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Mojo Is Back!

Mojo Club Logo

Ich kann mich noch gut an mein erstes (und einziges) Mal im Hamburger Mojo Club erinnern. War gar nicht so toll ;-) An jenem Sommerabend wurde Siebziger Jahre-Blaxploitation-Filmmusik von der schwülstigen Sorte gespielt, auf dem Dancefloor war nichts los. Also verbrachten wir die meiste Zeit vor dem Club sitzend und auf der Reeperbahn unser Bier trinkend.1 Und es wurde doch noch ein toller Abend.

Der Mojo Club war damals eine Institution und einer der wenigen deutschen Clubs, die sich dem Dancefloor Jazz verschrieben hatten. Viele Größen dieser Ära traten oder legten dort auf, darunter Massive Attack, Moloko, Gilles Peterson, Roni Size und Kruder & Dorfmeister. Zum exzellenten Ruf trug auch die hervorragende Sampler-Reihe Mojo Club Presents Dancefloor Jazz bei.

Jetzt, knapp zehn Jahre später, hat der Mojo Club wieder aufgemacht, an anderer Location, aber immer noch gerade so auf der Reeperbahn. Die Presse feiert das als Comeback des Jahres. Zur Eröffnung spielten heute Nacht u.a. Alice Russell und die Hackney Colliery Band. Das Line-Up für die nächste Zeit ist großartig: Dom Servini, Richard Dorfmeister, DJ Day, Ben Westbeech, Mr Scruff usw. Master Quest hat dort jetzt eine Residency \o/ und auch das passende Mojo Essentials Mixtape am Start. Und ich freue mich jetzt schon derbe auf mein nächstes Mal Hamburg!

1Macht man ja eigentlich vorm Molotow.

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