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2bo4 - Junkyard Gods

Two Banks Of Four, 2 Banks Of 4, oder einfach 2bo4? Die Londoner Nu-Jazz "Supergroup", bestehend aus Dillip Harris aka Demus und Robert Gallagher aka Earl Zinger, die mit City Watching und Three Street Worlds schon zwei bahnbrechende Alben veröffentlicht hat, erfindet sich neu. Zumindest was das Label (jetzt Sonar Kollektiv) und die Schreibweise des Namens (jetzt also 2bo4) angeht. Musikalisch ist das Duo auch beim dritten, heiß ersehnten Longplayer Junkyard Gods den eigenen Qualitätsansprüchen treu geblieben. So gut wie jeder Song umfängt den Hörer wie eine dichte, atmosphärisch geladene Wolke und transferiert seine ganz eigene Stimmung auf dessen Sensorium. Diese zum Teil filigran ausgearbeitete Präzision der Kompositionen war schon auf den ersten beiden Platten ein herausragendes Merkmal des 2bo4-Sounds. Dazu gehört auch die fachkundige Auswahl des Gastpersonals, diesmal der Sängerin Valerie Etienne, die auch schon Galliano oder Matthew Herbert ihre Stimme lieh. Diese Platte gehört in den Schrank jedes Nu-Jazz-Fans — nur schade, dass es sie nicht auf Vinyl geben wird.

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