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Collective Improvisation #22

Eska, die ich vor fast zehn Jahren hier im Blog zum ersten Mal erwähnte (und noch länger beobachte), wird Ende April endlich, endlich ihr Debutalbum "Eska" veröffentlichen. Wem der Name nichts sagt (shame on you): Sie ist auf Tracks von Zero7, Cinematic Orchestra, Nitin Sawhney, New Sector Movements, Ty, Tony Allen und vielen mehr zu hören. Ihr Album wird groß!


Auch von Thomas Jenkinson, besser bekannt als Squarepusher, gibt es Neuigkeiten, und die haben offenbar nichts mit seiner "Music For Robots" zu tun. Mit "Damogen Furies" kommt ein neues Album, aber nicht jeder Track dürfte so eingängig sein wie "Stor Eiglass". Mal abwarten.


Aus Nordbaden stammt das Jan Prax Quartett, das gerade bei ACT Music sein Album Keepin' A Style Alive veröffentlicht hat und sich gerade auf Tour befindet. Auf Soundcloud reinzuhören, lohnt sich wirklich! Live in Frankfurt am 13. Mai, am 15. Mai in Bad Kreuznach und am 8. Juni im schon schön in Mainz.

Collective Improvisation #21

Der dänische Koch, das Tier und Beaker tun die Beastie Boys, "So What'cha Want". Finger Lickin' Good!

Beastie Boys | So What’cha Want | Muppets Version from Mylo the Cat on Vimeo.


Es gibt tatsächlich Blogs auf Tumblr, die leisten mehr als Bildchen zu reposten. #ListenForYourself ist so ein Fall. Die Video-Trilogie Scene Unseen zeigt eindrucksvoll, dass an den unwahrscheinlichsten Orten auf der Welt musikalische Mikrokosmen entstehen können, die wiederum Teil einer weltweiten Bewegung sein können. Die erste Folge zeigt Dancehall in Japan. Dazu gibt's Fotos und sogar eine Spotify-Playlist.

In the first film of a trilogy exploring music scenes around the world, we investigate the continuing, somewhat unlikely success of dancehall and reggae in Japan.

Die beiden anderen Teile der Trilogie: Electronic in India; Indie in Mexico.


Neues vom Submotion Orchestra: Im November erscheint das neue Album Alium, den Track "City Lights" gibt's schon jetzt hier:

Collective Improvisation #20

Martin Weigert schreibt bei netzwertig.com darüber, wie sich sein Musikkonsum in den vergangenen acht Jahren komplett gewandelt hat. Vom festplattenfüllenden MP3-Jäger wurde er innerhalb kurzer Zeit zum überzeugten Streaming-Nutzer. Ging wir fast exakt genauso. Ich sollte meine kurze Geschichte des Musikhörens am Computer mal wieder aktualisieren …


DJ Mitsu The Beats über J Dilla:

I have never been influenced so much by music in my life, and probably never will be. Until then, I strived to create music without being influenced by anyone, but by recognizing him and becoming a captive of his worldview, there was no way to escape his influence. His extremely tight drums were made without relying on quantization, and his use of sine waves for bass and layering filtered samples was incredible. He had a distinctive utilization of space, and seemingly rough but delicate style.

[via nutriot]


Robin Williams † 11.08.2014 O captain! my Captain!

Collective Improvisation #19

Alexey Devyanin, besser bekannt unter dem Pseudonym Pixelord, hat auf dem Label Hyperboloid Records, das er gemeinsam mit zwei Moskauer Freunden gegründet hat, seine neue EP "Portal" veröffentlicht.

Die vier Tracks kommen etwas weniger abstrakt, dafür aber düsterer daher als seine bisherigen Werke. Für mich ist da eine Entwicklung hörbar, die sich durchaus positiv auswirkt. Wer auf Bass-Music steht, sollte reinhören!


Vom Brooklyner Taylor McFerrin gibt's endlich ein komplettes Album: "Early Riser" (auf Brainfeeder!). Und es ist toll geworden, was nicht zuletzt an den illustren Gästen liegen dürfte: Thundercat, RYAT, Emily King, Nai Palm (Hiatus Kaiyote), Robert Glasper, Cesar Mariano - und Taylors Daddy Bobby McFerrin ist auch mit von der Partie.

