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Sleeveface Flickr-Pool

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 29. Januar 2008

Da ich diese Woche kaum zum Bloggen komme: Anknüpfend an mein früheres Posting ein kurzer Hinweis auf den Sleeveface Flickr-Pool. Vielleicht mache ich es dem Soulkombinat nach und steuere ich demnächst auch noch ein, zwei Fotos bei. Vorerst dürften die knapp 900 Bilder erstmal für ausreichend vergnügliche Abwechslung sorgen.

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Plattenhüllenköpfe

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 8. Januar 2008

Jay-Z Vinyl Sleeve Head

Viel, viel mehr davon gibt's hier [via @kosmar].

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Langeswochenendplanung

Geschrieben von Matthias GutjahrDonnerstag, 1. November 2007

Während ich heute arbeiten musste, weil in Hessen kein Feiertag ist, habe ich ab morgen ein verlängertes Wochenende. Und das ist mit ordentlich Programm gefüllt. Morgen Nachmittag geht es lässig mit der Bahn nach Berlin, Ankunft hoffentlich rechtzeitig, um noch was von der Warmup-Party mitzubekommen, die das BarCamp Berlin 2 einläutet. Das BarCamp selbst am Samstag und Sonntag wird monströs, weit über 400 Teilnehmer werden die Köpfe zusammenstecken und sich bis zum Umfallen über nerdige, webzwonullige Themen austauschen. Ich selbst habe vor, eine kleine, feine Session über die Blogsoftware Serendipity zu halten, die unter anderem auch dieses Blog hier betreibt und zu der ich hin und wieder etwas PHP-Code beisteuere. Eventuell gibt es danach zum allgemeinen Amüsement eine Fun-Session, wo alle mal so richtig gegen Blogsoftware-Systeme ihrer Wahl wettern können; alternativ könnte es aber auch eine Planungs-Session für ein mögliches !WordPress-Camp 2008 geben. Aber ich will hier und jetzt nicht auf geekige Details eingehen. Wen das BarCamp interessiert, der kann sich während der Veranstaltung über das zentrale Wiki informieren, das kontinuierlich mit Informationen befüllt werden wird. Wahrscheinlich blogge ich auch live in meinem Zweitblog mit.

Ganz besonders freue ich mich auf das samstagabendliche Treffen mit Musikblogger-Kollege pEtEr in Kreuzberg. Danke nochmal für die Einladung! Ich bin gespannt, was wir alles aushecken werden ;O) Das Berliner Nachtleben werde ich vermutlich nicht so richtig intensiv genießen können, ich muss ja wieder früh raus, mal abwarten. Unbedingt wollen wir aber nepalesisch essen gehen! Es gibt mindestens drei nepalesisch-tibetische Restaurants, soviel ich weiß. Viel zu sehen gibt es in Berlin ja auch tagsüber, dafür bietet sich der Montag an. Beim Plattenshoppen muss ich mich dann aber etwas bremsen, sonst komme ich völlig pleite aus der Hauptstadt zurück. So, ich muss jetzt noch ein bisschen recherchieren, was man noch so alles machen kann und sehen muss. Bin für Tipps in den Kommentaren natürlich jederzeit empfänglich.

Das ist das Ende von ...

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 30. Oktober 2007

So fangen ansonsten nur freitägliche Forumsbeiträge bei heise.de an. Diesmal ist es aber ein Kommentar von Eliot Van Buskirk bei Wired Online, der das Ende ausruft, in diesem Fall das Ende der Compact Disc. Den Todesstoß gibt ihr seiner Meinung nach: das Vinyl. Die gute, alte Langspielplatte, die beinahe schon vom Markt verschwunden war, wurde lange Zeit nur von audiophilen Liebhabern und engagierten DJs am Leben gehalten. Ich kann mich noch gut erinnern, wie hierzulande in größeren Städten erst die Plattenläden auf CD umstellten oder ganz zumachten, dann aber in schattigen Hinterhöfen auf engstem Raum Vinyl Only-Shops eröffnet wurden, die erst Geheimtipp unter Musikfreunden waren, mit den Jahren aber immer erfolgreicher wurden.

