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Kreatives auf dem Coachella-Festival

(cc) by feverblue

Das Coachella-Festival in Indio, Kalifornien, ist eines der populärsten Open Airs in den USA und vergangenes Wochenende über die Bühne gegangen. Neben den großen Headliner-Acts waren unter den 122 Bands auch kleinere Acts wie Amy Winehouse, Konono No.1 oder Spank Rock zu finden. Soweit alles normal. Die Bilder, die in den beiden BoingBoing-Postings zum Coachella zu sehen sind, sind aber ungewöhnlich. Darauf sind nämlich jede Menge nerdige Technikspielereien zu sehen, etwa Steampunk-Apparaturen (wobei "Steam" hier wörtlich zu nehmen ist), riesige Pyro-Skulpturen, Hotshot the Robot, ein Piratensender fürs Festivalgelände, und als Fortsetzung auf der Bühne coole Tochscreen-Interfaces zur Sound-Manipulation beim Auftritt von Björk. Alles äußerst kreativ und fantasievoll. Ich war seit drei, vier Jahren auf keinem großen Festival mehr, aber hierzulande beschränkt sich das Rahmenprogramm im Wesentlichen auf Getränke- und Würstchenbuden, Wasserduschen und maximal einen Bungee-Turm. Oder hat sich da in den letzten Jahren auch etwas geändert? Hat jemand entsprechende Erfahrungen und/oder Tipps?

The Nine Inch Nails Conspiracy

Auf Trent Reznor, Mastermind der Nine Inch Nails, scheinen das Internet und der Open Source- bzw. Creative Commons-Gedanke einen besonderen Reiz auszuüben. Denn zum einen bietet er mehrere Tracks des gerade erschienenen Albums Year Zero (und einige des Vorgängers With Teeth) zum Download im Garage Band-Format und mit der ausdrücklichen Aufforderung zum Remixen an. Die Liste der Fan-Remixes umfasst mittlerweile mehr als 1500 Tracks, der helle Wahnsinn. Zum anderen wird Year Zero seit Wochen mit Hilfe einer ebenso viralen wie umstrittenen Marketing-Kampagne) im Internet beworben, innerhalb derer auf zahlreichen Webseiten aus dem so genannten Year Zero 2020 gebloggt und berichtet wird. Bis dahin soll die Welt nämlich endgültig den Bach runter sein, und virtuelle Augenzeugenberichte sollen die Situation und den Umgang damit vor Augen führen. Alle bisher entdeckten (gefaketen?) Webseiten, die zu dieser Kampgane gezählt werden, sind hier gesammelt. Wer dazu noch ein Prise Paranoia haben möchte, kauft sich einfach die CD. Klickt euch einfach mal ein bisschen durch und macht euch euer eigenes Bild; zur Belohnung gibt es dann auch etwas NIИ-Pr0n.

Barcamp Frankfurt Roundup

Eigentlich geht es im NUMBlog ja um Musik, deshalb jetzt nur noch ein allerletzter BarCamp-Eintrag, eine Zusammenfassung quasi mit einigen Tagen Abstand zum Event.

Monika war die erste Bloggerin, die ich auf dem Barcamp kennengelernt habe - direkt nach dem Betreten des Cisco-Casinos. Sie hat mir von der Musikalität der Kärntner vorgeschwärmt, die musikalische Früherziehung sehr ernst nehmen. Musikalisch ging es weiter mit Oliver, den ich noch vor der ersten Session ausfindig machen konnte und der by the way noch Minute-Singles vom Main Concept-Label 58beats zu verlosen hat (gilt das jetzt als Teilnahme?). Außerdem habe ich unter vielen anderen Daniel, Dirk, Frank, Robert, Stefan, den "Bandscheibenblogger" und den "Genussblogger" kennengelernt.

Die Sessions, die ich besucht habe, habe ich meistens dort drüben live mitgebloggt. Sie waren alle ebenso großartig wie der gesamte Input des Wochenendes, die Diskussionen und der Gedankenaustausch mit den anderen Teilnehmern und die Organisation. Mehr Eindrücke gibt's bei Flickr und Sevenload.

Um jetzt endgültig die Kurve zur Musik zu kriegen: Der Soundtrack zum Barcamp kommt von Schlagermetall - üblicherweise keine großen Themen hier, Schlager und Metal, aber die Musik von Achim kommt, mache ich mal eine Ausnahme ;-)

Computer-Sozialisations-Stöckchen

Aus Kreuzberg regnet es Stöckchen, die den Himmel fast verdunkeln. Egal, bloggen wir eben im Dunkeln.

