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Soundamus: Verpasse keine neue Platte mehr

Soundamus LogoEinmal mehr ein Dienst, bei dem man sich fragt, warum man nicht schon viel früher selbst auf die gleiche, simple Idee gekommen ist wie Bret Ehlert und Millionen gescheffelt hat: Soundamus. Macht nicht mehr, als zu checken, welche Musiker man bei last.fm gescrobbelt hat und wann diese eine neue Platte rausbringen werden. Das Ergebnis kann man als Feed abonnieren und verpasst so garantiert keine Neuerscheinung der Lieblingsbands mehr. Hat heute unter Kollegen schon für deutlich erhöhte Herzfrequenz gesorgt. Einziger Nachteil, der mir aufgefallen ist: Es werden auch Platten aufgeführt, die bereits vor kurzem erschienen sind - und die hab ich fast alle schon ;-)

Build last.fm

Über The Last Ripper, das Tool zum komfortablen Abspeichern von Songs, die über last.fm abgespielt werden, habe ich ja bereits gebloggt. Mittlerweile befindet sich last.fm ja generell auf dem Weg zu kostenlos downloadbarer Musik, so dass solche Hilfsmittel eventuell bald überflüssig werden. Der neueste Coup von last.fm ist nun eine offzielle Sammlung von Anwendungen Dritter, die auf die Daten von last.fm zugreifen und damit tolle Sachen machen. Das reicht vom einfachen "Letzte gespielte Titel"-Widget über geniale Mashups wie idiomag oder LastGraph bis hin zum Linux-Shellplayer für die Nerds. Von sinnvoll bis sinnbefreit ist also alles dabei, und ich gehe fest davon aus, das die Liste noch länger wird. [via PolkaRobot]

Happy Valentine's Day

In Japan wird heute ebenfalls Valentinstag gefeiert, aber sehr viel charmanter als hierzulande. In Fernost werden heute nämlich die Männer mit Schokolade überhäuft, gerne auch von Kolleginnen, und umso reichhaltiger, je netter frau den jeweiligen Mann findet. So lobe ich mir das ;O) Schokolade ist ja gut fürs Wohlbefinden, und weil sich bei mir eine Erkältung ankündigt, kann ich Hochprozentige (Schoki selbstverständlich) ganz gut gebrauchen. Eigentlich wollte ich ja zum Web 2.0-Stammtisch ins Mainzer Octan, dessen Themen sich sehr spannend lesen, schone mich aber lieber, weil morgen eine ganze Menge Arbeit auf mich wartet.

Eine weitere Valentinsüberraschung habe ich heute Abend aus dem Briefkasten geholt. Seht selbst:

Wäre da nicht eine Karte von mumate.com aus dem Umschlag geflattert, hätte bei uns heute womöglich der Haussegen einen Knacks bekommen ;O) So aber war ziemlich schnell klar, dass es sich um eine besonders, hmm, persönliche Art von Guerilla-Marketing handelt. Hinter mumate.com stecken Ruben Gänsler und Colin Lovrinovic, Studenten der Mannheimer Popakademie. Bei ihrem Projekt handelt es sich um eine Community für Kreative, die dort ihre Musik, ihre Texte und ihre Bilder hochladen und bewerten können. Soweit alles nicht wirklich spektakulär, aber wie bei so vielen Communities steht und fällt die Qualität wohl mit den Nutzern. Wenn ihr euch also angesprochen fühlt, probiert es einfach mal aus. Die Idee mit dem Brief war jedenfalls sehr witzig.

