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Vorschau: Enjoy Jazz 2011

Logo des Festivals 2011

Einen Blick voraus auf das Enjoy Jazz-Festival 2011 werfe ich hier und jetzt in guter Tradition, während meine Vorfreude langsam steigt. Das nunmehr "13. Internationale Festival für Jazz und Anderes" hat sich vor einer Woche eine neue Webseite verpasst, außerdem postet das Festival-Team Neuigkeiten im zugehörigen tumblr-Blog. Vom 2. Oktober bis zum 18. November stehen die Festival-Bühnen in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen für knapp 60 Konzerte bereit.

Traditionsgemäßg ist das musikalische Progamm wieder äußerst farbenfroh und, wie der Jazzblogger meint, auch gelegentlich leicht wahnwitzig. Genau das macht einen großen Teil des besonderes Reizes des Enjoy Jazz aus, auch wenn Jazz-Puristen darüber die Nase rümpfen mögen. Der Erfolg gibt den Festivalmachern recht: Das Enjoy Jazz ist etabliert und verhalf jüngst der Stadt Mannheim dazu, den zweiten Platz unter den deutschen Jazzmetropolen einzunehmen.

Wie immer möchte ich an dieser Stelle meine persönlichen Highlights (in no particular order) vorstellen, ohne den Rest des Programms abwerten zu wollen. Auch 2011 sind wieder viele Künstler am Start, die ich (noch) gar nicht kenne. Und nur wenige habe ich bereits live gesehen. Daher sind meine Highlights auch gleichzeitig eine Liste der Konzerte, die ich mir schon in den Kalender eingetragen habe:

Das komplette Programm gibt's auf dieser Seite, da ist noch einiges mehr geboten. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass auch einige Local Heroes ihren Auftritt haben werden, z.B. Sind sie außer Gefahr. Eine kunterbunte Mischung, wie gesagt, aber hochaktuell und hochqualitativ. Allein über Chase & Status müssen wir noch mal reden ;-)

Was sind eure Highlights? 

Enjoy Jazz 2007 im Rückblick

Ich bin untröstlich, dass ich es auf kein einziges Konzert des diesjährigen Enjoy Jazz-Festivals geschafft habe. Dabei waren so tolle Namen am Start, und ich hatte mir mindestens einen Abend fest vorgenommen. Aber wie das Leben manchmal so spielt, mal steht plötzlich das Auto in der Werkstatt, mal vernebelt eine Erkältung die Sinne, und so weiter. Nun ist es also vorbei, aber über 20.000 Zuschauer kamen in den Genuss von zahlreichen Konzerten, Masterclasses, Parties, Matineen und Vortragsreihen. Frank liefert im Jazz Blog den allumfassenden, reich bebilderten Rückblick auf sechs ereigenisreiche Wochen. Zum Nachhören ist die Enjoy Jazz Compilation Volume 2 erschienen, in die ihr hier reinhören könnt. Vielleicht kann ich mich damit ein wenig trösten bis zum nächstes Jahr. Denn dann bin ich wieder sowas von mit von der Partie!

Enjoy Jazz 2007: Programm

Enjoy Jazz 2007 LogoMein Leib- und Magenfestival, das Enjoy Jazz, findet in diesem Jahr bereits zum neunten Mal statt. Auf der neu gestalteten Webseite steht nun das diesjährige Programm online, und wieder einmal haben sich die Verantwortlichen selbst übertroffen. Highlights herauszupicken ist unmöglich, ich versuche daher einfach, ein paar Tipps für unterschiedliche Geschmäcker zu geben. Weitere Hinweise gibt es wie immer auch im Jazz Blog von Frank Schindelbeck, der übrigens auch für die großartigen Jazzfotografien verantwortlich ist, die die Veranstaltungsorte schmücken. Aber jetzt los, vergebt mir die Schubladisierung:

  • Hip Hop: DJ Jazzy Jeff, Ohmega Watts
  • Elektronika: Fennesz, Kammerflimmer Kollektief, Tied & Tickled Trio, Kosheen
  • NuJazz, Downbeat, Trip Hop usw.: Waldeck, Róisín Murphy, The Cinematic Orchestra, Bajofondo Tango Club, Erik Truffaz
  • Pop, Rock: The Bad Plus, Animal Collective, The Sea & Cake, Broken Social Scene, Battles
  • Skandinavisches: Tuomi, Christian Wallumrød Ensemble, Scorch Trio
  • Female Voices: Vienna Teng, Barbara Lahr, Dianne Reeves, Malia
  • Sax: Joshua Redman, Peter Brötzmann, Lee Konitz, Heinz Sauer, Joe Lovano, Archie Shepp, Jan Garbarek, Chris Potter
  • und und und

Wie gesagt, es fällt schwer, einzelne Konzerte hervorzuheben, denn jedes einzelne lohnt sich für Freunde guter Musik. Mal sehen, zu welchen ich es dieses Jahr schaffe.

Enjoy Jazz 2006

Bereits vorgestern, also am Sonntag Abend, wurde das diesjährige Enjoy Jazz-Festival mit einem Konzert von Skye (Morcheeba) und Lou Rhodes (Lamb) auf dem Heidelberger Schloss eröffnet. Bei Flickr gibt's schon mit enjoyjazz getaggte Fotos vom Eröffnungskonzert. Bis zum 11. November finden beinahe täglich Konzerte in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen statt, morgen etwa das von Soweto Kinch in der Mannheimer Feuerwache. Sein Album "Conversations with the Unseen" läuft hier gerade im Hintergrund, und ich überlege mir ernsthaft, ob ich nicht doch nach der Arbeit hinfahren soll. Die richtigen Konzis auszuwählen, ist nämlich nicht einfach. Auf meiner aus diversen Gründen leider etwas eingeschränkten Auswahlliste ganz oben stehen zum einen Jazzgrößen wie Ahmad Jamal (16.10.) und das Wayne Shorter Quartet (03.11.), auf der anderen Seite jüngere Talente "von den Rändern des Jazz" wie Matthew Herbert (11.10.) und Kieran Hebden & Steve Reid (14.10.). Falls jemand auch plant, auf eins dieser Konzerte zu gehen, schreibt das doch bitte in die Kommentare - dann könnte man abends ja ein Bierchen zusammen trinken, falls es auch bei mir klappt :-)

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