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Das Fat Freddy's Drop-Wochenende

Satte neun Jahre ist es her, dass ich hier zum ersten Mal über Fat Freddy's Drop gebloggt habe. Damals spielten die Neuseeländer einen legendären kleinen Gig auf dem Frankfurter Museumsuferfest. 2011 kamen sie fulminant zurück ins Offenbacher Capitol. Und nun spielt das Septett aus Wellington zum ersten Mal in Wiesbaden.

Doch damit längst noch nicht genug: In der Nacht zuvor treten DJ Fitchie, Chopper Reedz & Co. zusammen mit Michael Rütten für einen DJ-Gig im Offenbacher Hafen 2 hinter die Plattenteller (leider kann man da nicht direkt aufs Programm verlinken). Idealerweise verbindet man das mit einem vorherigen Besuch des Hafenkinos unter freiem Himmel (es läuft Woody Allens "Blue Jasmine").

Zur Afterhour am Sonntag sollte schließlich das Club Deck VI in der Planke Nord in Mainz auf dem Programm stehen: Rainer Trüby, Soulparlor und Souldamnfresh sorgen bei hoffentlich geilem Wetter ab 12 Uhr für den optimal Ausklang des Wochenendes.

RE:BOOT Music Camp in Mainz

Flyer RE:BOOT MUSIC CAMPKommendes Wochenende, am 3./4. Mai 2014, findet im Mainzer Peng das RE:BOOT Music Camp statt.

Die Idee dahinter klingt simpel:

Ein Forum für Musikproduzenten im Rhein-Main Gebiet initiieren, den Austausch anstoßen und fördern. Den Rahmen setzen, in welchem viele neue Entwicklungen, Freundschaften etc. entstehen werden. Eine Dynamik auslösen.

Ob und wie das gelingt, davon können sich die Teilnehmenden ab Samstag, 18:30 Uhr, im neuen Peng-Zuhause in der ehemaligen Peter-Jordan-Schule, Am Judensand 76, ein Bild machen. Vorgesehen sind zwei Stunden Talks von Eddy Ramich (Eddy Meets Yannah, Zagreb), Frank Jensen (Soulparlor, Mainz) und Raphael Alberti vom Archiv für die Musik Afrikas in Mainz. Im Anschluss darf gefeiert und getanzt werden.

Am Sonntag sind u.a. eine Beat-Listening-Session und ein Remix-Projekt geplant. Vielleicht ist bis dahin auch die Webseite www.rebootreboot.net am Start, an der zurzeit noch fleißig gebastelt wird. Bis dahin gibt's das zugehörige Facebook-Event.

Eddy Ramich und Soulparlor sind übrigens am Samstag Abend auch im Red Cat zugange, wenn es endlich wieder heißt: You Move Nothing If You Don't Move Yourself.

form - Yo Yo Area

form, selbsternannter Meister der Gleichzeitigkeit aus Mainz und Herausgeber des Ficko-Magazins, hat heiße Neuigkeiten. Ende Mai kommt seine Doppel-EP "Es gibt ein richtiges Leben im falschen: meins" (auf dem Berliner Label Springstoff, wenn ich das richtig sehe), und zur Single "Yo Yo Area" gibt es ein fulminantes Video. Gedreht wurde es, die Mainzer werden die Location erkennen, in den (mittlerweile ehemaligen) Räumen des (mittlerweile weitergezogenen) Penglands. Check it!

The Connection #8 feat. J.Nolan and Audiotreats

Lokaler Qualitätscontent wird hier immer gern geshared, so auch diesmal. Auf dem Frankfurter Label Yosoy Music erscheint morgen die achte Ausgabe der Reihe „The Collection“ (Bandcamp), die eine Plattform für neue Projekte diverser Artists darstellt. Warum dieser achte Teil „The Connection EP“ (mit zwei N statt zwei L) heißt, erschließt sich mir zwar nicht ganz, ist ja aber auch egal!

Die EP enthält vier freshe Tracks mit Beats von Audiotreats aus Mainz und Rhymes von J.Nolan sowie einem Feature von Levi Watson. Soulful Hip Hop von der guten Sorte ab morgen beim Dealer eures Vertrauens erhältlich. Hier schon vorab mundwässernde zwei Minuten und achtundvierzig Sekunden.

Rainer Trüby & Soulparlor im Red Cat

Rainer Trueby & Soulparlor Flyer

Dieses Wochenende schon an nächstes denken: Zum 14. Geburtstag des Mainzer Lieblingsclubs Red Cat stehen am kommenden Samstag, dem 08. September 2012, Rainer Trüby und die Soulparlor-Crew an den Plattentellern. Der Freiburger DJ ist zum ersten Mal bei der You Move Nothing If You Don't Move Yourself-Partyreihe zu Gast.

Rainer Trüby, Host der legendären Root Down-Clubnacht am Freiburger Waldsee, hat bereits in den Neunzigern kräftig mitgeholfen, NuJazz, Soul und Funk in Deutschlands Clubs zu etablieren. Der Vinyl- und Weinliebhaber hat schon damals mit A Forest Mighty Black und dem Trüby Trio für Furore gesorgt und ist bis heute auf Compost Records aktiv.

Zur Einstimmung empfehle ich diesen Live-Mitschnitt eines Trüby-Sets in Paris, dazu das Interview von Mathias Kilian Hanf und einen guten Riesling. Oder den Besuch des Mainzer Weinmarkts noch dieses Wochenende ;-)

Anthony Drawn

Coverausschnitt

Schon vor vier Wochen wollte ich über [Anthony Drawn](http://soundcloud.com/anthony-drawn Anthony Drawn auf Soundcloud) schreiben, einen Produzenten aus der Nachbarstadt Mainz, der gerade sein "physikalisches" Debut [A Beautiful Fragile Balance](http://soundcloud.com/anthony-drawn Download auf Bandcamp) auf dem kleinen, feinen Sichtexot-Label herausgebracht hat. Jetzt bin ich gerade wieder darauf aufmerksam geworden.

Denn vor kurzem ist im Dead Magazine ein ausführliches Interview mit Anthony Drawn erschienen. Er spricht über die Features mit Teknical Development von Obba Supa und Joshua Keyes, und er spricht natürlich auch über seine Musik. Ihm ist

die Atmosphäre sehr wichtig, eine melancholisch angehauchte Stimmung, die sich durch das ganz Album zieht. Ich fange eigentlich immer mit Klangflächen oder Harmonien an. Synthies rumspielen oder mal ein Vocalsample… Drums kommen fast immer am Ende.

Wer atmosphärische Synths und bassgetriebene Beats mag (und wer tut das nicht), sollte sich die Platte zumindest mal anhören. Danke an Progolog.de für den Tipp!

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