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Collective Improvisation #13

Wusstet ihr schon, dass ihr eure alten Vinyls, statt sie auf dem Flohmarkt zu ver-ticken, auch einfach be-sticken könnt? Hört sich verrückt an, ist es aber nur ein bisschen. Wer wissen will, wie das geht, kauft sich dieses freshe Buch von der wunderbaren Miss Galore. Sticken liegt voll im Trend, habe ich mir sagen lassen ;-)


Vor kurzem kam die Mitteilung von last.fm, dass einer der ältesten und für mich immer noch einer der nettesten Musikdienste dieses Netzes jetzt Spotify als Default-Player für alle Tracks eingebaut hat:

We’ve teamed up with Spotify to bring their entire catalogue, on demand, to the world’s leading music recommendation service.

Weil ich sowieso Spotify nutze, ist das für mich ein praktisches Feature, Kunden anderer Dienste mögen das allerdings nicht so prickelnd finden. Außerdem gibt es noch ein paar Probleme mit der neuen Integration. Aber sei's drum.


Ach, und dann war da noch diese famose #7YRS-Party der Blogrebellen, für die ich mal eben schnell nach Berlin gedüst bin. So schön, wieder die ganze Mischpoke auf einem rauschenden Fest getroffen zu haben - und endlich auch mal CptPudding und Eikman! Tags darauf hat meine Zeit sogar noch für einen Kaffee im West Berlin und einen Besuch im Computerspielemuseum gereicht. Geht's besser?

Ja: Denn hier gibt's die Mitschnitte aller Sets des Abends zum Nachhören. Fast so gut wie live dabei gewesen zu sein:

Live auf der Blogrebellen-Party

Collective Improvisation #4

Spotify im Browser

Screenshot von Spotify im Browser

Auch auf die Gefahr hin, euch als Spotify-Fanboy auf die Nerven zu gehen, und mit dem Hinweis versehen, dass Alternativen wie Rdio mindestens genauso gut sind, und trotz der interessanten erneuten Diskussion (1, 2) um die Ausschüttung, die Künstler von den Streamingservices erhalten, hier die Meldung: Spotify gibt's jetzt (endlich) auch im Browser. Ist noch Beta, und funktioniert laut t3n-Bericht nur, wenn ihr bei Facebook angemeldet seid und zunächst diesen Link anklickt!

Spotify im Browser läuft bei mir (Chrome, Linux) noch nicht ganz rund, bei manchem Track kommt nur verstümmeltes Audio aus den Boxen, aber im Großen und Ganzen lässt sich damit schon Musik hören. Erweiterte Features wie Apps oder Kontakte fehlen zwar noch, aber Radio, Playlisten und die Suche reagieren flott und zuverlässig, wenn man von sporadischen Anzeigeproblemen (s.u.) mal absieht. ;-)

Danke, Sascha!

Fehlermeldung von Spotify (mit grünem Monster)
"Will Sing For Money" - Grüne Monster bewohnen die Fehlermeldungen von Spotify im Browser

Spotify mit dem Handy fernsteuern

Spotify on XBMC Media Center: Spotimc
Spotify on XBMC Media Center: Spotimc (CC-BY Espen Klem)

Drüben in meinem anderen Blog habe ich in zwei Posts aufgeschrieben, wie sich Spotify unter Linux fernsteuern lässt - mit einem Android-Smartphone als Fernbedienung. Für die erste Lösung muss eine kleines Zusatzprogramm installiert werden, das die Befehle vom Phone an Spotify weiterleitet. Das funktioniert auch auf dem Mac und (eingeschränkt) unter Windows.

Zum anderen kann man sich auch gleich einen kompletten HTPC aufsetzen, also einen kostenlosen Mediacenter-Rechner, der bei mir neben dem großen Fernseher im Wohnzimmer steht. Darüber lässt sich dann nicht nur Musik auf Spotify hören, sondern auch Musik und Filme von der eigenen Festplatte oder von YouTube, aus Mediatheken und vielen anderen Quellen können abgespielt werden.

Für den einen oder anderen von euch Musiknerds sicher interessant, oder?

The Byrds and The Bee(Gee)s

Die Startseite von The Byrds and The Bee(Gee)s

Eine der knuffigeren Webanwendungen, die auf die öffentliche Schnittstelle von Spotify zugreifen, heißt "The Byrds and The Bee(Gee)s". Wer dabei spontan an die Sechziger und Siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts denken muss, liegt schon ganz richtig. Die App ist im Zuge des Rethink Music Hackathons in Boston entstanden. Rethink Music ist eine Konferenz, die sich mit der Zukunft der Musik(industrie) beschäftigt.

Das Blog evolver.fm hat gestern die Preisträger des Hackathons bekanntgegegeben und schreibt über "The Byrds and The Bee(Gee)s":

This app humorously explains how you, I, and anyone else came to be, through a musical approach to “the talk” parents give children about the so-called birds and the bees. Enter a birthday and this web app figures out when you might have been conceived, presents some information about what life was like on that day, and generates a Spotify playlist based on what your parents could have been listening to.

Also: Gib einfach dein Geburtsdatum ein (und kreuze an, ob dein Vater damals smooth war[?]), und schon berechnet die Anwendung, welche Musik deine Eltern in der Nacht deiner Zeugung gehört haben könnten. Dazu wird eine Spotify-Playlist ausgespuckt, die Spotify-Nutzer auch gleich anhören können. Da ich die Plattensammlung meiner Eltern recht gut kenne, bezweifle ich zwar, dass die folgende Playlist stimmt, aber der Vollständigkeit halber - bitteschön ;-)

Wieder ein gelungenes Beispiel dafür, wie sich mit relativ geringem Aufwand sehr hübsche Anwendungen bauen lassen.

Embeddable Widgets allüberall

Screenshot von http://toma.hk

Spotify bietet seit heute ein Widget an, mit dessen Hilfe sich Songs, Alben und ganze Playlisten auf der eigenen Webseite einbetten lassen. Wer auf den Spotify Play Button klickt, kann sich die "eingebettete" Musik direkt anhören - vorausgesetzt, er oder sie hat den Spotify Player installiert. Ohne Desktop-Applikation keine Musik.

Das haben auch die findigen Programmierer des Tomahawk Players erkannt - über diesen sozialen Musikplayer habe ich ja schon gebloggt -, und @sydlawrence hat prompt eine Lösung entwickelt.

Today there was a lot of buzz about Spotify's embeddable play button. There is a lot to like about it, but the one thing most people seemed to take issue with was that it only worked if you had Spotify installed and were in a region of the world where Spotify is actually available. So, based on the work we already did recently on toma.hk, @sydlawrence has now gone and made it embeddable too.

Das funktioniert momentan mit einzelnen Songs und am besten, wenn man Tomahawk installiert hat. Aber auch ohne Softwareinstallation ist es in vielen Fällen möglich, den Track abzuspielen: dann nämlich, wenn er bei Diensten wie SoundCloud frei abspielbar zur Verfügung steht. Probiert es doch einfach mal aus (und berichtet ggf. unten in den Kommentaren über die Resultate). Bitteschön, handverlesene Testexemplare:

Übrigens hatten viele von euch, als ich vor einem knappen Jahr den Tomahawk Player zum ersten Mal vorstellte, angemerkt, dass der Player ohne Spotify Premium-Account wenig Spaß mache. Möglichweise ist jetzt der Zeitpunkt, Tomahawk eine zweite Chance zu geben? Was Tomahawk so toll macht, und wie ihr mich dort als Kontakt hinzufügen könnt, steht in meinem Blogbeitrag beschrieben.

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