Mittlerweile wird die CD nur noch mit Geizgeil-Märkten voller Ramsch in Verbindung gebracht oder über den Online-Versand bezogen. Online sind MP3s aber klar im Vorteil, so dass die CD von zwei Seiten in die Zange genommen wird. Keiner mehr läuft heutzutage mit einem tragbaren CD-Player durch die Straßen. Musikdateien sind das Medium der Wahl. Und wer etwas auf sich hält, kauft Vinyl. Eine spannende Entwicklung, wie ich finde, und ein tiefer Einblick in die Käuferseele, wenn man so will.

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Radiohead - In Rainbows

Geschrieben von Matthias GutjahrFreitag, 12. Oktober 2007

So, nachdem der Rummel um die Veröffentlichung von Radioheads neuem Album In Rainbows etwas abgeebbt ist, können wir ja mal einen kurzen Blick zurück riskieren. Kurz als Zusammenfassung für alle, die es tatsächlich nicht mitbekommen haben: Radioheads Vertrag mit ihrer Plattenfirma EMI war nach sechs gemeinsamen Alben ausgelaufen, einen neuen Vertrag haben die Engländer nicht abgeschlossen. Stattdessen entschieden sie sich, ihr siebtes Album ab dem 10. Oktober 2007 per Download zu veröffentlichen und Anfang Dezember eine aufwändig gestaltete Box mit CDs, 12″s und Booklet nachzuschieben. Den Preis für den Download sollten die Kunden selbst festlegen können. Damit schlägt die "Firma" Radiohead neue Wege ein, steht damit allerdings nicht allein da. Auch Trent Reznors Nine Inch Nails, Prince, Jamiroquai und aktuell Madonna (das Geld wird mit fetten Auftritten gemacht) und Oasis wollen ähnliche Modelle ausprobieren, nichts mehr mit Plattenfirmen zu tun haben (beim Musikdieb gibt's eine längere Liste samt ausführlicher Diskussion).

Doch zurück zu In Rainbows. Viele Fans dürften sich dafür entschieden haben, das Album kostenlos herunterzuladen, denn selbst bei einem geringen Betrag wären noch eine Transaktionsgebühr und der zusätzliche Aufwand für den Bezahlvorgang hinzugekommen. Manche zahlten aber auch deutlich mehr und bekommen dafür jetzt was anderes kostenlos - Werbung. Der massive Ansturm machte die Radiohead-Seite zur meistbesuchten Bandseite in Großbritannien und setzte den Radiohead-Server zeitweise außer Gefecht, teilweise kam es wohl auch zu Verzögerungen bei der Zustellung des Freischaltcodes, aber mittlerweile dürften die meisten das Album haben. In Rainbows ist vielleicht nicht das beste Radiohead-Album bisher, dafür hat die Band die Messlatte einfach schon zu hoch gelegt. Aber es ist auf jeden Fall eines der besseren Alben dieses Jahres überhaupt, so viel kann ich nach ein paarmal Hören schon sagen. Die MP3s sind leider nur mit 160 kbit/s komprimiert, was definitiv unter Standard ist. 192 kbit/s wären angebracht gewesen, viele DJs spielen in Clubs nichts unterhalb von 320 kbit/s. Für diese Qualität zahle ich auch nicht mehr als nichts. Und ob ich mir die - zugegeben sehr ansprechende - Discbox für knapp 60 Euro holen werde? Mal sehen. Aber eins steht fest: Die großen, sprich: finanzstarken Künstler setzen Zeichen, manche sprechen von Revolution, und die Plattenfirmen müssen echt aufpassen (schon wieder!), dass sie die Entwicklung nicht verschlafen.

To Have and To Hold

Geschrieben von Matthias GutjahrMontag, 8. Oktober 2007
(cc) by Nessquick, gefunden bei piqs.de

Bei AudioLemon entdeckt: Ein siebenminütiges, sehr englisches Audio-Feature über Vinyl mit dem Titel To Have and To Hold. In dem von einem gewissen Johnny Lyle produzierten Feature erzählen verschiedene Menschen, was Schallplatten für sie bedeuten, wie sie den Sound empfinden, was die großformatigen Cover ausmachen. Nur zu empfehlen, wenn man Briten einigermaßen verstehen kann:

Direktdownload

. Ich hoffe, es bleibt noch eine Weile online. Über die Herkunft konnte ich leider nichts weiter herausfinden, aber ich wollte es trotzdem mal kurz bloggen, fand es ganz cool zu hören.

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