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Soul Jazz Labelporträt

Geschrieben von Matthias GutjahrMittwoch, 18. Mai 2011

Soul Jazz "Studio One Groups" Cover

Soul Jazz Records wird nicht zu Unrecht von vielen als eines der besten Labels der Welt bezeichnet. Entstanden aus einem Platteladen versorgt Soul Jazz die Welt seit 20 Jahren mit feinster Musik fast aller Genres. Herausragend und verdienstvoll sind nicht nur die Studio One-Compilations, sondern viele Veröffentlichungen von fast vergessener Musik aus aller Welt.

Die Soul Jazz-Alben sind immer sehr sorgfältig ausgestattet, ein künstlerisches Cover und ein fettes Booklet mit minutiösen Informationen zur Musik sind eigentlich immer dabei. Die Liebe zur Musik und zum Detail macht Soul Jazz so besonders. Alles weitere erfahrt ihr in der folgenden, 15-minütigen Dokumentation. [via FB]

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HHV Selected Store, via Supercity

Geschrieben von Matthias GutjahrMittwoch, 27. August 2008

So ganz taufrisch ist die News zwar nicht mehr, aber sie gibt mir die Gelegenheit auf mehrere Dinge hinzuweisen. Zunächst einmal darauf, dass ich, sollte es bei mir mit dem BarCamp Berlin 3 klappen, unbedingt versuchen will, dem Selected Store von HHV einen Besuch abzustatten. Der "alte" Laden von denen ist vielleicht authentischer, aber der neue Store sieht auf den Fotos echt äußerst lecker aus. Ganz besonders freue ich mich darüber, dass die Webseite des Selected Stores ein Blog auf Basis von Serendipity ist und daher nicht nur technisch ganz weit oben mitspielt, sondern auch ein wirklich freshes Erscheinungsbild hat. Viel Whitespace, wie der richtige Laden, und ein funky Blau. Gut gemacht!

Darauf gestoßen hat mich nebenbei bemerkt ein anderes Blog, nämlich das des Wiener Plattenlabels Supercity, gegründet von den Waxolutionists und Manvua als eine Familie, eine Homebase, eine Plattform, ein Kanal, den alle Beteiligten für sich nutzen, ohne dabei ihre künstlerische Selbstständigkeit aufzugeben. Eifrig befüllt wird das Blog von fünf Autoren, darunter auch Manuva selbst, dessen ehemaliges "Blog" noch bei mir in der Blogroll auf der rechten Seite rumhängt (und mittlerweile zu Supercity umleitet). Das erinnert mich dran, dass ich die Blogroll dringend mal wieder aktualisieren muss - verwaiste Einträge rauswerfen, dafür jede Menge spannende neue Blogs rein da.

Das Schwedische Modell

Geschrieben von Matthias GutjahrFreitag, 29. Februar 2008

Sieben schwedische Labels proben den Aufstand. Sie wollen gemeinsam nach neuen Geschäftsmodellen für ihre Musik suchen und dabei Filesharing explizit nicht verteufeln. Filesharing sei nunmal da, und man müsse es einfach akzeptieren. Bisher sind aber noch keine weiteren Details über Ziele und konkrete Ausrichtung Initiative bekannt. [via]

Logo. The Swedish Model

The Swedish Model is a newly created cooperation and discussion platform consisting of 7 Swedish independent record labels. We have a common agenda. We want to restore focus on the music. We believe in the future. We are doing this because we want to bring forward good music and will do this as long as there are creative people. The creative will not stand and fall with an economic model or a physical product.

Mit von der Partie sind folgende Labels: Adrian Recordings, A TenderVersion Recording, Flora & Fauna, Hybris, I Made This, Nomethod Records und Songs I Wish I Had Written

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Dalaki Limited Edition Box

Geschrieben von Matthias GutjahrMittwoch, 28. November 2007

Dalaki Logo

Plattenlabels hören plötzlich auf ihre Kunden. Diese beschwerten sich häufig über lieblos eingetütete CDs und sahen keinen Vorteil mehr zu MP3s. Daher setzen nicht nur Radiohead auf die reichhaltig befüllte Box-Edition ihrer neuen Scheibe, sondern auch kleinere Labels wie das neu gegründete Dalaki wollen mit exklusiver, edler Ausstattung punkten. So neu ist die Idee mit Sammlereditionen zwar nicht, aber Freunde erlesener elektronischer Klänge wurden bislang eher selten damit beglückt.

Der Inhalt der BoxFloriana vs Màcro - Heleylah Sunset heißt die erste Veröffentlichung auf Dalaki, die es in ausgewählten MP3-Shops downzuladen gibt - und eben als auf 300 Stück limitierte collectors box mit vielen zusätzlichen Goodies. Die Musik auf Dalaki soll in etwa durch die Formel dalaki = (electronica₂ × deep tech ± (glitch ÷ jazz) / (ambient × experimental) ± art) beschrieben werden können ;-) Bei thinnerism erzählt Labelgründer Jörg Schuster, was sonst noch hinter Dalaki steckt und warum er sein eigenes Label gegründet hat in Zeiten, in denen viele andere Labels ums Überleben kämpfen.

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Freie Musik, aufmerksame Blogger und die UK-Charts

Geschrieben von Matthias GutjahrMittwoch, 17. Oktober 2007

Heute geht es wild durcheinander, denn ich bin gleich auf mehrere Kuriositäten und Absonderlichkeiten gestoßen, die ich keinem vorenthalten möchte. Los ohne Umschweife:

Bob Ostertag würden viele als verrückten Professor bezeichnen, schließlich lehrt er an einer kalifornischen Universität. Hauptsächlich ist er aber als experimenteller Audiokünstler bekannt geworden, der wild durcheinander samplete und sich allerlei elektronische Instrumente bastelte, und das schon in den späten Siebzigern des letzten Jahrhunderts. Im vergangenen Jahr veröffentlichte er alle seine Aufnahmen, an denen er die Rechte besitzt, unter einer Creative Commons-Lizenz. Jetzt ist sein jüngstes Werk w00t erschienen (und hat ein wunderbares Katamari-Cover). Nichts für sensible Gemüter ;-)

Das nächste Fundstück hat mich heute früh zum Schmunzeln gebracht: In Ten ways to get music bloggers to notice your email verspricht das Blog Puddlegum die ultimativen Tipps, wie Labels es anstellen, dass Blogger über ihre Musik bloggen. Eigentlich ist dem nichts hinzuzufügen, außer dass ich (noch?) nicht wirklich in tausenden E-Mails von Plattenlabels ertrinke. Sollte jemand das ändern wollen, bitte das Kontaktformular benutzen und unbedingt die Tipps beherzigen ;-)

Das dritte und letzte Fundstück ist eigentlich schon zwei Tage alt, hat aber heute erst die Runde gemacht, so dass ihr es vielleicht schon kennt. Es dreht sich um die britischen Download-Charts, die im Blog von Last.fm mit deren Wochencharts verglichen werden. Findet ihr den Unterschied? ;-)

So, drei Smilies in einem Posting müssen genug sein, sonst wird es wirklich albern.

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