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Donald Byrd live in Montreux 1973

Dass ich noch nicht über Donald Byrd, der bekanntlich vor gut drei Wochen von uns gegangen ist, gebloggt habe, sagt einiges aus über die Post-Frequenz hier. Aber es gibt momentan eben Wichtigeres zu tun, sorry. Donaldson Toussaint L'Ouverture Byrd II jedenfalls weilt nicht mehr unter uns, aber sein Werk wird uns alle überdauern. Allein seine beiden epochalen Alben aus den Mittsiebzigern des letzten Jahrhunderts, „Stepping Into Tomorrow“ und „Places And Spaces“ (um nur zwei herauszugreifen), dürfte jede und jeder schon zigmal gehört haben - im Original oder gesamplet.

Um so mehr freut mich die Meldung, dass Blue Note Records jetzt auf Nachfrage von Gilles Peterson Byrds Konzert in Montreux 1973 ausgegraben und online gestellt hat.

As a special tribute to this Jazz Immortal and as a gift to the legions of aficionados who, like all of us at Blue Note Records, treasure the music he's left behind, we are honored to present - for the first time - Donald Byrd, Live at Montreux from July 5, 1973.

[via bklyn]

The Connection #8 feat. J.Nolan and Audiotreats

Lokaler Qualitätscontent wird hier immer gern geshared, so auch diesmal. Auf dem Frankfurter Label Yosoy Music erscheint morgen die achte Ausgabe der Reihe „The Collection“ (Bandcamp), die eine Plattform für neue Projekte diverser Artists darstellt. Warum dieser achte Teil „The Connection EP“ (mit zwei N statt zwei L) heißt, erschließt sich mir zwar nicht ganz, ist ja aber auch egal!

Die EP enthält vier freshe Tracks mit Beats von Audiotreats aus Mainz und Rhymes von J.Nolan sowie einem Feature von Levi Watson. Soulful Hip Hop von der guten Sorte ab morgen beim Dealer eures Vertrauens erhältlich. Hier schon vorab mundwässernde zwei Minuten und achtundvierzig Sekunden.

Con los Urheberrechts-Terroristas!

Diplo ist nicht nur DJ, Producer und Labelchef von Mad Decent, sondern mittlerweile auch echter Social Media-Profi (oder er wird gut beraten). Auf Twitter ist der einen Hälfte des (einstigen) Dancehall-/Hip Hop-/Moombahton-Duos Major Lazer das Mem #expressyourself zu verdanken. Weitaus bekannter ist mittlerweile allerdings das Mem zu „Harlem Shake“, einem Track des auf Mad Decent gesignten Trap-Producers Baauer.

Das hat auch das Label selbst erkannt und fördert natürlich die Viralität der Harlem Shake-Videos nach Kräften. Zumindest verhindert Mad Decent die Verbreitung nicht, was Martin Weigert in seinem Blogbeitrag mit dem Titel „Wie ein tolerierter Urheberrechtsverstoß dem Urheber einen Geldsegen beschert“ Vergleiche zur deutschen Situation ziehen lässt:

Hätte das Harlem-Shake-Mem seinen Ursprung nicht im angloamerikanischen sondern im deutschsprachigen Web gehabt und sich somit der hierzulande üblichen restriktiven Sicht auf das Urheberrecht gegenüber gesehen – es wäre schon im Keim erstickt worden.

Er spricht weiter von einer „Monetarisierung der Urheberrechtsverstöße“, also davon, dass sich im Internet auch mit nicht autorisierten Kopien von urheberrechtlich geschützten Werken durchaus Geld verdienen lässt. Klar, das ist ein exponierter Ausnahmefall, aber Mad Decent hat hier das einzig Richtige getan. Vom Mem selbst gibt es übrigens seit kurzem die definitive Version. Ein Mem-Mashup, großartig!

Und hier das Original von Baauer:

Hotel Bossa Nova - Na Meia LUZ

Cover von Na Meia Luz

Kurz vor Ende eines jeden Jahres spielt die Wiesbadener Band Hotel Bossa Nova traditionell einige (ausverkaufte) Konzerte im heimischen Walhalla Theater. Vor zwei Monaten ließ das Quartett um Sängerin Liza da Costa und Ausnahmegitarrist Tilmann Höhn schon viele neue Songs vom jetzt erschienenen vierten Album „Na Meia LUZ“ hören und wurde zu diversen Zugaben wieder auf die Bühne geholt.

Zur neuen Scheibe gehen Hotel Bossa Nova natürlich auch auf Tour und kommen bestimmt auch in eure Nähe. Hörenswert für alle, die auf Bossa und Jazz stehen oder sich mittlerweile einfach nur nach Sonne und Wärme sehnen. So wie ich.

Hotel Bossa Nova Liberdade 2013 from Isabel Baumann on Vimeo.

Ty - Like You Never

Läuft bei mir gerade mehrfach hintereinander: Der Vorab-Track „Like You Never“ von Tys im April erscheinender EP „A Kick Snare & An Idea“ (auf Tru Thoughts). Gefällt mir wieder besser als das meiste auf seinem letzten Album „Special Kind Of Fool“. Grundsolider, ehrlicher, britischer Hip Hop - keine Ahnung, warum ich da so drauf stehe O_o

Ty - Like You Never from Tru Thoughts on Vimeo.

Post von Onyx Ashanti

Campaign Perk von Onyx Ashanti

Mittlerweile habe ich schon einige Crowdfunding-Projekte mit unterstützt. Vor über einem Jahr war es Onyx Ashantis Beatjazz System, das am Ende leider "nur" 6.737 US$ von erhofften 25.000 US$ erreichte. Davon ließ sich Onyx Ashanti jedoch nicht entmutigen, sondern kaufte sich von der Crowdfinanzierung unter anderem einen 3D-Drucker. Über seine Fortschritte berichtete er kontinuierlich via E-Mail.

Als Dankeschön habe ich vor kurzem bereits einen exklusiven Mix erhalten, gestern kam allerdings noch mehr so genannte „Perks“: eine Art Kunstwerk, bestehend aus 3D-gedruckten Teilen, eine CD und ein schickes T-Shirt. Damit bin ich doppelt zufrieden: Zum einen konnte ich dem Projekt helfen, zum anderen habe ich netten Swag bekommen. Crowdfunding ist mittlerweile ja etabliert, wie The Best of Kickstarter 2012 und Indiegogo's Top 12 Campaigns of 2012 eindrucksvoll zeigen.

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