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SoulParlor - Smile

Die sympathischen SoulParlor aus Mainz haben mit "Smile" ihr zweites Album bei Tokyo Dawn Records veröffentlicht. Aus ihren Broken Beat-Wurzeln heraus haben sie ein ebenso massives wie vielseitiges Electro-Boogie-Future Funk-Werk erschaffen.

Zu hören sind auf "Smile" die Stimmen von u.a. Amalia, Capitol A, Erik Rico, Replife, Stan Smith und Leona Berlin. Auch nach über 15 Jahren im Business stecken die 15 Tracks voller Energie, Frische und Soul. Mit ein Grund, warum die Jungs Stammgäste hier im Blog sind.

Sammel-Alben 51/12

Zum Jahresende hin wird es schwierig, neue, hörenswerte Alben herauszusuchen. Alle sind mit Jahresrückblicken, Best-Of-Listen oder Weltuntergängen beschäftigt. Dazu noch Weihnachtseinkäufe und meine jüngste Ingress-Sucht ;-) Nicht einfach, wie gesagt, aber trotz allem möchte ich euch zwei Alben ans Herz legen.

Hiatus Kaiyote - Tawk Tomahawk

Wenn Erykah Badu das twittert, dann muss an Hiatus Kaiyote irgendwas dran sein. Die Band aus Melbourne, gegründet Mitte 2011, hat im April ihr Debütalbum "Tawk Tomahawk" auf Bandcamp veröffentlicht. Die siebenköpfige Band schüttelt spielerisch leicht Future Beats und Neo-Soul aus dem Ärmel, die Stimme von Leadsängerin Nai Palm nimmt einen sofort gefangen. Mittlerweile hat die Band vor allem in den USA, aber auch in UK und dem Rest der Welt zahlreiche Anhänger. Der Titel "Nakamarra" dürfte daher in diversen Jahresendcharts auftauchen.

Hier das komplette Album im Bandcamp Player:

Bereits vor zwei Monaten hat Wax Poetics ein Remix-Album mit dem Titel "Tawk Takeout: Tawk Tomahawk Remixed" initiiert. Das nenne ich mal eine steile Karriere.

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Sammel-Alben 46/12

Ich möchte mein Glück mit einer Art "Serie" versuchen, die ich einer spontanen Eingebung folgend "Sammel-Alben" genannt und mit der aktuellen Kalenderwoche versehen habe. Dabei möchte ich - nicht zwingend im wöchentlichen Rhythmus, anders als die Kalenderwoche suggerieren mag - in einem Blogpost mehrere gute, neue oder sonstwie erwähnenswerte Alben kurz vorstellen: je nachdem mit Cover, Player und kurzem Text, oder wenn es schnell gehen muss, auch einfach per Link auf andere Blogs (es wird sowieso nur noch viel zu selten verlinkt heutzutage). Ich gestehe, ich bin eher der Alben-Hörer; einzelne Tracks, Mixtapes usw. findet ihr woanders reichlich, schaut einfach mal in die Blogroll rechts.

Meine Motivation: Ich höre einfach so viel tolle neue Musik oder entdecke großartige alte Platten wieder, finde aber selten die Zeit, ausführlich drüber zu schreiben. Dabei bin ich fast immer der Meinung, dass die Welt (= meine wenigen Dutzend Leser) von dieser Musik hier im Numblog erfahren sollte. Am liebsten würde ich solche Kurzreviews wieder im Rahmen einer Online-Radiosendung oder eines Podcasts hörbar machen, aber die Gebühren für die Verwertungsgesellschaften kann und will ich mir nicht leisten. Ich bin selbst gespannt, ob dieses Experiment funktioniert. Also los:

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The Boogie Vol. 3

Cover

Neuer Sampler von Tokyo Dawn Records: The Boogie Volume 3. Namedropping: Amalia, DJ Vadim, Stacy Epps, Opolopo, Yam Who, Wagon Cookin, Erik Rico, Colonel Red und viele andere. Hört ich die Preview unten an, der Sound sagt mehr als viele Worte. Beim nächsten Mal werde ich wieder ausführlicher, versprochen :-)

Label Love Vol. 4

Cover Label Love Vol. 4

Label Love is an eclectic yet unified bundle of unique sounds compiled simply for the love of sharing them with the universe - each track plucked and presented by label heads from All City Records, BBE Music, Brownswood Recordings, Daptone Records, Kindred Spirits, Now Again, Record Breakin’, Tokyo Dawn Records, Tru Thoughts Recordings, and Ubiquity Records.

Wenn sich zehn meiner absoluten Lieblings-Plattenlabels zusammentun, um eine gemeinsame Compilation zu veröffentlichen, und diese auch noch kostenlos bei Bandcamp anbieten, dann muss ich keine Sekunde vorhören, sondern klicke nach maximal 1.4s direkt auf "Download". Denn "Label Love Vol. 4" enthält 17 Tracks von altegedienten Helden und vielversprechenden Newcomern einmal quer durch die Labelroster. Der kleinste gemeinsamer Nenner und gleichzeitig die größte musikalische Bandbreite, destilliert auf einen Sampler.

Wer wirklich glaubt, erst noch reinhören zu müssen, bitte, bitte, geht ja auch. Aber dann trotzdem downloaden, versprochen? Kostet nur eine E-Mail-Adresse, ich denke, die ist es wert!

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