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Label Love Vol. 4

Cover Label Love Vol. 4

Label Love is an eclectic yet unified bundle of unique sounds compiled simply for the love of sharing them with the universe - each track plucked and presented by label heads from All City Records, BBE Music, Brownswood Recordings, Daptone Records, Kindred Spirits, Now Again, Record Breakin’, Tokyo Dawn Records, Tru Thoughts Recordings, and Ubiquity Records.

Wenn sich zehn meiner absoluten Lieblings-Plattenlabels zusammentun, um eine gemeinsame Compilation zu veröffentlichen, und diese auch noch kostenlos bei Bandcamp anbieten, dann muss ich keine Sekunde vorhören, sondern klicke nach maximal 1.4s direkt auf "Download". Denn "Label Love Vol. 4" enthält 17 Tracks von altegedienten Helden und vielversprechenden Newcomern einmal quer durch die Labelroster. Der kleinste gemeinsamer Nenner und gleichzeitig die größte musikalische Bandbreite, destilliert auf einen Sampler.

Wer wirklich glaubt, erst noch reinhören zu müssen, bitte, bitte, geht ja auch. Aber dann trotzdem downloaden, versprochen? Kostet nur eine E-Mail-Adresse, ich denke, die ist es wert!

Jimi Tenor

Lassi Lehto, besser bekannt als Jimi Tenor, hatte schon immer seine Finger in spannenden Projekten drin. Und gerade lese ich seinen Namen ständig und überall wieder. Letztes Jahr hat er Stücke aus dem Archiv der altehrwürdigen Deutschen Grammophon dekonstruiert, neu arrangiert und geremixt - hört mal rein, das muss man auf Vinyl haben. In ein paar Wochen werden gleich zwei neue Alben des Finnen erscheinen: Zum einen Jimi Tenor & Rhythm Taxi Live in Berlin bei Kitty-Yo, ein Stück in-your-face Bühnenmitschnitt, wenn man der Ankündigung Glauben schenken darf (evtl. später mehr dazu); zum anderen auf Ubiquity Jimi Tenor & Kabu Kabu - Joystone, ein Ausflug nach West-Afrika, funky Afro-Beat mit Ex-Musikern von Fela Kuti. Vermutlich wird man trotz dieser unglaublichen Vielseitigkeit und Bandbreite der musikalischen Experimente immer den ganze besonderen Funk-Style raushören, für den Jimi Tenor mittlerweile steht. Ich ziehe meinen Hut vor diesem Mann. Sowas können eigentlich nur Finnen.

Ubiquity Podcast ... not

Nun ist auch eins der besten Labels der letzten Jahre auf den Podcast-Zug aufgesprungen: Ubiquity. Hab mich schon sehr gefreut, aber dann das: Den Podcast gibt's nur für iTunes-Nutzer. Seit über iTunes Podcasts bezogen werden können, habe ich immer wieder Probleme. Anfangs freuten sich ja alle, weil die Podcast-Abo-Zahlen erstmal hochgingen, aber ich frage mich, ob sich das nicht wieder gelegt haben dürfte. Für mich gilt jedenfalls: iTunes kills Podcast. So, hello anyone Ubiquity Records, if you're reading this, please make your Podcast available through a standard syndication feed in XML format. There are people out there who do not want to install iTunes on their computers. It's easy, and you will make listeners like me happy. I will then accept without further protest that you are even charging for downloading wallpapers. Update: Subscribe to the XML-Feed here.

Radio Citizen: Album-Preview und Live-Date

Berlin Serengeti

Da kündigt sich ein weiteres Monster-Album auf Ubiquity an: Niko Schabels Projekt Radio Citizen (formerly know as Radio City, aber der Claim war bereits ™) kommt am 12. September mit der ersten Full-Length-Scheibe namens Berlin Serengeti raus. Ein klarer Anwärter auf den Titel "Album des Jahres", und das aus deutschen Landen. Man kann es dem kalifornischen Label gar nicht hoch genug anrechnen, dass sie da viel riskiert und mit ziemlicher Sicherheit viel mehr gewonnen haben (man macht sich einen Namen). Der erste Track "The Hop" ist ja schon vor einiger Zeit allein releast worden und hält sich nun schon seit 20 Wochen in den Deutschen Chill Out Charts. Und der Rest steht dem Hit in nichts nach, geile Beats, clevere Samples, jazzige Instrumentierung und dazu die Stimme von Bajka mit diesem fantastischen Timbre. Wer sich das live anhören möchte, muss schnell sein, denn heute Abend gibt es in Berlin eine Weltpremiere: Das neue Material wird mit voller Band live präsentiert. Für alle Nicht-Berliner habe ich hier mal die 40-50sekündigen Clips aus dem Album zusammengebastelt:

Radio Citizen - Berlin Serengeti Promo

Radio City Berlin

Radio City

Quantic bzw. Will Holland ist wohl einer der in diesem Blog am häufigsten genannten Künstler. Das ist erstens natürlich kein Zufall, aber zweitens scheint er auch überall seine Finger mit im Spiel zu haben. Gerade bin ich im äußerst geschmackssicheren MP3-Blog aurgasm über den Eintrag zu Radio City gestolpert: Da wird erzählt, wie Quantic einem A&R-Mann bei Ubiquity eine CDRom in die Hand drückt mit den Worten "Have a listen, you might like this.". Es hat ihnen wohl gefallen, und so kommt es, dass Niko Schabel aus Berlin unter dem Projektnamen Radio City sich mittlerweile die A-Seite einer 12″ mit Plant Life teilt und auch mit dem Track The Hop auf einem Ubiquity-Sampler vertreten ist. Funkiger, reduzierter, heißer Scheiß ist das, oder auch: A bold but chill taste of tomorrow's yesterday's groove (anzuhören bei aurgasm). Mit dabei sind die von den Beanfield-Tracks Tides und The Season bekannte Chanteuse Bajka (Tochter von J. Pluwatsch, dem Gründer der Krautrockband Embryo) und der Doppelbassist Klaus Janek, der schon an vielen deutschen Jazz-/Dub-/Elektronik-Projekten mitgewirkt hat. Anhören lohnt sich ebenso wie das Ansurfen der jeweiligen Webseiten, und bestimmt kommt da bald was ganz Großes nach - aus dem vermeintlichen Stillstandland.

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