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Musikalisches Weihnachtsgebäck

Roland TR-808 als Kuchen

Auf uns warten nun einige Tage Ruhe, Besinnlichkeit, Völlerei und vielleicht auch gepflegte Langeweile. Musik hilft in jedem Fall, das beste daraus zu machen. Deswegen hier einige Kleinigkeiten zum Naschen während der Feiertage, von Freunden für Freunde.

Die KonFerenz wirft einen musikalischen Blick zurück auf 2011 und hat ihre 24 Lieblings-Funk/Soul/Jazz-Songs auf Mixcloud gepackt:

Volcov aka Isoul8 war vergangenes Wochenende im Mainzer Red Cat zu Gast bei Soulparlor. Das knapp 2,5-stündige Set gibt's jetzt netterweise auf Soundcloud:

Für das Progolog hat der gute _Tasmo außerdem einen XMas-Mix mit vielen vornehmlich dubbigen Coverversionen bekannter Weihnachtsklassiker ("Blitzkrieg Bop", "Foxy Lady") produziert:

Wem das noch nicht reicht: Ronny aka Das Kraftfuttermischwerk dropt morgen Abend pünktlich zur Bescherung sein neues Album "Kleines Ganzes". Wer da heute schon reinhören möchte, kann die gestrige Echochamber nachhören, da spielt Saetchmo zwei der neuen Tracks.

Jetzt aber: Schöne und entspannte Feiertage euch allen!

Kuchen via synthgear

KonFerenz - In Flagranti

Die KonFerenz: Joachim Krohn und Marc Bornée

An einem heißen Sommertag vor sechs Jahren, dieses Blog war gerade einmal ein paar Wochen alt, fand ich in meinem Briefkasten mein erstes Rezensionsexemplar einer brandneuen CD. War also doch keine schlechte Idee mit diesem Blog, dachte ich mir, schob das Album in den Player und setzte mich an die Tastatur. Es war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Das neue, mittlerweile dritte KonFerenz-Album "In Flagranti" hat mir Marc Bornée, der Bassist der Band, gleich persönlich überreicht, auf die Post sind wir nicht mehr angewiesen ;-) In den letzten Jahren habe ich Marc und Joachim Krohn, der für die Tasteninstrumente und die Drumprogrammierung verantwortlich zeichnet, regelmäßig und immer wieder gern persönlich getroffen.

Der KonFerenz-Sound hat sich auf dem dritten Album weiterentwickelt, ist kantiger, prägnanter geworden, dabei aber ausgesprochen groovig geblieben. Gleich der erste Track "Kadenz" mit seinen Vocal-Samples macht klar, dass diese Produktion einer gesunden Mischung aus intelligentem Songwriting und Experimentierfreude fußt. Deshalb und dank des Gesangs von Liza da Costa fügt sich etwa der Ausflug in brasilianische Gefilde ("Consideração") völlig harmonisch ins Ganze ein.

Die Wahl-Berlinerin Chinaza leiht dem Gros der Stücke ihre Stimme, so sie denn nicht rein instrumental daherkommen, und brilliert unter anderem im Titelstück "In Flagranti". Ab morgen könnt ihr das Album "In Flagranti" bei CDeal in physischer Form (als CD) bestellen - auch darum kümmert sich die Band höchstpersönlich. In zwei Wochen gibt's dann die Download-Version in den üblichen Online-Shops. In welchem Format auch immer: Der Kauf lohnt sich!

