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Embeddable Widgets allüberall

Screenshot von http://toma.hk

Spotify bietet seit heute ein Widget an, mit dessen Hilfe sich Songs, Alben und ganze Playlisten auf der eigenen Webseite einbetten lassen. Wer auf den Spotify Play Button klickt, kann sich die "eingebettete" Musik direkt anhören - vorausgesetzt, er oder sie hat den Spotify Player installiert. Ohne Desktop-Applikation keine Musik.

Das haben auch die findigen Programmierer des Tomahawk Players erkannt - über diesen sozialen Musikplayer habe ich ja schon gebloggt -, und @sydlawrence hat prompt eine Lösung entwickelt.

Today there was a lot of buzz about Spotify's embeddable play button. There is a lot to like about it, but the one thing most people seemed to take issue with was that it only worked if you had Spotify installed and were in a region of the world where Spotify is actually available. So, based on the work we already did recently on toma.hk, @sydlawrence has now gone and made it embeddable too.

Das funktioniert momentan mit einzelnen Songs und am besten, wenn man Tomahawk installiert hat. Aber auch ohne Softwareinstallation ist es in vielen Fällen möglich, den Track abzuspielen: dann nämlich, wenn er bei Diensten wie SoundCloud frei abspielbar zur Verfügung steht. Probiert es doch einfach mal aus (und berichtet ggf. unten in den Kommentaren über die Resultate). Bitteschön, handverlesene Testexemplare:

Übrigens hatten viele von euch, als ich vor einem knappen Jahr den Tomahawk Player zum ersten Mal vorstellte, angemerkt, dass der Player ohne Spotify Premium-Account wenig Spaß mache. Möglichweise ist jetzt der Zeitpunkt, Tomahawk eine zweite Chance zu geben? Was Tomahawk so toll macht, und wie ihr mich dort als Kontakt hinzufügen könnt, steht in meinem Blogbeitrag beschrieben.

Tomahawk - Audioplayer der Zukunft

Logo des Tomahawk-Players

Musikplayer-Software gibt es wie Sand am Meer. Musikdienste im Web auch, und gefühlt täglich kommen neue hinzu, zuletzt sorgten Google Music Beta und iTunes Match für Aufsehen. Bei den Playern stagniert die Entwicklung seit längerem. Fast alle können die lokale Musiksammlung abspielen, andere streamen Musik aus dem Netz, manche können auch beides. Die gespielten Tracks können zu last.fm gescrobbelt werden, Lyrics und Künstlerinfos werden aus dem Netz geladen und MP3s automatisch getaggt und mit Coverbildchen versehen. Das ist nun seit einiger Zeit schon state of the art, was die Verbandelung von Playern mit Web-Services angeht.

Ein neuer Stern am Himmel

Auftritt: Tomahawk. Der Tomahawk-Player bringt einige sehr aktuelle und zukunftsweisende Fähigkeiten mit. So ist es ihm relativ gleich, wo genau ein digitales Musikfile liegt. Er spielt es mit stoischer Neutralität ab. Anbieter wie Soundcloud, Spotify, YouTube und viele andere bieten Schnittstellen (APIs) an, über die Entwickler die dort jeweils vorhandene Musik anzapfen können. Tomahawk will das Schweizer Taschenmesser sein, mit dem viele dieser Dienste über eine gemeinsame Oberfläche abgefragt werden können. Ist ein gesuchter Musiktitel bei einem Dienst vorhanden, fängt Tomahawk an, diesen zu streamen und abzuspielen.

Zu diesem Zweck nutzt Tomahawk so genannte Resolver. Das sind Miniprogramme, die sich einfach wie Plugins hinzufügen lassen. Die Resolver kümmern sich im Hintergrund um den Login bei Spotify, um die Suche nach Titeln bei YouTube, last.fm oder bei Soundcloud. Da alle Resolver ähnlich funktionieren, sind sie für Programmierer relativ einfach zu entwickeln, so dass in Kürze mit Resolvern für viele Musikplattformen zu rechnen ist, wenn sich das Projekt weiter gut entwickelt.

"Tomahawk - Audioplayer der Zukunft" vollständig lesen
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