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Future Music Camp 2013

Dass ich hier seit über zwei Monaten nichts mehr gebloggt habe, hat natürlich seine Gründe. Die ich hier gar nicht weiter ausbreiten möchte. Stattdessen möchte ich langsam wieder einsteigen und zumindest ab und zu wieder einen Post raushauen. Bin gespannt, ob und wie mir das gelingt, und in welche Richtung es gehen wird. Veränderung ist nämlich notwendig und gut, auch im Fall dieses kleinen Blogs hier.

Den Anfang soll ein Beitrag über das diesjährige Future Music Camp in Mannheim machen, denn über Barcamps soll schließlich gebloggt werden! Anders als in den Jahren zuvor war ich diesmal nur für einen (den zweiten) Tag in der Popakademie. Das FMC besteht ja seit einiger Zeit aus einem Konferenzteil mit geladenen Speakern und einem Barcamp-Anteil mit Platz für ca. 20 Sessions an zwei Tagen. Ganz so viel ging dann leider aber doch nicht:

Insgesamt war das Programm leider nicht so ganz nach meinem Geschmack. Wie Musiker Soundcloud nutzen können oder ihr Facebook sinnvoll bedienen mag vielleicht noch die Musik-BWL-Studenten von der Popakademie interessiert haben - mir fehlte da aber einfach das "Future"-Element. Vielleicht habe ich die visionären Talks einfach verpasst!?

Immerhin war die eine Barcamp-Session, die ich besucht habe, relativ nett. Ich hätte ja gern auch eine Session angeboten, aber mir fehlten Themen und Vorbereitungszeit. Womit der Kreis geschlossen wäre zum desolaten Zustand meines Blogs in den letzten Wochen.

Nach dem FMC2012 ist vor dem FMC2013

what shall i do, X. Naidoo? for: i love u true!!!
Graffito gegenüber der Popakademie Mannheim, in der das Future Music Camp stattfand

Ich bin noch einen Nachbericht vom diesjährigen Future Music Camp in Mannheim schuldig, und es liegt bereits über eine Woche zurück! Ich versuche dennoch, meine Eindrücke und Gedanken zusammenzukratzen und euch einen kurzen Überblick darüber zu geben, wie ich das Camp erlebte.

Freitag

Los ging es ja am Freitag Vormittag mit viel Kaffee, den ich während der Keynote schlürfte - weshalb ich von deren Inhalt weniger mitbekam. Der Kaffee musste seine Wirkung erst noch tun. Es folgten vier Showcases: Vorgestellt wurden wahwah.fm (location based music, gibt's bisher nur fürs iPhone, daher kann ich's nicht ausprobieren), Sellaround (Reichweite in Sozialen Netzwerken monetarisieren), CrowdUp (Group Deals auf Facebook) und Pretty Digits (Mobiles Fanmanagement). Fand ich alles nicht so extrem aufregend, daher verbrachte ich die Zeit bis zum Lunch draußen im Hof.

Die Sonne schien, und ich konnte mich mit vielen alten Bekannten und neuen Bekanntschaften unterhalten. Vor allem mit Matthias vom altegedienten tonAtom-Netlabel tauschte ich mich sehr ausführlich über den Stand der Netaudio-Szene aus. Demnächst werde ich auch mal etwas Musik des Labels hier vorstellen - das ist längst überfällig.

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Future Music Camp 2012

Future Music Camp Logo

Und jährlich grüßt die Popakademie: Wie schon in den beiden vergangenen Jahren fahre ich morgen und übermorgen wieder auf das Future Music Camp nach Mannheim. Die Veranstaltung, halb Konferenz, halb Barcamp, bietet Teilnehmern aus den unterschiedlichsten Bereichen des gesellschaftlichen Organismus' "Musik" die Möglichkeit, angeregt zu diskutieren, sich über die Musik(wirtschaft) von Morgen auszutauschen, neue Ideen zu präsentieren oder sich auch mal herzhaft zu streiten, nur um hinterher wieder friedlich einen Kaffee miteinander zu trinken.

Auch bei der diesjährigen Ausgabe wird es wieder einige Showcases geben, in denen neue Apps, Projekte oder Geschäftsmodelle vorgestellt werden. Der Bundesverband Musikindustrie stellt außerdem seine Streaming-Studie vor. Ganz besonders freue ich mich auf den Talk von Johan Uhle aka @freenerd, "Warum jeder Musiker einen Hacker braucht". Meine Rede ;-)

Noch größer ist meine Vorfreude, weil die beiden Nachmittage für Barcamp-Sessions reserviert sind. Ich selbst werde diesmal wohl keine Session halten, aber die Teilnehmer haben im Vorfeld schon einige spannende Themenvorschläge gesammelt. Unter anderem soll über die Bedeutung von Musikvideos, über das Urheberrecht (mit Beteiligung der Piraten), über die Cultural Commons Collecting Society und über Musik in Sozialen Netzwerken diskutiert werden.

Außerdem ist ja einer der schönsten Aspekte einer solchen Veranstaltung, zwischendurch mit netten Leuten zu quatschen, alte Bekannte wiederzusehen oder neue Bekanntschaften zu schließen. Genau genommen freue ich mich darauf am meisten ;-)

Die Teilnahme am Future Music Camp ist übrigens kostenlos, und soweit ich weiß gibt es noch Tickets für Kurzentschlossene.

