
Am Montag Abend lieferten Fat Freddy's Drop im Capitol in Offenbach einen über zweieinhalbstündigen Powergig ab, und das bei hochsommerlichen Temperaturen draußen und vor allem in der brodelnden Zuschauermenge. Die Neuseeländer erwiesen sich - wie schon vor sechs Jahren - als brillante Musiker und Entertainer. Und das Publikum war so euphorisch, wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe.
Konzerte der Kiwis sind hierzulande ja rar, daher dürften viele Fans auch eine weitere Anreise auf sich genommen haben. Die Textsicherheit, mit der fast jedes Stück mitgesungen wurde, lässt mich auf viele Hardcore-Anhänger schließen. Leider begann das Konzert dermaßen pünktlich, dass ich die erste Viertelstunde verpasste; der Rest entschädigte aber voll und ganz. Eingerahmt vom FFD-typischen Dub-Reggae-Sound spielte sich auf der Bühne zeitweilig purer Funk ab, abgerundet von der genialen Stimme Joe Dukies.
Ich hatte so einige Gänsehautmomente, vor allem bei einigen Stücken von "Based On A True Story", die aber sowas von fett rüberkamen. Und mein Blog-Untertitel ist ja nicht von ungefähr dem Song "Roady" entnommen:
Even if you don't like us you'll just do it for the love of music!
Für alle, die nicht dabei waren: Fat Freddy's Drop haben ihr komplettes letztjähriges Konzert in der Kölner Live Music Hall auf Soundcloud hochgeladen. Auch hier über zwei Stunden Musik wie ein warmer Schokoladenkuchen:





