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Collective Improvisation #17

Jetzt endlich auch nicht-geofucked: Das Video zur neuen Single von Quantic feat. Pongolove, Duvidó. Erscheinungstermin ist der 17. März, das Album "Magnetica" soll Anfang Mai erscheinen. Hier mischt Will Holland den Sound seiner Wahlheimat Kolumbien mit westafrikanischen Rhythmen und Instrumenten. Und es wundert nicht, dass alles wunderbar zusammenpasst.

Quantic - Duvidó feat. Pongolove from Tru Thoughts on Vimeo.


Eine kleine, feine Entdeckung ist die Coloured Sands EP von Mono.Mental aus München, erschienen auf dem australischen Label Dub Temple Records und erhältlich als Pay-what-you-like Download.

luscious down-tempo electronica and soulful beats

werden versprochen, und das Versprechen wird gehalten. Sehr chillig das Ding, blubbert schön in den Feierabend hinein.


Und noch mehr Vorfreude auf Mai! Ein neues Album von Mr Scruff steht in den Startlöchern, Friendly Bacteria. Eins meiner Lieblingslabels scheint sich gerade wieder zu berappeln :-)

Collective Improvisation #11

Die Nachrichten. Ninja Tune hat jetzt 200.000 Freunde auf Facebook (whatever that means) und verschenkt deshalb den 200k Ninja Tune Sampler (Download) mit Tracks von FaltyDL, Illum Sphere, Andreya Triana, Steve Spacek uvm. [gefunden beim SoulGuru]. Außerdem könnt ihr das neue Actress-Album Ghettoville, das morgen erscheint, schon heute im Stream hören. Ich bin nach dem ersten Durchskippen noch etwas ratlos, aber das ging mir schon beim letzten Actress-Release so ;-)


Mit Dego und Kaidi Tatham haben sich jetzt zwei alte Weggefährten auf einem meiner Lieblingslabels, Eglo Records, zusammengefunden und eine formidable 4-Track-EP veröffentlicht, die schlicht Dego & Kaidi EP heißt. Ich zitiere mal nutriot, weil zutreffend:

The line between having a distinct sounds and sounding the same can be a thin one, and indeed it sometimes seemed to me that all that changed was the name under which their music was released. Or maybe I was just into something else at the time. It doesn’t matter anymore, because their latest EP on Eglo Record sounds all good to me.


Und: Kommenden Freitag wird der Gig von Moderat im Wiesbadener Schlachthof nachgeholt, der im September wegen eines Motorrad-Unfalls von Sascha Ring (Apparat) ausfallen musste. Im Vorprogramm: Anstam. Ich freue mich schon!

Brit Jazz Funk Mix

Ich poste hier nur selten Mixe, auch wenn sie es viel öfter verdient hätten. Heute mache ich eine Ausnahme, aber vielleicht kommen solche Ausnahmen demnächst öfter vor, mal sehen. Gilles Peterson hat einen Brit Jazz Funk Mix für die Solid Steel Radio Show von Ninja Tune produziert. In einem kleinen Filmchen gewährt er uns einen Einblick in sein Plattenarchiv und stellt einige der raren Vinyls vor, die er in seinem Mix spielt:

Gilles spielt Titel von Incognito, Level 42, Hi Tension und auch jede Menge raren Stuff. Dazu passt der Aufruf vom Evolver.fm-Chefevangelisten Eliot Van Buskirk, "Please Find Rare Music and Put It on the Internet". Die komplette Tracklist findet ihr bei Soundcloud. Und hier ist der 77-minütige Mix. Enjoy!

Bonobo im Boilerroom

Black Sands Remixed

Letzte Woche war Bonobo im Boiler Room, und wer da nicht live zugehört und -gesehen hat, der kann sein gut dreiviertelstündiges Set jetzt auch im Nachhinein genießen. Anlass des Auftritts war übrigens das Release seiner Black Sands Remixed auf Ninja Tune. Unten gibt es auch noch einen kleinen Minimix dazu, das Video zum Machinedrum Remix von Eyesdown ist leider geofucked. [via testspiel.de]

Ach, und wo ich es gerade von Ninja Tune habe: Am 10. März kommt FaltyDL ins Robert Johnson nach Offenbach. Kann man sich ja schon mal vormerken.

Future Drum'n'Bass From the Past

Ausschnit des Albumcovers von Back On Time

Als Plug hat Luke Vibert 1996 einen Meilenstein der experimentellen Drum'n'Bass Breakbeats veröffentlich: Drum 'n' Bass for Papa. Aus dieser Zeit stammen auch die fast vergessenen DAT-Tapes, die Vibert kürzlich wieder ausgegraben hat. Deren Inhalt ist jetzt als Album Back On Time bei Ninja Tune erschienen. Fünfzehn lange Jahre haben diese bisher unveröffentlichten Tracks auf dem Buckel und klingen dafür noch erstaunlich frisch.

Heute, wo sich Drum'n'Bass in unzählige Subgenres aufgefasert hat, ermöglicht Back On Time einen Blick zurück auf den eigenwilligen Sound eines der damaligen Visionäre. Plug spielt mit fernöstlichen Einflüssen ("A Quick Plug For A New Slot", "Come On My Skeleton"), probiert verträumte Electronica-Sounds aus ("Scar City"), flicht House Vocals ("Feeling So Special") und Jazz Samples ein ("Yes Man").

Heute nichts weltbewegendes mehr, aber eine nicht nur für die Neunziger herausragende Produktion macht Back On Time zumindest für jene zum Genuss, die damals schon mit dabei waren. Mir gefällt's jedenfalls. Hier gibt es zwei der gerade genannten Tracks von Back On Time zum Anhören:

Amon Tobin - ISAM

Amon Tobin
"Amon Tobin checking his equipment" by MDL.hu // CC BY 2.0

Das neueste Werk von Amon Tobin heißt ISAM und hört sich ungefähr so an, wie sich ein brandaktueller Videospiel-Soundtrack zu einem futuristischen Ego-Shooter anhören sollte. Was Trent Reznors Quake-Soundtrack vor sage und schreibe 15 Jahren war (die Älteren erinnern sich vielleicht noch), wäre ISAM heute. Amon Tobin hat schließlich auch schon den Soundtrack zum 2002er Videospiel Splinter Cell komponiert. Einziges Problem: Diesmal gibt es gar kein Computerspiel.

Amon Tobin hat stattdessen beschlossen, das Game sozusagen auf die Bühne zu bringen. Für die wenigen Live-Auftritte zu ISAM hat Amon Tobin eine Menge kreative Nerds zusammengesteckt, die ihm bei der Umsetzung seiner audiovisuellen Ideen helfen sollten. Einen Vorgeschmack auf das wohl beeindruckende Resultat zeigt der folgende Trailer:

"Amon Tobin - ISAM" vollständig lesen
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