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Dimlite - Abscission

Cover

Dimlite, letztes Jahr erfolgreich mit seinem großartigen Album Grimm Reality, hatte damals viel mehr Songs produziert, als auf das Album gepasst haben. Neun dieser Tracks sind jetzt als Bandcamp-Download für fünf Euro als "Abscission" zu erwerben. Sowieso ein Muss für alle Dimlite-Fans, wer noch einer werden will, kann ja erst mal reinhören.

The songs on Abscission stem from the same time and place(s) as Grimm Reality. Recorded in bedrooms, on livingroom floors and in Frankenstein labs between 2009 and 2011, they offer the same sensation of stumbling into a parallel universe as the album did, a place where all things tick and feel a tad different from the way we’d expect them to, without being entirely sure why.

Es sind Songs, die es aus konzeptionellen Gründen nicht aufs Album geschafft haben, nicht wegen ihrer Qualität. Die ist nämlich fast durchweg hoch. Erschienen ist das Ganze bei Ripl Music. Samstag in einer Woche tritt Dimlite zusammen mit dem Drummer Julian Sartorius auf dem Worldwide Festival auf! Yeehaw!

Label Love Vol. 4

Cover Label Love Vol. 4

Label Love is an eclectic yet unified bundle of unique sounds compiled simply for the love of sharing them with the universe - each track plucked and presented by label heads from All City Records, BBE Music, Brownswood Recordings, Daptone Records, Kindred Spirits, Now Again, Record Breakin’, Tokyo Dawn Records, Tru Thoughts Recordings, and Ubiquity Records.

Wenn sich zehn meiner absoluten Lieblings-Plattenlabels zusammentun, um eine gemeinsame Compilation zu veröffentlichen, und diese auch noch kostenlos bei Bandcamp anbieten, dann muss ich keine Sekunde vorhören, sondern klicke nach maximal 1.4s direkt auf "Download". Denn "Label Love Vol. 4" enthält 17 Tracks von altegedienten Helden und vielversprechenden Newcomern einmal quer durch die Labelroster. Der kleinste gemeinsamer Nenner und gleichzeitig die größte musikalische Bandbreite, destilliert auf einen Sampler.

Wer wirklich glaubt, erst noch reinhören zu müssen, bitte, bitte, geht ja auch. Aber dann trotzdem downloaden, versprochen? Kostet nur eine E-Mail-Adresse, ich denke, die ist es wert!

WebModular - Modularer Synthesizer im Browser

Screenshot von WebModular

WebModular ist ein modularer Synthesizer, der im Browser läuft. Das Teil hat durchaus Ähnlichkeit mit dem Google Doodle zu Robert Moogs Geburtstag, kann aber mehr. Zumindest in aktuellen Browser-Versionen von Firefox und Chrome.

Dort nutzt WebModular jede Menge ausgefuchstes Javascript und das noch recht neue Web Audio API (bzw. das Audio Data API) - interessant für die Programmierer unter euch. Die rein musikalisch Interessierten dürfen sich über diverse Oszillatoren, Filter, Hüllkurven und Verstärker freuen. Steuern lässt sich der Synthie mittels der MML.

Weiterführende Erklärungen gibt es auf der Projektseite, und dort könnt ihr WebModular auch ausprobieren - und das wollt ihr doch jetzt sofort, oder?! [via]

Portformat - Entropy

Albumcover

Das Cover von Portformats neuem Album Entropy zeigt den Umriss eines Kopfes, der von Sternen und Galaxien ausgefüllt ist. Unendliche Weiten, die der menschliche Genius erreichen kann - oder die nur in unseren Köpfen erschaffen werden und existieren können? Oder, um Arrested Development zu zitieren:

Space ain't man's final frontier. Man's final frontier is the soul.

Der Titel, Entropy, wiederum verweist auf den Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik. Wer sich damit auseinandersetzen möchte, sollte sich in die Wikipedia einlesen oder sich Thomas Pynchons Kurzgeschichte "Entropy" zu Gemüte führen. Damit aber genug der Theorie ;-)

Entropy ist das zweite Album, das Portformat auf Tokyo Dawn veröffentlicht hat, und wie auch der Vorgänger "The Repeat Factor" exzellent produziert. Tief im Kosmos von Hip Hop verwurzelt, aber durch Wurmlöcher mit elektronischen Welten, Dubstep-Clustern und Planeten der Klasse R&B verbunden, fliegen die 18 Tracks mit Warp-Speed durchs imaginierte All. Dazu kommen Vocals von Alicia Renee, Georgia Anne Muldrow & Dudley Perkins[1], Amalia, Colonel Red, Stan Smith, Miles Bonny, Shuanise und vieler anderer Vokalisten aus dem Tokyo Dawn-Universum.

Das sollen jetzt genug Weltraum-Wortspiele gewesen sein. Entropy klingt nämlich auch sehr down to earth, aber eben immer mit einer verträumten, spacigen Note, und reitet meist auf einem fetten Beat. Im Folgenden könnt ihr in alle Tracks schon mal reinhören:

[1]Georgia Anne Muldrow und Dudley Perkins sind ja auch beim Label SomeOthaShip(!!) sehr aktiv.

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