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Hip Hop Samplefaq

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 25. März 2008

Heute was Kleines für Samplespotter, Cratedigger und alle, die es noch werden wollen. Die Quizfrage: Was haben die Beastie Boys, Eminem, Kanye West und Busta Rhymes gemeinsam? Antwort: Sie alle haben laut Hip Hop Samplefaq Curtis Mayfield gesamplet. Vor beinahe drei Jahren hatte ich schon einmal über eine ähnliche Sample-Sammlung gebloggt.

Das Besondere an samplefaq.net ist nun aber, dass angemeldete User selbst gespottete Samples eintragen können, die user also den content generieren (um mal ein paar buzzwords einzustreuen). Dazu kommt, dass von den meisten eingetragenen Liedern ein YouTube-Video existiert, das auch gleich angezeigt wird und abgespielt werden kann. Somit lassen sich relativ einfach Vergleiche zwischen Original und Sample nachhören, was ich ziemlich praktisch finde, cooles Feature. Ansonsten bringt es die Tagline der Seite prägnant auf den Punkt: Can I Digg It? Yes You Can!

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Ever heard of "Sample Trolls"?

Geschrieben von Matthias GutjahrSamstag, 18. November 2006

Als Patent-Trolle werden Personen oder Unternehmen bezeichnet, die Patente nur zu dem Zweck erwerben, Lizenzgebühren einzusacken oder einzuklagen, ohne jedoch die dem Patent zugrundeliegende Erfindung jemals einsetzen zu wollen. Nun berichtet das Online-Magazin Slate unter der Überschrift "The shady one-man corporation that's destroying hip-hop" über sample trolls, die das "Geschäftsmodell" der Patent-Trolle auf das Copyright und die von diesem geschützte Musik anwenden. Genauer geht es hauptsächlich um George Clinton-Samples, ohne die Hip Hop wohl gar nicht erst möglich geworden wäre. Ein windiger Unternehmer hat sich die Rechte an Clinton-Songs gesichert und verklagt nun alles und jeden, der auch nur einen Akkord daraus samplet. Sample Clearance ist sowieso schon kompliziert genug, aber solche Typen blockieren ganz einfach Kreativität und die Entstehung neuer Musik.

Das allgegenwärtige "Amen Break"

Geschrieben von Matthias GutjahrFreitag, 22. Juli 2005
Nate Harrisons Installation

Manche Melodien spuken einem wochenlang im Kopf herum, und es gibt Riffs, die man sein Leben lang nicht mehr vergisst. Dass aber ein sechs Sekunden langes Drumbreak quasi die ganze Welt verändert, indem es die Grundlage für ganze Musikstile, und damit auch für (urbane) Subkulturen wird, ist wahrscheinlich ein einzigartiges Phänomen. Noch dazu, weil sich das Break, das mittlerweile den Namen Amen Break bekommen hat, ursprünglich auf der B-Seite einer Single aus dem Jahre 1969 befand. Als Anfang der 1980er die ersten Sampler auf den Markt kamen, begann die zweite, weitaus folgenschwerere Karriere des Amen Break.

"Das allgegenwärtige "Amen Break"" vollständig lesen

The History Of Sampling

Geschrieben von Matthias GutjahrDonnerstag, 12. Mai 2005
The History Of Sampling

Das Projekt ist zwar schon ein Jahr alt, aber gerade wieder in aller Munde bzw. Weblog: The History Of Sampling (Java muss installiert und aktiviert sein). Sehr schön grafisch dargestellt wird, wer in den 1990ern (v.a. HipHop) wen aus den 1970ern (Funk, Soul, Jazz) gesamplet hat. Macht Spaß, damit rumzuspielen. Die Daten stammen übrigens von The-Breaks.com, wo man auch gezielt nach Originalkünstlern oder den "Wiederverwertern" suchen kann.

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