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Das fünfzigste Album auf 12rec.

Geschrieben von Matthias GutjahrMontag, 28. Juli 2008

Über das Dortmunder Netlabel 12rec. habe ich schon einige Male gebloggt, weil das engagierte Label von Sven Swift und Sim Sullen immer wieder mit äußerster Stilsicherheit coole Netaudio-Bomben in die ungeduldige Welt raushaut. Etwa von meinen heimlichen Lieblingen Sichtbeton, die mit zwei wunderbaren Releasen vertreten sind. Lunte und V.räter sind auch auf der jüngsten 12rec.-Publikation mit von der Partie.

Album-CoverDenn mit dem mittlerweile fünfzigsten Release unter dem programmatischen Titel So much achieved. So much left to do. feiert sich 12rec. selbst. Hinter 50 Releases in vier Jahren stecken jede Menge ernsthafte Arbeit und noch mehr Spezialkleber, mehr Details verrät dieses Interview im Phlow-Magazine. Auch diesmal gibt es eine mit viel Liebe verpackte Compact Disc käuflich zu erwerben, wer möchte, kann sich die Compilation selbstverfreilich auch downloaden Es lohnt sich in jedem Fall, soviel steht fest. Neben Sichtbeton solltet ihr zumindest mal in die Tracks von Plaistow und adcBicyle reinhören, um einen Eindruck zu bekommen.

Wenn ich gerade etwas mehr Zeit hätte, würde ich einige Tracks in einen Player stecken und hier einbinden; wenn es die Platte schon bei archive.org gäbe, würde ich deren Player nehmen; so müsst ihr eben auf die offizielle Seite surfen oder könnt bei last.fm reinhören, was es bei 12rec. noch so alles zu entdecken gibt. Enjoy!

Soundamus: Verpasse keine neue Platte mehr

Geschrieben von Matthias GutjahrSonntag, 30. März 2008

Soundamus LogoEinmal mehr ein Dienst, bei dem man sich fragt, warum man nicht schon viel früher selbst auf die gleiche, simple Idee gekommen ist wie Bret Ehlert und Millionen gescheffelt hat: Soundamus. Macht nicht mehr, als zu checken, welche Musiker man bei last.fm gescrobbelt hat und wann diese eine neue Platte rausbringen werden. Das Ergebnis kann man als Feed abonnieren und verpasst so garantiert keine Neuerscheinung der Lieblingsbands mehr. Hat heute unter Kollegen schon für deutlich erhöhte Herzfrequenz gesorgt. Einziger Nachteil, der mir aufgefallen ist: Es werden auch Platten aufgeführt, die bereits vor kurzem erschienen sind - und die hab ich fast alle schon ;-)

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Build last.fm

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 4. März 2008

Über The Last Ripper, das Tool zum komfortablen Abspeichern von Songs, die über last.fm abgespielt werden, habe ich ja bereits gebloggt. Mittlerweile befindet sich last.fm ja generell auf dem Weg zu kostenlos downloadbarer Musik, so dass solche Hilfsmittel eventuell bald überflüssig werden. Der neueste Coup von last.fm ist nun eine offzielle Sammlung von Anwendungen Dritter, die auf die Daten von last.fm zugreifen und damit tolle Sachen machen. Das reicht vom einfachen "Letzte gespielte Titel"-Widget über geniale Mashups wie idiomag oder LastGraph bis hin zum Linux-Shellplayer für die Nerds. Von sinnvoll bis sinnbefreit ist also alles dabei, und ich gehe fest davon aus, das die Liste noch länger wird. [via PolkaRobot]

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Free On-Demand Music bei last.fm

Geschrieben von Matthias GutjahrMittwoch, 23. Januar 2008

Mittlerweile Pfeifen es die Spatzen von allen Dächern: Bei last.fm kann man sich ab sofort Musikstücke und auch ganze Alben in voller Länge anhören, und das bis zu dreimal, bevor ein Kaufhinweis erscheint:

With the support of the folks behind EMI, Sony BMG, Universal and Warner—and the artists they work with—plus thousands of independent artists and labels, we’ve made the biggest legal collection of music available to play online for free.

Ich habe das gleich mal ausprobiert, und es stimmt. Viele Tracks haben jetzt einen schwarzen Play-Button vorne dran, was bedeutet, dass man sie komplett durchhören kann. Leider scheinen das in der Tat hauptsächlich Titel der vier großen Firmen zu sein, aber immerhin. Demnächst wird es offenbar auch einen kostenpflichtigen Abo-Service geben, der ein unbeschränktes Abspielen ermöglichen soll.

