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Brit Jazz Funk Mix

Ich poste hier nur selten Mixe, auch wenn sie es viel öfter verdient hätten. Heute mache ich eine Ausnahme, aber vielleicht kommen solche Ausnahmen demnächst öfter vor, mal sehen. Gilles Peterson hat einen Brit Jazz Funk Mix für die Solid Steel Radio Show von Ninja Tune produziert. In einem kleinen Filmchen gewährt er uns einen Einblick in sein Plattenarchiv und stellt einige der raren Vinyls vor, die er in seinem Mix spielt:

Gilles spielt Titel von Incognito, Level 42, Hi Tension und auch jede Menge raren Stuff. Dazu passt der Aufruf vom Evolver.fm-Chefevangelisten Eliot Van Buskirk, "Please Find Rare Music and Put It on the Internet". Die komplette Tracklist findet ihr bei Soundcloud. Und hier ist der 77-minütige Mix. Enjoy!

Kapitalismuskritischer Cumbia-Baile-Dub-Funk: Skip&Die

Skip&Die

Heute zwecks Wochenendplanung mal wieder einen Blick aktuelle Schlachthof-Programm. Skip&Die waren da für heute Abend angekündigt, Cumbia Beats meet Baile Funk meets Latin Ragga. Liest sich spannend und klingt auch so, nämlich wie eine Mischung aus Diplo, Manu Chao, Buraka Som Sistema, Asian Dub Foundation, M.I.A und so weiter - ihr wisst, was ich meine. So gehen die Wahl-Amsterdamer, die sich viel Inspiration in Südafrika geholt haben, live ab:

Titel wie "La Cumbia Dictadura", "Love Jihad" und "Anti-Capitalista" lassen auf die politischen Inhalte der Band schließen, die Frontfrau Cata Pirata auf Spanisch, Portugiesisch, Englisch, Afrikaans, Xhosa und Zulu vorträgt. Das aktuelle Album "Riots In The Jungle" ist in Belgien bei Crammed Discs erschienen, einer der besten Adressen für Don't-call-it-World-Music.

Einen schönen Post mit jeder Menge Videos habe ich im Norient-Blog gefunden, dort bitte auch reinlesen und dazu das Album hören.

Auf dem Konzert im Schlachthof bin ich übrigens nicht, sonst hätte ich diese Zeilen ja nicht genau jetzt geschrieben. Merkt ihr selbst, ne? ;-)

Future Music Camp 2013

Dass ich hier seit über zwei Monaten nichts mehr gebloggt habe, hat natürlich seine Gründe. Die ich hier gar nicht weiter ausbreiten möchte. Stattdessen möchte ich langsam wieder einsteigen und zumindest ab und zu wieder einen Post raushauen. Bin gespannt, ob und wie mir das gelingt, und in welche Richtung es gehen wird. Veränderung ist nämlich notwendig und gut, auch im Fall dieses kleinen Blogs hier.

Den Anfang soll ein Beitrag über das diesjährige Future Music Camp in Mannheim machen, denn über Barcamps soll schließlich gebloggt werden! Anders als in den Jahren zuvor war ich diesmal nur für einen (den zweiten) Tag in der Popakademie. Das FMC besteht ja seit einiger Zeit aus einem Konferenzteil mit geladenen Speakern und einem Barcamp-Anteil mit Platz für ca. 20 Sessions an zwei Tagen. Ganz so viel ging dann leider aber doch nicht:

Insgesamt war das Programm leider nicht so ganz nach meinem Geschmack. Wie Musiker Soundcloud nutzen können oder ihr Facebook sinnvoll bedienen mag vielleicht noch die Musik-BWL-Studenten von der Popakademie interessiert haben - mir fehlte da aber einfach das "Future"-Element. Vielleicht habe ich die visionären Talks einfach verpasst!?

Immerhin war die eine Barcamp-Session, die ich besucht habe, relativ nett. Ich hätte ja gern auch eine Session angeboten, aber mir fehlten Themen und Vorbereitungszeit. Womit der Kreis geschlossen wäre zum desolaten Zustand meines Blogs in den letzten Wochen.

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