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Hi-Hat Club Boxset

Fotos der Produzenten

Die erfreulichste Quelle frischer Hip Hop-Beats sprudelt, zumindest was Europa angeht, wahrscheinlich in - wait for it - Köln. Von dort aus versorgt Melting Pot Music (MPM) uns seit einiger Zeit mit der Hi-Hat Club-Serie von einigen der freshesten Hip Hop-Producern aus Berlin, Köln, Amsterdam und Wien. Die Rede ist von Suff Daddy, Dexter, Hulk Hodn, Twit One, Brenk, Fid Mella, Full Crate und FS Green. Sie alle sind auf einem der bisher fünf Releases zu hören.

Jetzt packt MPM die 5 LPs zusammen mit 2 Bonus-CDs und einem 52-seitigen Booklet mit tollen Fotografien von Robert Winter in ein schniekes Boxset, das am Freitag erscheint. Die Wartezeit verkürzt folgender Mix auf Soundcloud, der bei entsprechender Lautstärke die Boxen ordentlich vibrieren lässt:

HHV Selected Store, via Supercity

So ganz taufrisch ist die News zwar nicht mehr, aber sie gibt mir die Gelegenheit auf mehrere Dinge hinzuweisen. Zunächst einmal darauf, dass ich, sollte es bei mir mit dem BarCamp Berlin 3 klappen, unbedingt versuchen will, dem Selected Store von HHV einen Besuch abzustatten. Der "alte" Laden von denen ist vielleicht authentischer, aber der neue Store sieht auf den Fotos echt äußerst lecker aus. Ganz besonders freue ich mich darüber, dass die Webseite des Selected Stores ein Blog auf Basis von Serendipity ist und daher nicht nur technisch ganz weit oben mitspielt, sondern auch ein wirklich freshes Erscheinungsbild hat. Viel Whitespace, wie der richtige Laden, und ein funky Blau. Gut gemacht!

Darauf gestoßen hat mich nebenbei bemerkt ein anderes Blog, nämlich das des Wiener Plattenlabels Supercity, gegründet von den Waxolutionists und Manvua als eine Familie, eine Homebase, eine Plattform, ein Kanal, den alle Beteiligten für sich nutzen, ohne dabei ihre künstlerische Selbstständigkeit aufzugeben. Eifrig befüllt wird das Blog von fünf Autoren, darunter auch Manuva selbst, dessen ehemaliges "Blog" noch bei mir in der Blogroll auf der rechten Seite rumhängt (und mittlerweile zu Supercity umleitet). Das erinnert mich dran, dass ich die Blogroll dringend mal wieder aktualisieren muss - verwaiste Einträge rauswerfen, dafür jede Menge spannende neue Blogs rein da.

Joe Zawinul 1932-2007

Joe Zawinul2007 scheint ein schlechtes Jahr für den Jazz zu werden: Heute Morgen ist der Wiener Keyboarder Joe Zawinul einem Krebsleiden erlegen. Damit ist eine weitere Jazzlegende von uns gegangen. Im Jazz Blog ist bereits ein Nachruf zu lesen inklusive Video und mehr Informationen. Zweimal immerhin hatte ich die Ehre, Joe Zawinul live zu erleben, wobei ich inbesondere das erste Konzert in der Heidelberger Stadthalle irgendwann Anfang der Neunziger unglaublich intensiv empfand. Das unscharfe Foto ist in diesem Juli auf dem North Sea Jazz Festival in Rotterdam entstanden. Gern hätte ich den Meister auch einmal in seinem Wiener Birdland-Club gesehen, aber das soll nun nicht mehr sein. RIP!

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