Last.fm-Buttons

Interessant ist auch die Tatsache, dass die Künstler Geld von last.fm bekommen. Je häufiger ein Titel gespielt wird, desto mehr wird an den Künstler bzw. den Rechteverwerter gezahlt. Nun sollen auch ungesignte Musiker von last.fm profitieren können (oder gab's das schon länger?), auch sie können nun ihre Stücke hochladen und bekommen umso mehr Kohle, je öfter sie gespielt werden. Da das auch für Labels gilt, frage ich mich, ob Netlabels hiervon nicht profitieren könnten? Gibt's da schon Erfahrungen?

Die Tracks, die ich bisher angehört habe, waren übrigens mit 128 kb/s codiert, also nicht so wirklich toll, aber ausreichend. Woher ich das weiß? Nun, die MP3s werden von last.fms Flash-Player vorgeladen und dann im Browser-Cache abgelegt. Kein Problem, sie dort zu finden, sie rauszukopieren und umzubenennen ;-) Ist nur eine Frage der Zeit, bis es fertige Tools oder Firefox-Erweiterungen gibt, die diesen Vorgang erleichtern oder automatisieren. Ich vermute allerdings, die Dateien sind mit einem Wasserzeichen versehen oder so.

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Freie Musik, aufmerksame Blogger und die UK-Charts

Geschrieben von Matthias GutjahrMittwoch, 17. Oktober 2007

Heute geht es wild durcheinander, denn ich bin gleich auf mehrere Kuriositäten und Absonderlichkeiten gestoßen, die ich keinem vorenthalten möchte. Los ohne Umschweife:

Bob Ostertag würden viele als verrückten Professor bezeichnen, schließlich lehrt er an einer kalifornischen Universität. Hauptsächlich ist er aber als experimenteller Audiokünstler bekannt geworden, der wild durcheinander samplete und sich allerlei elektronische Instrumente bastelte, und das schon in den späten Siebzigern des letzten Jahrhunderts. Im vergangenen Jahr veröffentlichte er alle seine Aufnahmen, an denen er die Rechte besitzt, unter einer Creative Commons-Lizenz. Jetzt ist sein jüngstes Werk w00t erschienen (und hat ein wunderbares Katamari-Cover). Nichts für sensible Gemüter ;-)

Das nächste Fundstück hat mich heute früh zum Schmunzeln gebracht: In Ten ways to get music bloggers to notice your email verspricht das Blog Puddlegum die ultimativen Tipps, wie Labels es anstellen, dass Blogger über ihre Musik bloggen. Eigentlich ist dem nichts hinzuzufügen, außer dass ich (noch?) nicht wirklich in tausenden E-Mails von Plattenlabels ertrinke. Sollte jemand das ändern wollen, bitte das Kontaktformular benutzen und unbedingt die Tipps beherzigen ;-)

Das dritte und letzte Fundstück ist eigentlich schon zwei Tage alt, hat aber heute erst die Runde gemacht, so dass ihr es vielleicht schon kennt. Es dreht sich um die britischen Download-Charts, die im Blog von Last.fm mit deren Wochencharts verglichen werden. Findet ihr den Unterschied? ;-)

So, drei Smilies in einem Posting müssen genug sein, sonst wird es wirklich albern.

The Last Ripper

Geschrieben von Matthias GutjahrSamstag, 13. Oktober 2007
Klick auf das Bild öffnet Flashplayer in neuem Fenster

Bei Last.fm gibt es die schöne Möglichkeit, sich automatisch so genannte Radiostationen erstellen zu lassen und diese als Widget auf einer Webseite einzubinden. So wie auf dem Bild links sieht beispielsweise die Radiostation meiner "Nachbarn" bei Last.fm aus.

TheLastRipper unter Linux

Nun ist das schon ganz nett, aber lassen sich die Songs aus dem Radio auch auf dem eigenen Rechner speichern? Ja das geht. Und mal abgesehen davon, ob das legal ist (IANAL), geht es sogar relativ einfach. Nämlich mit Hilfe eines kleinen Tools namens TheLastRipper. Dieses Programm speichert den Radiostream nicht nur für euch ab, sondern lädt auch noch die passenden Coverbildchen aus dem Netz, taggt die Dateien mit ID3v2 und sortiert sie in eine sinnvolle Ordnerstruktur ein. Downloads werden für Windows, OS X und Linux angeboten. [via Twitter]

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