Your Soul And Mine

Foto vom Future Music Camp

Wie bereits geschrieben, war ich am Wochenende beim Future Music Camp 2011 (fmc2011) in der Popakademie in Mannheim. Der Zweiten Barcampregel folgend versuche ich, meine Eindrücke der zwei Tage hier wiederzugeben, auch wenn sich das fmc2011 als ein Mix aus dem relativ jungen Barcamp-Ansatz und klassischen Konferenzelementen wie Expertenvorträge, Workshops oder Technologie-Showcases sah. Die Barcamp-Sessions beschränkten sich daher auf die beiden Nachmittage.

Vorab ein paar Worte zur Organisation: Das Orga-Team hat gute Arbeit geleistet, für mich war es eine runde Veranstaltung. Zwar musste ich am Freitagmorgen lang auf meinen ersten Kaffee warten (schlechter Start), aber das blieb auch schon das einzige größere Ärgernis. Etwas schade fand ich auch, dass es nur zwei Session-Slots pro Tag für jeweils sechs Sessions gab - von 24 Sessions konnte man also an maximal vier teilnehmen. Dadurch verpasste ich viele interessante Themen, die zeitgleich behandelt wurde. Das ist natürlich ein klassisches Barcamp-Problem, wurde aber hier besonders deutlich. Gut fand ich, dass flexibel auf den Wunsch einiger "alter Barcamp-Hasen" reagiert und die wichtige Vorstellungsrunde eingeschoben wurde. So bekamen alle Teilnehmer einen guten Überblick darüber, wer die anderen Camper waren.

Nun aber zu den Inhalten: Die Talks und Showcases des ersten Tages hat Florian Junk in seinem Blog gut beschrieben, im Großen und Ganzen teile ich seine Meinung. Bemerkenswert fand ich ein paar neue Features und erhellende Eindrücke von tape.tv; und startnext, eine deutsche Crowdfunding-Plattform, nutzt nicht etwa PayPal (Amazon Payments gibt's noch nicht in Deutschland), sondern FidorPay aus Gründen, die mir Matthias Kröner von der Fidor Bank twitterte. Klingt nachvollziehbar. Zu den Sessions am Freitag kann ich nicht so viel sagen, da ich früher wegmusste und deshalb nur den Anfang der ersten Runde mitbekam. Auch die abendliche Party musste ich ausfallen lassen.

"Your Soul And Mine" vollständig lesen

Future Music Camp 2011

Logo des #fmc2011

Am Freitag und Samstag (27./28. Mai) findet in der Mannheimer Popakademie zum dritten mal ein Barcamp zum Schwerpunktthema Musik statt: Das Future Music Camp 2011. Nachdem ich in den vergangenen beiden Jahren aus verschiedenen Gründen nicht teilnehmen konnte, sieht es diesmal gut aus. 

Speziell an diesem Themen-Barcamp ist nicht, dass sich Manager, Kreative und Konsumenten unter einem Dach treffen, sondern vor allem dass kommunikative Barcamp- und klassische Konferenz-Elemente gemischt werden. Die beiden Vormittage sind für "Talks" und "Showcases" eingeladener Sprecher (der Musikindustrie) reserviert, während nachmittags in offenen Sessions hoffentlich viel diskutiert wird. Hier das bisher feststehende Programm.

Glücklicherweise wurden auch schon eine ganze Menge Sessionvorschläge eingereicht, darunter "Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis - oder: Wieso digitale Kopien von Musik wertlos sind" von Musikpirat Christian Hufgard oder "Der Kampf ums Urheberrecht – Eine Schicksalsfrage für Musiker?" von Reimut van Bonn und Stefan Herwig

Auch ich würde gern eine Session halten, der ich den Arbeitstitel "Eine kurze Geschichte des Musikhörens auf dem Computer" gegeben habe. Ich habe versucht, das Thema folgendermaßen zu beschreiben:

Das MP3-Format hat vor wenigen Wochen seinen 18. Geburtstag gefeiert und ist somit endlich "erwachsen" geworden. Seit 1993 das MP3-Format veröffentlicht wurde, hat sich die Musik zunehmend vom physischen Datenträger gelöst und ist immer mehr ins Internet gewandert.

Ich möchte die wichtigsten Technologien, Audioplayer, Social Networks und Onlineshops, die in den letzten zwei Jahrzehnten entstanden sind und das Musikhören revolutioniert haben, veranschaulichen. Neben dem Rückblick möchte ich mit euch den Status Quo feststellen und über die Zukunft von Musikdiensten, Audioplayern und Technologien diskutieren.

Außerdem möchte ich ein OSS-Projekt vorstellen, das viele der neuesten Technologien "unter einem Dach" vereint und einen (meiner Meinung nach) vielversprechenden Ansatz für die nahe Zukunft zeigt.

Über Interesse an der Session würde ich mich sehr freuen, auch wenn ich meine Gedanken vielleicht etwas unsortiert präsentieren werde. Meine Hoffnung ist, dass es einen regen Meinungsaustausch geben wird, vor allem was die Zukunft unseres Musikkonsums angeht. Ein paar zusätzliche Stichworte hierzu sind "Cloud", "Streaming", "Recommendation Engines", "APIs", "Intelligente Playlisten".

Wer nicht vor Ort ist und das Camp aus der Ferne verfolgen möchte, dem empfehle ich, auf Twitter das Hashtag #fmc2011 zu verfolgen. Und wer vor Ort ist und mit mir einen Kaffee trinken möchte, darf mich gern unter @numblog antwittern oder hier einen Kommentar hinterlassen :-)

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