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Wordia Fermata

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 23. September 2008

Aber sonst alles klar bei der Überschrift? Ich kläre mal auf: Wordia will eine Art Wörterbuch zum Mitmachen sein, also mit user generated content wie die Wikipedia. Das Besondere daran ist, dass die User Wörter in einem kurzen Video erklären sollen. Wie das aussehen kann, zeigt der Rapper Doc Brown ganz charmant am Beispiel von fermata, also der Fermate:

Ich hab ja so meine leisen Zweifel, ob sich Wordia durchsetzen wird. Als Experiment ist es aber allemal interessant.

Rap Charts und Song Charts

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 26. Februar 2008
3 MCs and 1 DJ

Eins gleich vorweg: Hier geht es nicht um die Hitparade. Hier geht es um trockene Statistik, um Diagramme, die auf einen Blick den Inhalt eines ganzen Songs erklären. Glaubt ihr nicht? Dann schaut doch mal, was ich schon vor Monaten entdeckt, aber nie gebloggt habe: rap represented in mathematical charts and graphs. Hab mich wirklich weggeschmissen vor Lachen damals, zumal alle Schaubilder mit den entsprechenden YouTube-Videos verlinkt sind.

Etwas später bloggte ich über Wu-Tang Clan auf einen Blick, also Schaubilder, die den Wu-Tang Clan erklären. Nun kommt es aber noch besser: Ein ganzer Flickr-Pool voller song charts. Ist gar nicht so einfach, immer hinter den Song zu kommen, der sich hinter dem Diagramm verbirgt. Leider bin ich zu faul, mir gerade selbst was zu überlegen, daher hier nur ein paar Beispiele. Welche Titel werden von den folgenden Charts dargestellt (ist nicht wirklich schwer)? Habt ihr bessere?

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Wu-Tang Clan auf einen Blick

Geschrieben von Matthias GutjahrSamstag, 19. Januar 2008

Ich gebe zu, ich bin weder der größte Fan noch Kenner des Wu-Tang Clan, aber der Einfluss der Rapper aus Staten Island ist nicht von der Hand zu weisen. Nur: Wo soll einsteigen, wer sich mit dem beinahe zwei Jahrzehnte umspannenden Œuvre von RZA, GZA, Ol' Dirty Bastard, Method Man, Ghostface Killah, Inspectah Deck, U-God, Raekwon, Masta Killa und Cappadonna als Posse oder auch Solo beschäftigen möchte? In der New York Times bin ich auf ein wundervolles Diagramm des Künstlers und Bloggers Andrew Kuo gestoßen, das alle Fragen beantwortet - aus seiner subjektiven Sicht natürlich. Klickt auf die Grafik unten. Und stöbert unbedingt ein bisschen in Andrews Blog, da gibt es noch viel mehr dieser knallbunten Diagramme, die die Welt - in diesem Fall also etwa Burials Untrue oder Morrissey-Konzerte - auf einen Blick erklären.

Ausschnitt aus Andrew Kuos Diagramm
Klick aufs Bild für das komplette Diagramm

PS: Ja, ich kann von solchen abseitigen Infografiken zurzeit gar nicht genug bekommen ;-)

Nahöstliche Beats

Geschrieben von Matthias GutjahrFreitag, 19. Januar 2007

Wegen Kyrill und ProblemStoiBär ist der Konflikt bzw. Friedensprozess zwischen Israelis und Palästinensern in der öffentlichen Wahrnehmung etwas in den Hintergrund gerückt. Kommt aber garantiert wieder. Bis dahin lohnt es sich vielleicht, die Region mit einem kulturellen Blick zu betrachten. Diesen Blick lenken wir zunächst auf den Film SlingShot Hip Hop - The Palestinian Lyrical Front [via]. Der Titel kommt ziemlich martialisch rüber, aber der Film will eigentlich bloß das alltägliche Leben junger palästinensischer Rapper dokumentieren. Ein Trailer ist schon online, obwohl der Film noch gar nicht fertig ist; und ob er jemals nach Deutschland kommt, ist natürlich auch fraglich. Vielleicht läuft er irgendwann auf Arte. Immerhin finden sich auf der zugehörigen Site jede Menge Links zum Thema. Womit wir nach Israel hinüberwechseln zu Kutiman, dessen vom Afrobeat beeinflusster Sound in der letzten SNC-Ausgabe vorgestellt wurde. Sein Track "No Groove Where I Come From" kokettiert frech mit seiner Herkunft und ist auf der empfehlenswerten Compilation More MPM Music von Melting Pot Music vertreten. Definiert das Genre nicht gerade neu, geht aber gut ab, wie sich auch der Rest der Compi lohnen dürfte.

These Guys Know Rap. Seriously.

Geschrieben von Matthias GutjahrFreitag, 12. Mai 2006
Ansehbefehl™

Behaupten sie jedenfalls, und so langsam glaube ich das denen auch. Aber wie konnte es passieren, dass ich erst diese Woche per Zufall auf We Know Rap aufmerksam wurde, wo die Site mit ihren Reviews, Tourdates und Kolumnen doch schon seit zwei Jahren besteht? Keine Ahnung, aber schön, dass man immer noch immer wieder spannende neue Perlen im Netz findet. Obwohl man genauso an manchen Tagen das Gefühl hat, es passiert einfach nichts Neues mehr online. Aber dann verschlingt man das herrliche Interview mit Jazzy Jeff oder lädt sich den Mashup-Track von Girl Talk herunter und hört ihn auf Repeat eine ganze Autofahrt lang, und schon ist alles wieder gut. Kurz: We Know Rap sieht nicht nur verdammt gut aus, sondern ist auch gut. Inhaltlich jetzt. Word!

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History of Hip Hop

Geschrieben von Matthias GutjahrSonntag, 11. September 2005
Kanye West

Der Einfluss von Hip Hop auf die Musik der letzten 25 Jahre braucht nicht weiter erwähnt zu werden. Der Einfluss von Hip Hop auf die Politik ist da schon umstrittener. Fest steht jedoch, dass sich nicht nur in den USA Minderheiten zunächst über die Subkultur des Hip Hop ein Sprachrohr verschafften und auch heute die darüber geschaffene Öffentlichkeit zu politischen Aussagen nutzen. Jüngstes Beispiel: Kanye Wests "George Bush Doesn't Care About Black People" (und hier gibt's auch schon den Remix [via Boing Boing]). Und auch Mos Def hat mit dem Track "Katrina Klap" (

Direktdownload

) ebenfalls ein deutliches Statement rausgehauen. Aber eigentlich gibt es hier und heute - historisches Datum! - ein paar Links zur Geschichte des Hip Hop.

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