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Dieses Blog in der Werbung

Heute wurde ich von einer E-Mail überrascht, die mir eine Mitarbeiterin der 1&1 Internet AG zugesandt hat. Normalerweise bekomme ich Mails von 1&1 an einen anderen Mail-Account, weil die mein DSL zur Verfügung stellen. Diesmal handelte es sich allerdings um eine Anfrage: Mein Weblog bzw. ein Screenshot davon soll samt URL Teil einer Printkampagne werden, mit der 1&1 auf neue Applikationen für Homepage-Kunden hinweisen möchte. Offenbar können die User demnächst auf vorinstallierte Serendipity-Blogs zurückgreifen. Wie praktisch übrigens, dass kurz darauf Garvins lang erwartetes, hunderte Seiten starkes, allumfassendes Serendipity-Handbuch erscheinen wird.

Aber zurück zum Thema: Ich habe mein Einverständnis erklärt und bin gespannt, ob sie mein Blog wirklich verwenden werden und wer dann aufgrund der Werbung so alles mein kleines, feines Blog besuchen wird. Das NUMBLOG steht ja, wie man im noch immer etwas hässlichen Footer dieser Seite sieht, unter einer (cc) by-nc-sa Lizenz. Von daher ist es auch absolut korrekt, dass sich 1&1 hier nicht einfach ungefragt bedient, denn die vorgesehene Nutzung ist ja weder nicht-kommerziell noch wird die Werbung unter den gleichen Bedingungen weitergegeben werden (schätze ich jetzt mal). Es gilt aber: Jede der vorgenannten Bedingungen kann aufgehoben werden, sofern Sie die Einwilligung des Rechteinhabers dazu erhalten. Da hat sich die Marketingabteilung von 1&1 ein Lob verdient. Und wir haben wieder mal einen Beweis, wie gut Creative Commons funktionieren kann.

Praxisworkshop Bloggen

Am vergangenen Samstag habe ich gemeinsam mit meinem Arbeits- und Bloggerkollegen Fabian Tempel einen Praxisworkshop "Bloggen" abgehalten, den die Studenteninitiative für Marketing und Medien Communicate e.V. zusammen mit meinem Arbeitgeber für StudentInnen mit Interesse am Bloggen organisiert hat. Uns hat der Workshop sehr viel Spaß gemacht, und ich hoffe, den Teilnehmenden ging es genauso. Wir haben versucht, das weite Feld "Bloggen" von allen Seiten zu beleuchten und Fragen nach bestem Wissen zu beantworten. Dabei ging es neben einer allgemeinen Einführung zu Weblogs und den ganzen Fachtermini auch um technische, rechtliche und monetäre Aspekte des Bloggens. Als Plattform haben wir aufgrund der großen Verbreitung WordPress ausgewählt, wobei ich hier noch einmal explizit auf das hervorragende Serendipity als Alternative hinweisen möchte ;O)

In unserem Firmenblog hat Fabian gerade einen Blogbeitrag dazu veröffentlicht, in dem auch die Slides zu unserem Vortrag verlinkt sind. Einige Links, die dort noch nicht vermerkt sind, die aber in der Diskussion genannt wurden, möchte ich hier noch kurz auflisten: Unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlichte Bilder findet man bspw. bei Flickr oder bei piqs.de. Einige Blogs, die wir als Beispiele aufgezählt haben, sind die von Stefan Niggemeier, von der Kelterei Walther und von Frosch. Sollte mir noch mehr einfallen, werde ich die Links hier noch ergänzen.

Back from Berlin

Bin wieder zurück aus dem schönen, langen Wochenende in Berlin, wo ich mal so richtig schön rumnerden konnte ;-) Das BarCamp war wieder sehr intensiv und zum großen Teil interessant. Angefangen hatte es schon Freitag Abend mit einer kleinen Warmup-Party, wo ich mal wieder ein paar Leute im Real Life kennengelernt habe, die ich sonst nur in Twitter sehe. Auf dem BarCamp habe ich diesmal selbst eine Session gehalten, nämlich über die Vorteile der Blogsoftware Serendipity. Die Session fand eher in kleiner Runde statt und war eher preaching to the converted, aber schön war's trotzdem. Meine Fotos vom BarCamp gibt's übrigens hier bei Flickr.

Für den schönen Samstagabend bei lecker gegrillten Safranhähnchen möchten wir uns bei pEtEr und Nilo herzlich bedanken, das war einfach nur entspannt :-) Sonntags gab's dann Momos und andere nepalesische Spezialitäten im Restaurant Om (superleckere Erdnusssoße!). Am Montag hab icke mir nach all der Exotik dann aber mal eine Currywurst gegönnt, wa. Etwas Sightseeing war natürlich auch noch angesagt, aber da die Temperaturen schon sehr niedrig waren, hat sich das im Rahmen gehalten. Irgendwann muss ich unbedingt mal im Sommer nach Berlin - aber das sage ich schon seit Jahren!

thelastbeat erfindet sich neu!

