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Mount Kimbie - Crooks & Lovers

Mount Kimbie

Das Dubstep-Duo Mount Kimbie, bestehnd aus Dominic Marker und Kai Campos, hat mit "Crook & Lovers" sein erstes Album auf Hotflush veröffentlicht. Naja, Album, elf Tracks in 35 Minuten, das hat beinahe schon was von alten Punkplatten. Aber es geht auf "Crooks & Lovers" nicht um Songs, sondern ums Gesamtkonzept, um den eigenen Sound.

Und der ist erstmal nicht das, was man von Hotfush kennt und erwartet hätte. Im Vergleich zu Labelmates wie Scuba klingt Mount Kimbie fast schon fröhlich, sonnig, Spaziergang im Park. Und mit Ausnahme von Tracks wie "Ruby" nicht nach dunklen Londoner Kellern, aus denen der Bass in den nächtlichen Nebel wummert. Dennoch spielt London, die Wahlheimat von Mount Kimbie, eine entscheidende Rolle, denn es dient den beiden Soundtüftlern als Inspirationsquelle und Klangwelt.

Nur wenige Tracks haben allerdings das Hitpotential von "50 Mile View". Interessant wird "Crooks & Lovers" aber durch seine vielfältigen Einflüsse aus Techno, Hip Hop oder Jazz. Das klingt dann mal wie Filmmusik, mal wie Fieldrecordings, mal nach Ambient-Folk, mal nach Post-Dubstep - ja, so weit sind wir 2010 wohl schon. Post-Dubstep = Dubstep angereicht mit Bleeps, Vocals, Akustikgitarren, Handclaps und sonstwas!? Eine Mischung, die durchaus ihren Reiz hat und teilweise auch jenseits des Dancefloors funktioniert. Den Bass solltet ihr trotzdem ordentlich reindrehen.

Konsequenterweise müsste dieser Blogeintrag also eigentlich folgendermaßen anfangen: "Das Post-Dubstep-Duo Mount Kimbie ..."

Mount Kimbie - Field (from Crooks & Lovers) by Hotflush

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