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Erstes Release auf Nutriot Recordings

Es wird Zeit, den ganzen Staub wegzupusten, der sich hier im Blog angesammelt hat. Und sei es nur für diese Zwischenmeldung:

Das von mir hochgeschätzte Blog nutriot "diversifiziert" sein Angebot mit einem neu gegründeten Label: Auf nutriot Recordings erscheint in einer Woche als Premerien-Release das Album mit dem etwas sperrigen, aber umso poetischeren Titel "a series of oopsie daisies and various other flora" von Christoph El' Truento.

Der Neuseeländer hatte das Album bereits Ende 2013 auf Bandcamp eingestellt, wo es unter anderem in der Bandcamp Weekly Radioshow gespielt wurde. Aber auch andere wurden auf die eigentümliche, vom Free Jazz inspirierte Mixtur aus Synths, Samples und Beats aufmerksam. Nun wird "a series of oopsie daisies …" von nutriot Recordings (wieder-)veröffentlicht.

Auf Vinyl könnt ihr das Album schon bei HHV vorbestellen, oder ihr geht auf die Bandcamp-Seite des Labels und entscheidet euch dort zwischen Vinyl- oder Digital-Preorder. Wie auch immer ihr euch entscheidet, ihr werdet es nicht bereuen!

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Colectivo Futurecast 32 von Tetsuo Nutriot

Ich lese nur wenige englischsprachige Musikblogs, aber nutriot gehört seit langem zu meiner regelmäßigen Lektüre, weil dort immer wieder gute Musik vorgestellt wird, die sonst kaum irgendwo auftaucht. Jetzt hat Blogger Tetsuo Nutriot für das Londoner Colectivo Futuro einen feinen, dreiviertelstündigen Futurecast voller melancholischer Melodien produziert. Genau richtig für das trübe Wetter da draußen.

I decided to pick the saddest, most melancholic music in my collection, music that fits well into the season, and started recording. And then I recorded some more.

Die Recording-Session hat sich gelohnt, das Mixtape verbindet ganz wunderbar Spiritual Jazz von Alice Coltrane, Música Popular Brasileira und folkige Sixties-Songs mit den Tracks der aktuellen Beatbastler-Generation um Flying Lotus, Teebs und Dimlite. Die Trackliste findet ihr hier. Im zugehörigen Interview verrät Tetsuo, dass er neben dem Blog noch ein Label gegründet und fürs kommende Jahr erste Releases geplant hat. Stay tuned!

Soul Jazz Labelporträt

Soul Jazz "Studio One Groups" Cover

Soul Jazz Records wird nicht zu Unrecht von vielen als eines der besten Labels der Welt bezeichnet. Entstanden aus einem Platteladen versorgt Soul Jazz die Welt seit 20 Jahren mit feinster Musik fast aller Genres. Herausragend und verdienstvoll sind nicht nur die Studio One-Compilations, sondern viele Veröffentlichungen von fast vergessener Musik aus aller Welt.

Die Soul Jazz-Alben sind immer sehr sorgfältig ausgestattet, ein künstlerisches Cover und ein fettes Booklet mit minutiösen Informationen zur Musik sind eigentlich immer dabei. Die Liebe zur Musik und zum Detail macht Soul Jazz so besonders. Alles weitere erfahrt ihr in der folgenden, 15-minütigen Dokumentation. [via FB]

HHV Selected Store, via Supercity

So ganz taufrisch ist die News zwar nicht mehr, aber sie gibt mir die Gelegenheit auf mehrere Dinge hinzuweisen. Zunächst einmal darauf, dass ich, sollte es bei mir mit dem BarCamp Berlin 3 klappen, unbedingt versuchen will, dem Selected Store von HHV einen Besuch abzustatten. Der "alte" Laden von denen ist vielleicht authentischer, aber der neue Store sieht auf den Fotos echt äußerst lecker aus. Ganz besonders freue ich mich darüber, dass die Webseite des Selected Stores ein Blog auf Basis von Serendipity ist und daher nicht nur technisch ganz weit oben mitspielt, sondern auch ein wirklich freshes Erscheinungsbild hat. Viel Whitespace, wie der richtige Laden, und ein funky Blau. Gut gemacht!

Darauf gestoßen hat mich nebenbei bemerkt ein anderes Blog, nämlich das des Wiener Plattenlabels Supercity, gegründet von den Waxolutionists und Manvua als eine Familie, eine Homebase, eine Plattform, ein Kanal, den alle Beteiligten für sich nutzen, ohne dabei ihre künstlerische Selbstständigkeit aufzugeben. Eifrig befüllt wird das Blog von fünf Autoren, darunter auch Manuva selbst, dessen ehemaliges "Blog" noch bei mir in der Blogroll auf der rechten Seite rumhängt (und mittlerweile zu Supercity umleitet). Das erinnert mich dran, dass ich die Blogroll dringend mal wieder aktualisieren muss - verwaiste Einträge rauswerfen, dafür jede Menge spannende neue Blogs rein da.

Das Schwedische Modell

Sieben schwedische Labels proben den Aufstand. Sie wollen gemeinsam nach neuen Geschäftsmodellen für ihre Musik suchen und dabei Filesharing explizit nicht verteufeln. Filesharing sei nunmal da, und man müsse es einfach akzeptieren. Bisher sind aber noch keine weiteren Details über Ziele und konkrete Ausrichtung Initiative bekannt. [via]

Logo. The Swedish Model

The Swedish Model is a newly created cooperation and discussion platform consisting of 7 Swedish independent record labels. We have a common agenda. We want to restore focus on the music. We believe in the future. We are doing this because we want to bring forward good music and will do this as long as there are creative people. The creative will not stand and fall with an economic model or a physical product.

Mit von der Partie sind folgende Labels: Adrian Recordings, A TenderVersion Recording, Flora & Fauna, Hybris, I Made This, Nomethod Records und Songs I Wish I Had Written

Dalaki Limited Edition Box

Dalaki Logo

Plattenlabels hören plötzlich auf ihre Kunden. Diese beschwerten sich häufig über lieblos eingetütete CDs und sahen keinen Vorteil mehr zu MP3s. Daher setzen nicht nur Radiohead auf die reichhaltig befüllte Box-Edition ihrer neuen Scheibe, sondern auch kleinere Labels wie das neu gegründete Dalaki wollen mit exklusiver, edler Ausstattung punkten. So neu ist die Idee mit Sammlereditionen zwar nicht, aber Freunde erlesener elektronischer Klänge wurden bislang eher selten damit beglückt.

Der Inhalt der BoxFloriana vs Màcro - Heleylah Sunset heißt die erste Veröffentlichung auf Dalaki, die es in ausgewählten MP3-Shops downzuladen gibt - und eben als auf 300 Stück limitierte collectors box mit vielen zusätzlichen Goodies. Die Musik auf Dalaki soll in etwa durch die Formel dalaki = (electronica₂ × deep tech ± (glitch ÷ jazz) / (ambient × experimental) ± art) beschrieben werden können ;-) Bei thinnerism erzählt Labelgründer Jörg Schuster, was sonst noch hinter Dalaki steckt und warum er sein eigenes Label gegründet hat in Zeiten, in denen viele andere Labels ums Überleben kämpfen.

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