Was war Deine erste "echte" PC-Hardware?

Zugegeben, der erste Rechner (es geht hier ja wohl nicht nur um IBM-PC-kompatible Computer, oder?), der mir ganz allein gehört hat, war ein Commodore Amiga 500, den ich später auf sensationelle 1 MB RAM upgegradet habe (und der bis heute noch im Keller steht). Meine ersten Erfahrungen habe ich allerdings auf dem Commodore VC 20 eines Freundes gesammelt, nachdem sich sein großer Bruder einen C64 zugelegt hatte. Der VC 20 war genial: 5 KByte RAM, externes Bandlaufwerk, und jede Menge Spielelistings zum Abtippen in Zeitschriften. Ich selbst habe übrigens nie einen C64 oder C128 besessen.

Deine erste Anwendung, die Du benutzt hast?

Anwendungen, die keine Spiele waren, habe ich erst auf meinem Amiga kennengelernt. Da war ja schon ordentlich Software dabei. Möglicherweise habe ich aber schon zuvor mal etwas in WordPerfect eingetippt.

Dein erstes Spiel?

Vermutlich das geniale Decathlon auf einer Atari 2600-Spielkonsole (die Wii macht heute auch nichts anderes). Nach dem abschließenden 1500m-Lauf war das Handgelenk erstmal nicht mehr zu gebrauchen (war aber mit sieben Jahren auch noch relativ egal *g*).

Hattest Du von Anfang an Spaß an der Materie?

Klar, wenn du immer nur daddelst ;-) Aber schon auf dem Amiga habe ich mir BASIC beigebracht und wollte später dann Assembler (statt C, damals gab es heftige Diskussionen über die Zukunft dieser beiden Sprachen) lernen, was sich zunächst als ziemlicher Schlag ins Wasser herausgestellt hat. Assembler war mir damals nämlich eindeutig zu hoch. Naja, heute verdiene ich meine Brötchen als Web-Developer, also hat es sich doch gelohnt.

Seit wann bist Du online, und mit welchem Anbieter?

Gute Frage, 1993 oder 94 habe ich angefangen, mich mit einem 14.4-Modem in diverse Mailboxsysteme einzuwählen. Etwas später kamen dann BTX und natürlich auch das WWW via T-Online (hießen die damals schon so?) dazu.

Das Stöckchen werfe ich ausnahmsweise mal weiter an Patrick, Oliver und den Padre.

Das BarCamp ist vorbei

Eine ganz schön intensive Veranstaltung war das Frankfurter BarCamp, aber es hat auch unglaublich viel Spaß gemacht, sich mit so vielen interessanten Leuten auszutauschen, mit jeder Menge Input förmlich zugekippt zu werden, und sich überhaupt als Teil einer Bewegung zu begreifen. Noch dazu war die Location hervorragend ausgestattet, ein großes Lob geht vor allem an das KantinenCasino-Personal von Cisco. Ich muss das Wochenende erstmal sacken lassen, unter der Woche gibt's dann den einen oder anderen zusammenfassenden Bericht. Auf dem Bild steht übrigens Oliver von realbeatz.de neben mir, wir sehen beide schon etwas geschafft aus; ich hoffe, man trifft sich bald mal wieder. Wer mal wissen möchte, wie es auf einem solchen BarCamp zugeht, sollte sich mal die Fotos im Flickr-Pool ansehen.

Live vom BarCamp in Frankfurt

Ich bin zurzeit auf dem BarCamp in Frankfurt und blogge ab und zu mal live mit. Gerade sitze ich in einer Session von Christopher Laux zum Thema Suchmaschinen (für Blogs). Ich habe geplant, meist in meinem englischsprachigen Blog Sperrobjekt zu bloggen, aber jetzt bin ich eben mal hier zu Gange. Christopher hat eine eigene Blogsuchmachien geschrieben, deren Funktionsweise er gerade erklärt. Wörter werden in Ziffern (Hashes) umgewandelt, und es gibt jede Menge Fragen zu seinem internen Ranking und zur Performance. Nicht wirklich das, was ich unter dem Thema "Suchmaschinen (SEO)" erwartet hätte, aber dennoch interessant. Fotos werden nachgereicht.

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