Lange habe ich nach einem Programm oder Skript gesucht, das es mir ermöglicht, den aktuellen Track aus meinem Musikplayer (amaroK, soll es in Bälde wohl auch für Windows geben) irgendwie hübsch fullscreen anzuzeigen, ohne dass gleich alles gesperrt ist. Jetzt bin ich auf das von Jan Zarnikov geschriebene amarokFS gestoßen, für das Martin Koßler dankenswerterweise eine Ubuntu Paketquelle bereitstellt, so dass die Installation ein Klacks ist. Die Oberfläche kann mit eigenen Themes angepasst werden, wobei die Auswahl noch recht klein ist, aber das wird sich hoffentlich bald ändern. Sollte ich selbst mal Hand anlegen, lasse ich euch das natürlich wissen, aber ich bin nunmal kein großes grafisches Talent. Überhaupt finde ich die erhältlichen Skins eigentlich ganz ok. Könnt ihr auf dem Bild ja sehen, wenn ihr draufklickt sollte es eigentlich Lightbox-ish vergrößert werden. Darauf zu sehen ist by the way die Single Watercircles/Sargasso von Monassa, die bald auf dem Kölner In-Label UpMyAlley erscheint. Falls euch der Name Monassa nichts sagt, holt doch mal wieder eure Future Sounds Of Jazz Vol. 9 raus.
amarokFS
Geschrieben von • Donnerstag, 24. Mai 2007BarCamp steht vor der Tür
Geschrieben von • Freitag, 20. April 2007
Lange nicht mehr gebloggt, momentan aufgrund technischer Hindernisse leicht gehandicapped, also fasse ich mich kurz. Morgen und übermorgen ist BarCamp in Frankfurt (genauer: in Eschborn), da setze ich mich also bei schönstem Sonnenschein zusammen mit 200 anderen Nerds in abgedunkelte Räume und rede mit denen über seltsame Dinge. Oliver kommt ebenfalls, Patrick auch, ansonsten lasse ich mich überraschen. Werde vermutlich noch die nächsten Tage von dieser Veranstaltung zehren und entsprechend davon berichten, aber irgendwann gibt's hier auch wieder Musik, versprochen. Bis dahin sollte gefälligst meine Linux-Box mit Feisty Fawn wieder booten (note to self: never dist-upgrade before the first cup of coffee). War ein Schocker heute Morgen, mittlerweile keimt wieder Hoffnung. Jetzt ist aber erstmal Feierabend
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Hydrogen Advanced Drum Machine
Geschrieben von • Dienstag, 13. März 2007
Gerade eben bei der Lektüre der März-Ausgabe (PDF) von freiesMagazin auf einen lesenswerten Bericht der mehrteiligen Serie über Audiosoftware für Linux gestoßen, der die virtuelle Drum-Machine Hydrogen vorstellt, und dies zum Anlass genommen, Hydrogen schnell mal zu installieren. Wollte ich schon lange mal machen. Seitdem sitze ich hier und klicke mir Drum-Patterns aus dem mitgelieferten TR-808-Drumkit zusammen. Das Programm ist wirklich total einfach zu bedienen, die Oberfläche ist äußerst übersichtlich, und insgesamt geht alles sehr intuitiv von der Hand. Ok, meine Beats holpern noch ziemlich, aber das ist nicht wirklich dem Programm vorzuwerfen ![]()
Zusätzliche Drumkits können einfach runtergeladen werden, außerdem kann man ganz einfach eigene Samples importieren - und fertige Songs exportieren. Es gibt offenbar sogar Installer für Mac OSX und Windows, so dass eigentlich jeder direkt loslegen kann. Ich kann Hydrogen uneingeschränkt empfehlen, muss jetzt aber noch weiter an meinem Beat basteln ... hoffentlich haben die Nachbarn einen gesunden Schlaf!
Neues aus Linux-Audio-Land
Geschrieben von • Sonntag, 11. März 2007
Meinem Ziel, mir eine Linux-Audio-Workstation zu basteln, bin ich immer noch kein Stück näher gekommen, dafür fehlten bisher leider Zeit und Muße. Dennoch verfolge ich immer gerne, was sich Neues in diesem Bereich ergibt. Neu ist meines Wissens der Linux Sound Application Index, der auf Wiki-Basis eine umfangreiche Sammlung aller Audio-Tools für Linux anlegen will. Für den schnellen Blick ist die Screenshot Gallery ideal, für die Ohren gibt es eine etwas obskure Liste unter Linux "gemachter" Musik. Mehr Neuigkeiten sind auf der 5. Internationalen Linux Audio Konferenz in Berlin zu erwarten, deren Vorträge auch wieder live gestreamt werden. Ist natürlich nur was für echte Heads, aber es gibt durchaus Programmpunkte, die leichter zugänglich sind, z.B. über LiveCoding oder über Leute, die das gleiche Ziel haben wie ich, nur schon etwas weiter sind.
Trinity - Tragbares Multi-Track Recording
Geschrieben von • Dienstag, 6. Februar 2007
Zugegeben, regelmäßiges Bloggen sieht anders aus, aber manchmal gibt es tagelang nichts, was mich ausreichend motiviert. Bis ich dann über Dinge wie Trinity stolpere - eine Digital Audio Workstation auf Linux-Basis (Audacity, Hydrogen, Rezound, 64Studio), die in einem handlichen Gerät alles vereinen will, was man in einem tragbaren Studio so benötigt. Auf Hardware-Seite wartet das Teil mit diversen Inputs und Outputs, einem TFT-Display und einer 20 GB-Festplatte (bisschen wenig, oder?) auf. Nach neuesten Informationen werkelt darin ein AMD Geode-Prozessor mit 500 MHz bei 256 MB RAM. Nachdem Trinity bereits im vergangenen Sommer angekündigt worden war, ist es gut zu hören, dass die Entwicklung große Fortschritte macht. Ich bin gespannt, was aus dem Projekt wird und ob es auch Verbreitung findet. Der Linux-Audio-Entwicklung würde das einen ordentlichen Schub verpassen.
Tool Time für MP3s
Geschrieben von • Montag, 22. Januar 2007
Vergangene Woche habe ich mir mal wieder Gedanken über meine dank eMusic & Co. stetig wachsende MP3-Sammlung gemacht. Sortieren und wiederfinden klappt ganz gut, aber mindestens zwei Features fehlten mir noch: Zum einen würde ich gerne in den ID3-Tags speichern, auf welchem Label ein Titel erschienen ist; zum anderen würde ich bei manchen Tracks gerne die BPM automatisch bestimmen lassen und ebenfalls speichern. ID3-Tags unterstützen seit der Version 2.4 so genannte Frames, das sind in UTF-8 kodierte Felder für jede Menge Zusatzinformationen. Leider werden diese bisher nur von wenigen Programmen unterstützt. Am Wochenende habe ich nun eine halbwegs befriedigende Lösung gefunden.


