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Mobys kostenlose Filmmusik

Geschrieben von Matthias GutjahrMittwoch, 28. Mai 2008

Moby bietet unter dem Titel mobygratis Filmmusik zum kostenlosen Download an. Zielgruppe sind unabhängige Regisseure oder sonstige Filmschaffende, die sich die nicht ganz geringen Kosten für kommerzielle Soundtracks nicht leisten können: the music is free as long as it's being used in a non-commercial or non-profit film, video, or short. Nach der Registrierung stehen momentan knapp siebzig Stücke zur freien Verwendung bereit. Da ich gerade keinen Film in der Pipeline habe, habe ich mich auch nicht angemeldet und auch keine Ahnung, in welchem Format die Tracks vorliegen. Aber scheinbar sind sie ganz brauchbar, denn es gibt schon fertige Videoclips bei Vimeo und noch mehr bei YouTube, die Mobys Musik offenbar benutzen. Aber lassen wir den Meister selbst zu Wort kommen:

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Cinemascope

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 22. Mai 2007

Von vielen heiß erwartet wurde Ma Fleur, das neue Album des Cinematic Orchestra. Eine weitere Überplatte, wie sie die ersten drei Werke der Mannen um Jason Swinscoe darstellen, kam zwar nicht heraus, aber das Resultat liegt dennoch weit über dem Durchschnitt. Was mir persönlich bei Ma Fleur fehlt, ist das Kopfkino, das beispielsweise Man With A Movie Camera in Gang setzte. Auch wenn Swinscoe den eigenen cineastischen Anspruch in Interviews nicht aufgeben mag, so richtig kann er nicht durscheinen, was aber vielleicht auch nötig war, um sich nicht immer wieder selbst musikalisch zu zitieren. Nicht zuletzt hat der Entstehungsort New York bestimmt auch seine Rolle bei der Komposition gespielt.

Nach Klängen, die flimmernde Projektionen auslösen, muss man also woanders suchen. Wie so oft zurzeit vielleicht einfach in Berlin. Wo man auf Christian Meyer trifft, der vor immerhin schon sechs Jahren den Soundtrack zum deutschen Film alaska.de mitgeschrieben hat und demnächst mit Within vier sozusagen virtuelle, weil nur vertonte Kurzfilme auf einem Album präsentieren wird. Diese fallen deutlich elektronischer und minimalistischer aus als bei den cinematischen Briten, lassen aber aufgrund ihrer beinahe epischen Länge der Fantasie auch mehr Raum. Wobei da immer irgendwie eine Spannung mitschwingt, die einen gefangen hält und den Film im Kopf weitertreibt. Diese Spannung fehlt auf Ma Fleur ein wenig, dafür gibt es deutlich mehr Harmonie. Daher lassen sich die beiden Alben sowieso nicht recht vergleichen. Am besten ist es wohl, sich die Zeit bis zum Within-Release im Juli mit dem Cinematic Orchestra zu verkürzen ... ich geh jetzt jedenfalls wieder Film hören ;-)

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