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Hip Hop verbieten! Sofort!

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 26. Juli 2011

Hip Hop Graffiti

Während die selbsternannten "Sicherheitsexperten", allen voran der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Uhl, hierzulande die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung fordern, weil die Anschläge in Norwegen "in Wahrheit [...] im Internet geboren" wurden, während diese Leute also allergröbsten Unsinn verzapfen, wird der wahre Hintergrund der Tat leider völlig ignoriert. Dabei wäre es ein Einfaches, die wichtigen Informationen aus dem Manifest "2083 - A European Declaration Of Independence" zu extrahieren, das der Attentäter Anders Behring Breivik selbst verfasst, teilweise aber auch plagiiert hat.

Wie das Philadelphia City Paper dankenswerterweise recherchiert hat, ist nämlich der Hip Hop an allem Schuld! Schließlich sei Breivik, wie er selbst schreibt, als Jugendlicher selbst dem Hip Hop zugetan gewesen und habe als Folge dessen Straftaten begangen. Er habe beispielsweise durch Taggen und Graffiti einen Sachschaden von selbst geschätzten 700.000 Euro verursacht. Außerdem hätten viele seiner damaligen Freunde wegen Hip Hop angefangen, Haschisch und Marihuana zu konsumieren. Überhaupt stammten etwa ein Drittel aller norwegischen Drogensüchtigen aus der Hip Hop-Szene. Ich zitiere im Folgenden die beiden wichtigsten Originalpassagen:

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Hip Hop für Barack

Geschrieben von Matthias GutjahrSamstag, 9. Februar 2008

PlattencoverHip Hop hat sich schon oft politisch verstanden. Letztes Beispiel ist der US-amerikanische Professor Cornel West, der schon früher Spoken Word-Platten aufgenommen und sogar in der Matrix-Trilogie mitgespielt hat. Ende letzten Jahres scharte er eine illustre Rapper-Schar um sich und nahm die Scheibe Never Forget: A Journey Of Revelations auf, um Barack Obama im Wahlkampf zu unterstützen und junge Wähler für Politik zu interessieren und zum Wählen zu ermuntern. Das Lineup liest sich wie ein Who Is Who des conscious hip hop: Talib Kweli, Black Thought, KRS-One, Andre 3000, daneben auch Jill Scott und Prince. Große Namen also, die den "Rap-Professor" bei seiner Mission unterstützen. Ob's etwas gebracht hat, wird sich bald herausstellen. Übrigens: In Deutschland kann ich mir so etwas überhaupt gar nicht vorstellen. [via SpOn]

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