Kleiderschrankaufrüstung

Mode ist die neue Indie-Musik geworden, schreibt Mercedes Bunz in ihrem Blog und hat damit vermutlich recht. Und auch wenn Indie-Musik (die ja mittlerweile Mainstream ist: vor kurzem las ich einem Kommentar eines "Alternative Music"-Hörers irgendwo bezüglich des last.fm-Mainstream-O-Meter, "Oh, so abseitig ist mein Musikgeschmack ja gar nicht." - Exkurs Ende), wenn also Indie-Musik in diesem Blog keine Rolle spielt, so nehme ich mir doch heraus, jetzt mal über Mode zu bloggen. Und zwar über Sneaker und T-Shirts. Zum einen möchte ich nämlich auf das tolle Sneakerblog von Oliver hinweisen, das zwar bei weitem nicht das einzige seiner Art ist, aber im deutschen Sprachraum seinesgleichen noch sucht. Da also nicht nur Jura-Studentinnen auf Schuhe abfahren können, sondern Sneaker heute irgendwie Indie sind und äußerst kreativ gestaltet noch dazu, sei mir dieser Linktipp erlaubt.

Zum anderen T-Shirts. Die kann man mittlerweile ja fast am besten übers Internet bestellen, im Idealfall sind sie sogar selbst gestaltet. Und es ist sogar möglich, die eigenen Kreationen über entsprechende Plattformen zu verkaufen. Aber auch hier sind deutsche Angebote Mangelware, sofern es etwas mehr sein soll als ein Spreadshirt-Shop. Zum Beispiel eine Plattform, auf der man den eigenen Entwurf von der Community beurteilen lassen kann. So etwas ermöglicht LimeGear. Dort erhält man Feedback zu seinem Shirt, schon bevor man es überhaupt zum Druck freigibt. Ich weiß, Threadless verfolgt das gleiche Konzept - aber eben in den USA. Deutschland hinkte da noch hinterher. Bis jetzt. Schaut's euch einfach mal an, lasst eurer Kreativität freien Lauf und stellt das eine oder andere Design ein. Das ganze ist noch ordentlich beta, aber entwickelt sich schnell weiter.

Disclaimer: Valentin, der Mann hinter LimeGear, ist auch der Mann hinter meinem Monitor, d.h. er sitzt mir auf der Arbeit gegenüber. Für die Erwähnung hier bekomme ich aber nichts (bisher zumindest ;-) ).

Ich scrobble

Seit ein paar Tagen bin ich (wieder) bei Last.fm angemeldet und scrobble fleißig die Musik, die ich höre. Mein Player amaroK hat Last.fm-Support schon eingebaut, daher war das kein Problem. Ich würde mich auch sehr freuen, wenn mich andere Last.fm-Nutzer und Leser dieses Blogs zu ihrer Freundesliste hinzufügen würden (also worauf wartet ihr?). Hier geht's zur Profilseite von numblog.

Let's do the "Gude Laune" again

In Mannheim ist mal wieder Time Warp. Das ist der Techno-Großtanztag, der uns im letzten Jahr die legendäre "Gude Laune" bescherte. Was ich bisher nicht wusste und nur per Zufall erfahren habe: Neben den DJ-Veranstaltungen auf dem Maimarkt-Gelände gibt es auch ein durchaus sehenswertes Rahmenprogramm. Auf die RBMA-Infosession mit Underground Resistance habe ich ja schon hingewiesen; gleichzeit findet am Donnerstag Abend auch ein Workshop mit dem Wir nennen es Arbeit-Duo Friebe/Lobo statt. Vor allem am Samstag bietet sich eine Vielzahl von Seminaren, Panels, Workshops und Lesungen, die hauptsächlich für Musikschaffende gedacht sind. Die Themen weisen eine große Bandbreite auf: Grundlagen der Label- und Vertriebsarbeit in Theorie & Praxis, Tonträger Herstellung, Producing, Mastering, Videoclipproduktion und Visualisierung von Musik. Und mein persönlicher Favorit (aus Sicht eines Musikbloggers eben): "Web 2.0 rocken" mit Moritz Sauer, Martin Stiksel, Sebastian Redenz und Sascha Kösch. Da ich am Wochende sowieso einen alten Freund im Rhein-Neckar-Delta besuchen will, könnte ich dort sogar reinschauen. Beginn 19 Uhr verträgt sich zwar nicht mit der Sportschau, dafür aber mit sonstiger Abendgestaltung. Zur Anmeldung.

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