amerikanischen Soldaten, die den Jazz nach Ende des Zweiten Weltkriegs mit an dem Main brachten, sondern schon viel früher, in den roaring twenties. Clubs wie der 1952 gegründete Jazzkeller und das Deutsche Jazzfestival trugen entscheidend zu Frankfurts Berühmtheit in Sachen Jazz bei, ebenso wie Musiker wie die Mangelsdorffs und Heinz Sauer.

Und auch heute ist der Jazz in Frankfurt lebendig, wie z.B. die Jazzinitiative Frankfurt zeigt, und worüber ich hier ja auch regelmäßig schreibe. Aber die Zeiten für Jazzfreunde sind härter geworden, manche machen sich Sorgen um den Nachwuchs. Bereits im September letzten Jahres konnte im Artikel Jazz auf Eis nachgelesen werden, wie es um die aktuelle Ausbildungssituation für Jazz in Frankfurt aktuell steht: gar nicht gut.

Der Studiengang "Jazz- und Popularmusik" an der Frankfurter Musikhochschule sei "eingefroren" worden, die Studenten eines inoffiziellen Weiterbildungsstudiums müssten gegen viele Widrigkeiten ankämpfen, heißt es beim Projekt "Jazz or no". Dessen Initiatoren setzen sich für die Wiedereinrichtung des Aufbaustudiengangs Jazz und Popularmusik in Frankfurt ein und sammeln dafür Unterschriften. Auch auf Facebook ist die Initiative natürlich vertreten, und auf Frankfurt Gestalten kann man für sie abstimmen.

Also, liebe Jazzfreunde aus Rhein-Main und von anderswo: Hier geht's zur Unterschriftenliste, ihr wisst, was zu tun ist.

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