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RE:BOOT Music Camp in Mainz

Flyer RE:BOOT MUSIC CAMPKommendes Wochenende, am 3./4. Mai 2014, findet im Mainzer Peng das RE:BOOT Music Camp statt.

Die Idee dahinter klingt simpel:

Ein Forum für Musikproduzenten im Rhein-Main Gebiet initiieren, den Austausch anstoßen und fördern. Den Rahmen setzen, in welchem viele neue Entwicklungen, Freundschaften etc. entstehen werden. Eine Dynamik auslösen.

Ob und wie das gelingt, davon können sich die Teilnehmenden ab Samstag, 18:30 Uhr, im neuen Peng-Zuhause in der ehemaligen Peter-Jordan-Schule, Am Judensand 76, ein Bild machen. Vorgesehen sind zwei Stunden Talks von Eddy Ramich (Eddy Meets Yannah, Zagreb), Frank Jensen (Soulparlor, Mainz) und Raphael Alberti vom Archiv für die Musik Afrikas in Mainz. Im Anschluss darf gefeiert und getanzt werden.

Am Sonntag sind u.a. eine Beat-Listening-Session und ein Remix-Projekt geplant. Vielleicht ist bis dahin auch die Webseite www.rebootreboot.net am Start, an der zurzeit noch fleißig gebastelt wird. Bis dahin gibt's das zugehörige Facebook-Event.

Eddy Ramich und Soulparlor sind übrigens am Samstag Abend auch im Red Cat zugange, wenn es endlich wieder heißt: You Move Nothing If You Don't Move Yourself.

Soulparlor Album-Release-Party im PENG

Ausschnitt aus dem Veranstaltungs-Flyer

Wer nicht kommt, war nicht dabei: Morgen Abend, am Freitag, dem 3. Juni, steigt im Mainzer PENG die Album-Release-Party zu Soulparlors neuesten Werk Evoluzion. Um 18 Uhr öffnen die Türen, ab 22 Uhr bitten die DJs mit Broken Beat, UK Funky und Dubstep vom Feinsten auf die Tanzfläche.

Ich war ja noch nie im "neuen" Pengland in der Rheinallee, schon gar nicht auf einer Party wie dieser. Da aber unter der PENG-Flagge so ziemlich die coolsten Mainzer Leute segeln, mache ich mir da überhaupt keine Sorgen. Nebner der Musik gibt es übrigens noch Werke des Künstlers Clemens Molinari zu sehen. Und die Tokyo Dawn-Crew ist wahrscheinlich auch am Start. Da steht sogar IG Culture Kopf!

See you there

PENG findet Stadt

Unabhängige Kultur hat in Mainz wenig Chancen. Seit Jahren werden in schöner Regelmäßigkeit die zarten Sprößlinge alternativer Projekte erbarmungslos niedergetrampelt, häufig durch Schließung der jeweiligen Räumlichkeiten. Einerseits ist dies das inhärente Schicksal jedweder Zwischennutzung; andererseits wäre bei der Suche nach Ausweichplätzen die Kooperation und Hilfsbereitschaft der Stadt Mainz durchaus gefragt. Kultur darf sich hier nicht auf Gutenberg, Fassenacht und "Schuhtick" beschränken!

Das kulturelle Angebot ist einer Universitätsstadt, einer Stadt der Wissenschaft 2011, die eigentlich von und mit ihren weit über 30.000 Studenten leben sollte, unwürdig. Der - im wahrsten Sinne - Kulturschock, den ich erlitt, als ich Mitte der 90er fürs Studium aus Heidelberg nach Mainz kam, wirkt bis heute nach. Mit viel ehrenamtlicher Arbeit haben seitdem zahlreiche junge Menschen kulturelle Nischen geschaffen und hartnäckig ausgeweitet. Die Unterstützung von seiten der Stadt hielt sich jedoch meist in Grenzen.

Seit vier Jahren bereits unterstützt der Verein PENG - Gesellschaft zur Förderung von Design, Kunst und Kommunikation e.V. erfolgreich Mainzer Künstler und Kulturschaffende. Der Erfolg ist so groß, dass die Räumlichkeiten in der Reichklarastraße eigentlich schon lange zu klein sind. Diese Räume muss PENG nun zum 30. September verlassen. Bisher ist es trotz vieler leerstehender Gebäude in der Mainzer Innenstadt nicht gelungen, eine neue Location zu finden.

Um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen und die vielseitige Arbeit der letzten Jahren einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, findet am Samstag, dem 14. August 2010, ab 12 Uhr unter dem Namen "PENG findet Stadt" ein Straßenfest vor dem Mainzer Rathaus statt. Zur Belebung und temporären Verschönerung des hässlichsten Mainzer Platzes wird so ganz nebenbei auch beigetragen. Zahlreiche Bands spielen auf, Tanz, Theater, ja sogar Zauberei wird aufgeführt, Lesungen werden abgehalten, und viele bildende Künstler stellen ihre Werke aus. Das gesamte Programm findet ihr hier.

Und damit nicht genug: Wer die Initiative von PENG auch online unterstützen möchte, sollte die Petition zur Förderung der kulturellen Infrastruktur in Mainz unterzeichnen. Die Petition richtet sich ausdrücklich an Mainz und seine Bürgerinnen und Bürger. Denn oft sind leerstehende Immobilien in Besitz von Privatleuten oder Firmen, die sich vielleicht erst durch vielstimmiges Drängen der Öffentlichkeit aufrütteln lassen. Lösungsvorschläge sind jedenfalls vorhanden.

Also: Petition unterschreiben und am Samstag nicht vom durchwachsenen Wetter abhalten lassen, in die Stadt zu gehen! Als kleine Einstimmung an dieser Stelle ein kleiner, souliger Mix von KingBossCheffsen, die vor Ort für gute Musik und gute Laune sorgen werden.

Pengcamp Mainz

Bevor ihr jetzt in Horden wegschaltet und vor euch hingähnt: "Nicht schon wieder ein Beitrag über Barcamps", solltet ihr, insbesondere wenn ihr aus Mainz oder Umgebung kommt, doch genauer hinsehen, denn es geht hier um das so genannte Pengcamp in Mainz, auf das mich Gerrit aufmerksam gemacht hat:

Kommunikation über Kommunikation ist ein spannendes Thema das uns intern oft beschäftigt. Wir möchten gerne unsere Erfahrungen teilen und hoffen auch von euch viel zu lernen. Das ganze soll im Peng typischen Low Budget Syle organisiert werden, damit es bei Erfolg leichter fällt es Regelmäßig zu wiederholen.

Die dies sagen heißen Peng, beschreiben sich als eine Gesellschaft zur Förderung von Design, Kunst und Kommunikation und bespielen so eine Art Kunstraum in der Mainzer Innenstadt. Bisher habe ich Peng nur mehr en passant wahrgenommen, aber möglichweise bietet das Pengcamp am 10. und 11. Januar 2009 ja die Chance, die Leute dahinter besser kennezulernen. Insofern schließe ich mich Gerrits Beurteilung an - auch wenn ich Kunst mag ;-) -, hoffe auf neue Perspektiven und werde dort vorbeischauen. Zumal ich locker in ein paar Minuten zu Fuß hingehen kann. Bis es soweit ist, folge ich dem Pengcamp auf Twitter.

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