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Rdio startet in Deutschland

Logo von Rdio

Ab heute gibt es ein weiteres Musik-Streaming-Angebot in Deutschland: Rdio. Der bisher nur in den USA, Kanada, Brasilien, Australien und Neuseeland verfügbare Dienst war mit seinem Deutschland-Start damit schneller als Konkurrent Spotify. Im Katalog befinden sich über 12 Mio. Titel.

Was bietet Rdio?

Rdio ermöglicht werbefreies Musikstreaming auf den Rechner (für 4,99 €) oder zusätzlich auf mobile Geräte mit Offline-Option (9,99 €). Nach einer Registrierung kann der Dienst jedoch sieben Tage lang kostenfrei getestet werden.

Rdio wurde von den Skype-Gründern Niklas Zennström und Janus Friis gestartet. Die Plattform bietet einfache Social Network-Funktionen wie Freundschaften und teilbare Playlisten. In der günstigen Version dient der Browser als Musik-Player, für Mac und Windows gibt es Desktop-Anwendungen. Linux-User müssen sich mit einer AIR-Version begnügen. Wer die teure Option kauft, kann auch über Clients für Apple- und Android-Phones, iPad und Sonos- und Roku-Hardwareplayer Rdio hören.

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Goldrausch: Musikstreaming in Deutschland

Logo von rara.com

Der Musikstreaming-Dienst Spotify ist zurzeit in aller Munde, obwohl er in Deutschland noch gar nicht verfügbar ist. Mit dem Markteintritt wird aber in Kürze gerechnet. Der in Deutschland populäre Dienst und bisherige Platzhirsch Simfy expandiert derweil weiter ins Ausland. Simfy hat zwar sein kostenloses Angebot eingeschränkt, erweitert aber kontinuierlich Angebot und Funktionalität. Spotify ist mit seinen Apps diesbezüglich allerdings schon einige Schritte weiter.

Nachdem sich nun Gema und Bitkom auf ein Vergütungsmodell für Streamingdienste geeinigt haben, steht uns offenbar eine Art Goldrausch beim Musikstreaming bevor. Zusätzlich zu bereits verfügbaren Angeboten wie Simfy, Sonys Qriocity, Napster oder Musicload Nonstop der Deutschen Telekom kündigt beispielsweise das französische Deezer an, nach Allemagne zu kommen.

Gleich in 23 Ländern will indessen rara an den Start gehen. Der Londoner Dienst rara wird von Omnifone betrieben, die auch schon die Musik für Qriocity stellen. Offenbar hatte man es bei rara wirklich sehr eilig, so dass einige bekannte Künstler zunächst gar nicht im Programm sind.

Auf dem viertgrößten "Tonträgermarkt" der Welt wollen also viele Anbieter so schnell wie möglich mitmischen. Denn wer jetzt den Goldrausch verpasst, dürfte es später schwer haben, gegen dann etablierte Anbieter anzukommen. Es bleibt spannend, und ich werde versuchen, euch auf dem Laufenden zu halten. Außerdem kann ich zu diesem Thema besonders das Blog neumusik.com empfehlen.

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