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WikiPress Hip Hop

Die Wikipedia ist nicht nur Enzyklopädie, zur Wikimedia-Familie gehören auch Wörterbucher, Zitatensammlungen, Mediendatenbanken, Nachrichtenportale und, ja, ein Buchverlag namens WikiPress. Die dort verlegten Bücher zu Themen wie Fahrräder, Sonnensystem, Robben oder Friedensnobelpreisträger kann man gedruckt und gebunden im Handel erstehen oder sich im Internet herunterladen. Seit fast einem Jahr gibt es auch einen Band zum Thema Hip Hop (PDF), der von Dirk Franke wikipeditiert wurde. Auf über 200 Seiten informiert das Werk ausführlich über Kultur, Musik und Geschichte des Hip Hop in den USA und Europa, und darüber hinaus auch teilweise schon beinahe zu detailliert über die Spielarten in Afrika, über Subgenres bis hin zum Nerdcore, über Filme, Magazine, Labels, Szenebegriffe und natürlich Künstler. Klar, alle Artikel lassen sich auch online nachlesen, wer aber gemütlich auf dem Sofa schmökern möchte, für den ist dieser Band sicher eine nette Sache. [schon wieder via Markus]

MusicPortl

Der Name dieses Web2.0-Projekts liest sich wie durch den Bullshitr gedreht, aber es heißt wirklich so: MusicPortl, ohne 'a'. Das Portal fungiert als Aggregator für diverse Dienste und fordert auf die Eingabe eines Musikers Informationen aller möglichen, zurzeit angesagten Internet-Datenspeicher an: Wikipedia, MusicBrainz, last.fm, Technorati, Flickr, YouTube ... you name it. All diese Texte, Bilder und Videos werden dann mehr oder weniger übersichtlich auf einer Seite zusammengefasst. Gebaut, sprich programmiert, hat das Teil Christoph Olszowka aus Hamburg. Eigentlich ein schönes Tool für uns Musikblogger, denn so lässt sich auf die schnelle eine Menge Content über einen Interpreten finden ;-) Hier mal (aus aktuellem Anlass, dazu demnächst mehr) ein paar Beispielsuchen zu Nicole Willis, Mouse on Mars und Dr. Ring Ding. Der MusicPortl-Service ist allerdings, wen wundert's, zur Zeit ziemlich überlastet. [via Webpropaganda]

Roy Ayers on Tour

Der "Godfather des Acid Jazz", wie er schonmal genannt wird, hat in letzter Zeit einen ordentlichen Popularitätsschub bekommen, nicht zuletzt durch die Virgin Ubiquity-Releases auf BBE und deren Remixe. Daher wundert es mich nicht, dass er jetzt eine ausgedehnte Europa-Tournee antritt, jedoch mit nur einem Konzert in Deutschland. Dieses findet am 30. März im Night Club des Hotels Bayerischer Hof in München statt. Das wundert mich dann schon ein bisschen. Ohne den Club zu kennen: Ist das die richtige Location für den Mann?

Was mich übrgigens noch gewundert hat: Warum gibt es in der deutschsprachigen Wikipedia eigentlich noch keinen Eintrag zu Roy Ayers? Bzw. warum gab es den Artikel nicht, denn ich habe gerade einen angelegt und bitte jetzt um fleißige Mitarbeit, damit er kein Stub bleibt. Also ran an die Tastaturen, ist wirklich ganz einfach.

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