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Slouse. Fishing In Slower Territories

Vom Münchener Compost-Label konnte ich früher™ ohne Zögern so ziemlich alles hören und gut finden, was die Leute um Michael Reinboth rausbrachten. Mittlerweile ist das alles nicht mehr ganz so mein Fall, aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Die Compilation "Slouse. Fishing In Slower Territories", die Rainer Trüby zusammengestellt hat, ist so eine Ausnahme.

Zwölf Tracks aus dem Genre des (nennen wir es) Zeitlupen-House, von Moonstarr, Christian Prommer, Laid Back (da ist der Name Programm), ein Maurice Fulton-Remix undundund. Mich hat das sklavische Festhalten an BPM-Zahlen nie sonderlich interessiert, weil das nicht zwingend etwas über den Track dahinter aussagt, aber sei's drum: Hier spiel sich alles unterhalb von 116 Schlägen pro Minute ab. Supergut zum Bei-der-Arbeit-Hören! Veröffentlichungsdatum ist der 5. September.

"Slouse. Fishing In Slower Territories" vollständig lesen

Das Fat Freddy's Drop-Wochenende

Satte neun Jahre ist es her, dass ich hier zum ersten Mal über Fat Freddy's Drop gebloggt habe. Damals spielten die Neuseeländer einen legendären kleinen Gig auf dem Frankfurter Museumsuferfest. 2011 kamen sie fulminant zurück ins Offenbacher Capitol. Und nun spielt das Septett aus Wellington zum ersten Mal in Wiesbaden.

Doch damit längst noch nicht genug: In der Nacht zuvor treten DJ Fitchie, Chopper Reedz & Co. zusammen mit Michael Rütten für einen DJ-Gig im Offenbacher Hafen 2 hinter die Plattenteller (leider kann man da nicht direkt aufs Programm verlinken). Idealerweise verbindet man das mit einem vorherigen Besuch des Hafenkinos unter freiem Himmel (es läuft Woody Allens "Blue Jasmine").

Zur Afterhour am Sonntag sollte schließlich das Club Deck VI in der Planke Nord in Mainz auf dem Programm stehen: Rainer Trüby, Soulparlor und Souldamnfresh sorgen bei hoffentlich geilem Wetter ab 12 Uhr für den optimal Ausklang des Wochenendes.

Rainer Trüby & Soulparlor im Red Cat

Rainer Trueby & Soulparlor Flyer

Dieses Wochenende schon an nächstes denken: Zum 14. Geburtstag des Mainzer Lieblingsclubs Red Cat stehen am kommenden Samstag, dem 08. September 2012, Rainer Trüby und die Soulparlor-Crew an den Plattentellern. Der Freiburger DJ ist zum ersten Mal bei der You Move Nothing If You Don't Move Yourself-Partyreihe zu Gast.

Rainer Trüby, Host der legendären Root Down-Clubnacht am Freiburger Waldsee, hat bereits in den Neunzigern kräftig mitgeholfen, NuJazz, Soul und Funk in Deutschlands Clubs zu etablieren. Der Vinyl- und Weinliebhaber hat schon damals mit A Forest Mighty Black und dem Trüby Trio für Furore gesorgt und ist bis heute auf Compost Records aktiv.

Zur Einstimmung empfehle ich diesen Live-Mitschnitt eines Trüby-Sets in Paris, dazu das Interview von Mathias Kilian Hanf und einen guten Riesling. Oder den Besuch des Mainzer Weinmarkts noch dieses Wochenende ;-)

The Garden Music Festival in Zadar, Kroatien

Garden Festival Flyer

Schon im vergangenen Jahr habe ich ja sporadisch über Nujazz-Festivals in ganz Europa gebloggt, allerdings ohne wirklich eins davon zu besuchen. Das soll sich in diesem Jahr ändern. Denn Anfang Juni wird ein Kurzurlaub an der kroatischen Adria mit dem Besuch des Garden Music Festivals in der Nähe von Zadar kombiniert. Für moderate 250 Kuna (knapp 35 €) werden wir drei Tage lang (hoffentlich) frühsommerliches Wetter und gute Stimmung genießen. Solch ein Line-Up würde man eigentlich in einem kleinen kroatischen Nest nicht erwarten: U.a. geben sich Alice Russell, Eddy meets Yannah, Reel People, Luke Unabomber, Mr Scruff, Michael Rütten, Rainer Trüby und Quantic die Ehre. Genial, oder? Die Vorfreude steigt von Tag zu Tag!

Hinweis: Dies ist ein erster und experimenteller zweisprachiger Blogeintrag auf Deutsch und Englisch. Bitte kommentiert und sagt mir, was ihr von diesem Feature haltet. Danke!

10 Jahre Root Down

Root Down

Ganz in der Nähe von Freiburg gibt es einen beschaulichen Waldsee und an dessen Ufer ein gutbürgerliches Restaurant. Vor einer Dekade fragte Rainer Trüby dort an, ob man nicht mal eine Party veranstalten könne. Die Clubnacht unter dem Namen Root Down schlug ein wie eine Bombe, und seitdem geben sich dort regelmäßig internationale DJ-Größen die Klinke in die Hand. Trübys Root Down Club ist mittlerweile weit über Freiburg hinaus populär, und auch die Beats & Öxle-Abende des bekennenden Weintrinkers Trüby erfreuen sich unter Wein- und Musikfreunden zunehmender Beliebtheit.


Root Down jedenfalls feiert 10-jähriges Jubiläum, und aus diesem Anlass haben die Macher des Freiburger Online-Stadtmagazinis fudder.de ein hübsches Video produziert, das den besonderen Reiz dieser Clubveranstaltung einfängt. Checkt mal Trübys Plattensammlung etwa bei zwei Dritteln des Movies, hehe. Aber er scheint sich darin zurechtzufinden. Unterlegt ist das Filmchen übrigens mit den Klängen des Trüby Trios: "Jaleo". Witzig ist auch die Flyersammlung aus zehn Jahren Root Down mit Abbildungen von netten Damen aus Burda Mode-Heftchen, die hier zu bewundern ist.

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