
Viel zu früh, im Alter von 44 Jahren, ist der schwedische Jazzpianist und -komponist Esbjörn Svensson bei einem Tauchunfall ums Leben gekommen. Bekannt wurde er mit dem bereits 1990 gegründeten Trio, das seinen Namen trug. Weit über den klassischen Trio-Kontext hinaus versuchte das Esbjörn Svensson Trio immer wieder, auch elektronische Klangelemente und Effekte in seinen Sound zu integrieren. Dass der Band dabei desöfteren ein Abdriften ins Poplager vorgeworfen wurde, störte sie nicht im Geringsten. So entwickelte E.S.T über die Jahre einen eigenen, groovenden Sound und ein frisches Auftreten und schaffte es auf diese Weise, auch ein junges Publikum für seine Musik zu gewinnen. Nun ist Svensson, der "Sportler" unter den Jazz-Musikern, ausgerechnet beim Tauchen verunglückt.
Das etwas verwackelte Bild habe ich letztes Jahr im Sommer auf dem North Sea Jazz Festival geschossen, wo ich das Vergnügen und die Ehre hatte, einem großartigen Auftritt des Esbjörn Svensson Trios beizuwohnen. Ich kenne zwar die älteren Platten nicht wirklich, aber gerade das letzte Werk, Tuesday Wonderland, ist sehr zu empfehlen. Mehr zum Tode Svenssons u.a. hier, hier und hier.




