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Music Smasher

Screenshot von Music Smasher mit Suchergebnissen zum Begriff Dimlite

Mit der wachsenden Anzahl der Musik-Streaming-Angebote wächst auch die Unsicherheit, welcher der Dienste der richtige für mich ist. Eine der wichtigsten Fragen ist die nach dem Musikkatalog. Finde ich meine Lieblingsmusik eher bei Rdio oder bei Simfy, oder soll ich lieber auf Spotify warten? Das herauszufinden ist mühsam und langwierig. Music Smasher schickt sich nun an, diesen Prozess zu vereinfachen.

Kurz gesagt: Music Smasher ist eine Art [Metasuchmaschine](http://de.wikipedia.org/wiki/Metasuchmaschine Wikipedia), die (momentan) sieben große Anbieter nach musikalischen Suchbegriffen durchforstet und das Ergebnis anschaulich darstellt. Nicht alle dieser sieben Dienste (Rdio, Spotify, Grooveshark, Soundcloud, MOG und Bandcamp) sind Streaming-Dienste, und knapp die Hälfte sind in Deutschland gar nicht verfügbar.

Außerdem fehlen einige Anbieter, die aber selbst daran schuld sind: Sie bieten Entwicklern wie Matt Montag, der Music Smasher programmiert hat, keine Schnittstelle (API) zur Abfrage von Songinformationen an. Von Simfy beispielsweise wird ein API schon seit mindestens einem knappen Jahr erwartet:

Aber vielleicht wird Music Smasher in Zukunft ja um weitere Services erweitert. Die App ist jedenfalls ein weiteres Beispiel dafür, wie Offenheit gegenüber Dritten Vorteile schaffen kann - für Nutzer und Anbieter. Voraussetzung ist natürlich, dass die angebotenen Inhalte stimmen. Und ob sie stimmen, kann ich mithilfe von Apps wie Music Smasher, das übrigens auf dem Music Hack Day in San Francisco entstanden ist, leicht selbst herausfinden. [via evolver.fm]

Yahoo! Audio Suche

Im ganzen Web nach Musik suchen, verspricht die jetzt auch auf deutsch erreichbare Audiosuche von Yahoo! Laut golem werden neben den großen Onlineshops auch kleine Labels und RSS-Feeds nach Musik, Interviews, Podcasts und Soundeffekten durchsucht und indiziert. Eine Feinabstimmung der Suchoptionen, etwa die Suche nach bestimmten Dateiformaten, scheint auf den ersten Blick nicht möglich zu sein oder ist zumindest nicht dokumentiert. Klickt man auf ein Suchergebnis, erhält man immerhin eine Fülle von Informationen vom Anbieter über das Format und den Preis bis zum Prelistening- oder Downloadlink. Bei einem ersten Testlauf bekam ich jedoch nur Treffer für iTunes und Napster, andere Shops oder sonstige Quellen blieben außen vor. Ein Preisvergleich war daher nicht möglich, und auch das Vorhören scheiterte ohne Fehlermeldungen mit einem weißen Popup-Fenster. Somit gilt für die Audiosuche von Yahoo!: Schöne Idee, aber mangelhaft umgesetzt.

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