Taylor's musical style is equally influenced by the legends of 60s/70s Soul, the kings of the Modern Beat Generation, Golden Era hip hop, free form jazz and electronic music. By playing all of the instruments on his productions, while also relying heavily on sampling and chopping up his live takes, he has found a sound that seamlessly bridges myriad musical worlds and draws the listener into a constantly shifting audio soundscape.


Und einen hörenswerten Mitschnitt aus dem Boiler Room gibt's auch mal wieder: Teebs hat dort zusammen mit Kutmah und Jermiah Jae aufgelegt, und der Mitschnitt ist jetzt auf Soundcloud. [via nutriot]

Collective Improvisation #14

De La Soul

It's about allowing our fans who have been looking and trying to get a hold of our music to have access to it

Sagt Posdnuos von De La Soul. Und weil Valentinstag ist, stellen De La Soul ihren kompletten Katalog kostenlos zum Download online. Die Aktion läuft für 25 Stunden ab heute, 17 Uhr CET (11am EST), auf http://www.wearedelasoul.com/. Go grab it! Und pimpt anschließend bitte mal den deutschen Wikipedia-Artikel, der ist ja peinlich knapp. [via] (Photo: cc-by-sa Benoît Derrier)


Bis es soweit ist: Von DJ MQ, Resident des Mojo Club auf Hamburgs Reeperbahn, gibt es einen neuen Mojo Essentials-Mix, der so ziemlich alles enthält, was für mich Dancefloor-Jazz und -Soul ausmacht. Den Rest beschreibt er mal lieber selbst:

mojo essentials - samstags ab 23 uhr - mojo club, hamburg, reeperbahn1: 
jazz is looking good on the dancefloor. und immer mehr - aus wurzeln ist ein beachtlicher baum gewachsen. essentiell, nicht altbewährt. es bleibt kompromisslos und geht zurück in die zukunft - mit der gehörigen portion soul.


Und dann gibt es noch diesen neuen Track Talk Is Cheap von Chet Faker, der im April sein Debutalbum "Built On Glass" bei Future Classic rausbringt. Außerdem wird er auch ein paar Mal in Europa auftreten, leider ist aber noch kein Gig in Deutschland geplant. [via bklyn]

Collective Improvisation #13

Wusstet ihr schon, dass ihr eure alten Vinyls, statt sie auf dem Flohmarkt zu ver-ticken, auch einfach be-sticken könnt? Hört sich verrückt an, ist es aber nur ein bisschen. Wer wissen will, wie das geht, kauft sich dieses freshe Buch von der wunderbaren Miss Galore. Sticken liegt voll im Trend, habe ich mir sagen lassen ;-)


Vor kurzem kam die Mitteilung von last.fm, dass einer der ältesten und für mich immer noch einer der nettesten Musikdienste dieses Netzes jetzt Spotify als Default-Player für alle Tracks eingebaut hat:

We’ve teamed up with Spotify to bring their entire catalogue, on demand, to the world’s leading music recommendation service.

Weil ich sowieso Spotify nutze, ist das für mich ein praktisches Feature, Kunden anderer Dienste mögen das allerdings nicht so prickelnd finden. Außerdem gibt es noch ein paar Probleme mit der neuen Integration. Aber sei's drum.


Ach, und dann war da noch diese famose #7YRS-Party der Blogrebellen, für die ich mal eben schnell nach Berlin gedüst bin. So schön, wieder die ganze Mischpoke auf einem rauschenden Fest getroffen zu haben - und endlich auch mal CptPudding und Eikman! Tags darauf hat meine Zeit sogar noch für einen Kaffee im West Berlin und einen Besuch im Computerspielemuseum gereicht. Geht's besser?

Ja: Denn hier gibt's die Mitschnitte aller Sets des Abends zum Nachhören. Fast so gut wie live dabei gewesen zu sein:

Live auf der Blogrebellen-Party

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