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Jazzanova pres. Paz e futebol

Geschrieben von Matthias GutjahrSonntag, 19. März 2006
Paz e Futebol

Die Fußball-WM wirft ihre Schatten voraus, aber ist wahrscheinlich nirgends auf der Welt jetzt schon ein so großes Streitthema wie in Deutschland. Der Hype und das Gebaren von Staat und FIFA vergrätzen mir bereits im Vorfeld ein Ereignis, auf das ich mich schon seit meiner Kindheit gefreut habe. Auf die offiziell vorgeschriebenen Rezeptionsweisen will ich mich einfach nicht einlassen, sondern den Fußball so genießen, wie ich mir das vorstelle - ohne Totalüberwachung, Getränkevorschriften, Marketingzwänge und Ticketgeschacher.

Alternatives WM-Logo

Lieber höre ich mir die morgen erscheinende und von den Jazzanova-DJs zusammengestellte Compilation Paz e Futebol an, die zwar auch das Klischee vom fußballfixierten Brasilien bedient, aber dafür schöne, sonnige Songs von Marcos Valle bis Faze Liquide enthält. Und meinen Platz im virtuellen WM-Stadion hab ich auch schon reserviert. Neben mir sind noch Plätze frei, also Beeilung - damit die Vibes auf unserer Tribüne stimmen ;o)

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3 Kommentare

c/o pop in Köln

Geschrieben von Matthias GutjahrFreitag, 19. August 2005

Mal was anderes als Papstwahnsinn in Köln. Das c/o pop steht vor der Tür. Von Mittwoch bis Sonntag kommender Woche feiert Köln die elektronische Popkultur. Dabei geht es eher straight elektronisch zu, Namen wie DJ Koze, Justus Köhncke, Richie Hawtin oder Mathias Schaffhäuser sprechen ja für sich. Aber neben Labels wie Kompakt und einigen rockigeren Acts wie Tomte, Hot Hot Heat oder Dinosaur Jr. sind zeigen auch Compost und Sonar Kollektiv Präsenz mit Ben Mono, Michael Reinboth und Àme. Wem das alles nicht passt, der sollte am Mittwoch Abend alternativ ins de.lite gehen, da gibt's Freischwimmen, Electronic Freestyles & Rare Grooves mit Joscha Creutzfeld.

Fat Freddy's Drop in Frankfurt

Geschrieben von Matthias GutjahrFreitag, 12. August 2005
Fat Freddy's Drop

Aus Neuseeland schwappt derzeit der große Hype um die Reggae-Soul-Band Fat Freddy's Drop (FFD) über alle sieben Weltmeere zu uns herüber. Eigentlich nichts Weltbewegendes, könnte man meinen, und außerdem: Wen interessiert schon eine musizierende Kiwi-Kommune, die unter starkem jamaikanischem Einfluss zu stehen scheint? Der Ruhm kam jedoch nicht von heute auf morgen: Sänger Joe Dukie stand schon für Reclooses Dust hinter dem Mikrofon, FFD landeten bereits vorletztes Jahr mit Hope einen Semi-Hit und durften live für Gilles Peterson performen. In Neuseeland mischen sie Musikszene mit diversen Projekten schon länger gehörig auf, und jetzt hat sie das Berliner Sonar Kollektiv unter seine Fittiche genommen und bringt FFD auch zu uns nach Deutschland.

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