thelastbeat ist ein Blog, das ich schon eine gefühlte Ewigkeit verfolge und das in der Tat ein paar Wochen älter ist als das NUMBlog. Wobei, so ganz stimmt der erste Satz nicht mehr, denn thelastbeat hat sich relauncht und dabei neu erfunden. thelastbeat will nicht mehr nur einfach ein Weblog sein, sondern magaziniger werden. Sprich: Mehr Reviews, Interviews, Künstler- und Labelvorstellungen, kurz professionellerer Content. Und das ist auch gut so. Weblogs sind mittlerweile eine etablierte Größe, auch wenn sie hierzulande von der Masse noch immer nicht adäquat wahr- und ernstgenommen werden. Gut möglich, dass das auch an den Blogs selbst liegt, die allzuoft inhaltlich und strukturell nicht stringent genug daherkommen (wollen). Natürlich darf jeder mit seinem Blog machen, was er will, darf sich dann aber auch nicht über (ausbleibende) Reaktionen beschweren.

Welcher Weg der richtige ist, muss zwischen Bloggern, Lesern, und - in diesem Fall - Musikern und Labels erst noch verhandelt und herausgefunden werden. Aber thelastbeat 3.0 mit seinem klaren Design, der übersichtlichen Struktur, der verdoppelten Mannschaft (neben Gründer Eikman bloggt dort nun auch Coicoi), dem Beatcast mit aktueller Musik und neuen, spannenden Inhalten macht definitiv einen Schritt in die richtige Richtung. Ich wünsche thelastbeat jedenfalls weiter zunehmenden Erfolg, wachsende Berühmtheit und überhaupt mindestens die Weltherrschaft. Oh, und die Tagline "sympathy for disruption" ist ja wohl genial!

Freie Musik, aufmerksame Blogger und die UK-Charts

Heute geht es wild durcheinander, denn ich bin gleich auf mehrere Kuriositäten und Absonderlichkeiten gestoßen, die ich keinem vorenthalten möchte. Los ohne Umschweife:

Bob Ostertag würden viele als verrückten Professor bezeichnen, schließlich lehrt er an einer kalifornischen Universität. Hauptsächlich ist er aber als experimenteller Audiokünstler bekannt geworden, der wild durcheinander samplete und sich allerlei elektronische Instrumente bastelte, und das schon in den späten Siebzigern des letzten Jahrhunderts. Im vergangenen Jahr veröffentlichte er alle seine Aufnahmen, an denen er die Rechte besitzt, unter einer Creative Commons-Lizenz. Jetzt ist sein jüngstes Werk w00t erschienen (und hat ein wunderbares Katamari-Cover). Nichts für sensible Gemüter ;-)

Das nächste Fundstück hat mich heute früh zum Schmunzeln gebracht: In Ten ways to get music bloggers to notice your email verspricht das Blog Puddlegum die ultimativen Tipps, wie Labels es anstellen, dass Blogger über ihre Musik bloggen. Eigentlich ist dem nichts hinzuzufügen, außer dass ich (noch?) nicht wirklich in tausenden E-Mails von Plattenlabels ertrinke. Sollte jemand das ändern wollen, bitte das Kontaktformular benutzen und unbedingt die Tipps beherzigen ;-)

Das dritte und letzte Fundstück ist eigentlich schon zwei Tage alt, hat aber heute erst die Runde gemacht, so dass ihr es vielleicht schon kennt. Es dreht sich um die britischen Download-Charts, die im Blog von Last.fm mit deren Wochencharts verglichen werden. Findet ihr den Unterschied? ;-)

So, drei Smilies in einem Posting müssen genug sein, sonst wird es wirklich albern.

Alles neu!

So, das wäre geschafft. Eine Woche lang habe ich schwer geschuftet, um das New Urban Music Blog einmal komplett generalzuüberholen. Bis auf die Inhalte, die natürlich am wichtigsten sind, hat sich beinahe alles geändert. Das neue Layout (Feedleser bitte mal klicken und gucken) ist hoffentlich übersichtlicher und besser lesbar als das alte - ich bin kein Designer, aber bisher ganz zufrieden damit ;-) Für mich ist es deutlich flexibler zu handhaben, gerade wenn ich mal wieder ein neues Feature ausprobieren möchte. Da im Hintergrund der Server gewechselt wurde und einige Dinge nun anders konfiguriert sind, kann es an der einen oder anderen Stelle noch haken, aber das bekomme ich auch noch in den Griff. Gleiches gilt für das Layout. Ich setze dabei auch auf eure Mithilfe, werte Leser. Schreibt Probleme einfach in die Kommentare oder nutzt das neue Kontaktformular, dann werde ich versuchen, die Fehler zu beheben. Alles in allem gibt es in den nächsten Wochen zwar noch einiges zu tun, aber ich will auch endlich mal wieder bloggen können, das hat auf jeden Fall Vorrang. Also, viel Spaß mit dem "neuen" New Urban Music Blog.

PS:An dieser Stelle sei ausdrücklich auch Bernd und Hanno, den beiden Admins von Schokokeks, gedankt für ihre Unterstützung und Geduld; außerdem gehen Props an die Entwickler des Bulletproof-Themes für Serendipity.

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