Creative Business Convention 2010

CnB-Logo

Über das Future Music Camp, an dem ich Ende Mai dann leider doch nicht teilnehmen konnte, bin ich kurzfristig an eine Einladung zur Creative Business Convention (CnB) gelangt, die parallel zum c/o pop-Festival in Köln stattfindet. Dort werde ich am morgigen Donnerstag zugange sein, auch wenn sich das Programm am Freitag mindestens ebenso interessant liest. Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung, was mich dort erwartet: Kreative oder Anzugträger, heiße Luft oder heißer Scheiß? Ich werde berichten, wie sich die Konferenz anfühlt, was die Kreativindustrie (was für ein Wort!) zu bieten hat und ob Köln jetzt die Hauptstadt des Pop ist. Falls mich jemand dort treffen möchte, schreibt einfach per Twitter an @numblog. Leider werde ich wohl keins der zum Teil großartigen Konzerte des c/o pop besuchen können - dafür sind Zeit und Budget zu knapp bemessen. Außerdem ist ja Fußball ;-)

Alles InTakt!

Ein gleichwertiges zweites Album aufzunehmen, ist oft schwieriger als ein gutes Debut hinzulegen. Einerseits soll das Niveau gehalten, wenn nicht sogar nach oben geschraubt werden, andererseits möchte man bei aller Kontinuität auch Neues ausprobieren und in die Musik einfließen lassen. Die drei Jungs von der KonFerenz meistern dies alles mit bewundernswerter Leichtigkeit und haben vor gut zwei Wochen mit InTakt einen würdigen Nachfolger ihres Erstlings KonTakt veröffentlicht. Der spannende Weg dorthin konnte begleitend im regelmäßig aktualisierten KonFerenz-Blog nachvollzogen werden, wo vor allem Bassist Marc ebenso charmant wie Neugikeiten aus dem Bandalltag präsentiert - sei es vom musikalischen Probeausflug ins dänische Strandhaus, aus dem Studio, oder über musikalische Inspirationsquellen (die legendäre GuteNachtMusik!).

Wer nun eine detaillierte Rezension von InTakt erwartet, den muss ich enttäuschen; eine nachdrückliche Kaufempfehlung muss reichen. Ich bin befangen, weil seit meiner Besprechung des Erstlings KonTakt immer in selbigem mit der Band, sei es auf den vielen Wegen des Internet, sei es im real life. Gerade gestern musste ich auf die offizielle Release-Party verzichten, weil ich es zeitlich einfach nicht geschafft habe - dabei hätte ich alle so gerne wiedergesehen. Ich gehe davon aus, dass ihr richtig schön gefeiert habt?!

So viel sei immerhin gesagt: Der loungige, smoothe, jazzig-groovende Sound hebt sich musikalisch, kompositorisch und klanglich klar vom Einheitsbrei herkömmlicher Chillout-Compilations ab, nicht zuletzt auch wegen der eindrucksvollen Stimme der Sängerin Chinaza. Wer auch mal die Stimmen der anderen Bandmitglieder hören möchte, kann dies etwa im Normcast 132 tun oder in der 515ten Ausgabe von Annik Rubens' Schlaflos in München. Über das Video zur ersten Single habe ich bereits früher gebloggt, es kann hier angesehen werden. Und dann nicht vergessen, das Album zu kaufen: Hier, hier, hier, hier oder überall, wo es gute Musik zu erwerben gibt.

KonFerenz: InTakt

Das neue Album der Blogger-, Twitter- und auch real life-Freunde von der KonFerenz, InTakt, steht, wie man so schön sagt, in den Startlöchern und knüpft qualitativ nahtlos an den Vorgänger KonTakt an - wenn es nicht sogar noch einen draufsetzt. Ich durfte die Entwicklung des Werks dankenswerterweise intensiv verfolgen und immer mal wieder reinlauschen und stelle hiermit fest: Die Arbeit hat sich gelohnt. Davon kann sich ab sofort jeder überzeugen, denn zum Titelstück hat Markus von Chillerstadt ein wundervolles Video erstellt, bei dem einem Hören und Sehen vergehen … wollte ich fast sagen, aber das wäre äußerst schade. Vielmehr gilt: Äuglein und Öhrchen weit aufsperren, zurücklehen und genießen. In gut drei Wochen steht übrigens die offiizielle Veröffentlichung des Albums an.

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