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A Wha' Him Deh Pon?

Plattencover in voller Pracht

Wie bereits angekündigt, hat Dego seit heute sein Debut-Album am Start: "A Wha' Him Deh Pon?" heißt es, und die de:bug erklärt uns freundlicherweise, was das bedeutet. Erschienen ist die Platte natürlich auf dem eigenen Label 2000black. Zu kaufen ist die Downloadversion in verschiedenen Qualitäten (MP3 mit 320 kbit/s und besser!) für schlappe 6,30 Euro - nach dem aktuellen Umrechnungskurs.

Dafür gibt es glatte zwanzig Tracks mit jeder Menge hochkarätiger Features. Taylor McFerrin, Georgia Ann Muldrow, Sharlen Hector oder Kaidi Tatham sind neben einigen anderen mit dabei. Es fehlt fast zwangsläufig Marc Mac, mit dem Dego als 4hero epochale Werke wie Two Pages und Play With The Changes produziert hat.

"A Wha' Him Deh Pon?" bedient sich ausgiebig bei alten Keyboardsounds und Synthies, die von Michael Jackson geprägten Achtziger Jahre klingen deutlich durch (z.B. "Love And Hate" feat. Obenewa), ansonsten werden Electro-Funk und Future-Soul zelebriert. Ab und zu klingt der Drum'n'Bass des frühen Dego an, wird dann aber von jazzigen Sounds beiseite geschoben - eine Entwicklung, die Degos Musik der letzten 15 Jahre aufgreift.

Hochkomplexe, vertrackte Strukturen wie bei einigen jüngeren Künstlern sind nicht Degos Ding, er treibt den Groove meistens straightforward voran - Musik für Herz und Beine, weniger für den Kopf, aber trotzdem vielschichtig. Ausnahmen bestätigen die Regel. Und bei aller Liebe für Vintage kommt die Soulfulness nicht zu kurz. "A Wha' Him Deh Pon?" dürfte sich mit jedem Hören mehr ins Herz spielen. Eine der Platten des Sommers, auch wenn von dem weit und breit nichts zu sehen ist.

Open Music Night in Koblenz

Flyer zur VeranstaltungUnd wo ich schon auf Events hinweise: Am Freitag, dem 25. März, veranstalten die Piraten RLP in Koblenz die 2. Open Music Night, diesmal im Fox Rock Café in Koblenz. Zu hören gibt es dann Musik aller Stile, aber samt und sonders unter einer CC-Lizenz stehend: Gut. Legal. Gemafrei. Zwei Tage später ist übrigens Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, und ich will hier keine Wahlwerbung machen, aber keine der anderen Parteien setzt sich IMHO gleichermaßen für freie Musik ein wie die Piraten. Aber das nur nebenbei. Zu Einstimmung hier noch ein wirklich sensationeller Creative Commons Down-/Broken Beat-Mix von Karel Craft: Spring's Coming! [via kfmw]

Pre Christmas Goodies

Download Teasergrafik

Weihnachten steht vor der Tür, die Weihnachtsfeier der Firma heute Abend an, da ist es doch passed, wenn ich noch ein paar musikalische Schmankerln verlinke, oder? Ein 140-minütiges Set von Broken Beat-Altmeister Domu steht hier bereit domu_ooft.mp3 . Aufgenommen wurde im Glasgower OOFT!, wie bei Here Comes Treble zu lesen ist. Morgen ist Domu dann im Mainzer Red Cat zu Gast und wird ein ähnlich gutes Set abliefern, denke ich.

Des Weiteren möchte ich endlich mal hinweisen auf den Netaudio-Adventskalender des Phlow Magazine. Hinter jedem Türchen stellen Netlabel-Betreiber, Musiker, Blogger usw. ihre Top 5-Songs, -Releases und -Netlabels des Jahres 2007 vor. Angeleiert wurde die Aktion von mo. (hier findet ihr seine persönlichen Jahrescharts), der sich mal wieder als eine treibende Kraft in der Netaudio-Szene präsentiert. Der Adventskalender ist eine wahre Fundgrube, öffnet einfach mal ein paar Türchen.

Zu guter Letzt präsentiert Gilles Peterson wie jedes Jahr seine Worldwide Winners, seine Top 25 Alben des Jahres (plus die fünf besten Jazzplatten). Wer den Mann kennt, der dürfte von der Auswahl nicht überrascht sein; nichtsdestotrotz sind keine Ausfälle dabei, die Sendung kann man genüsslich von Anfang bis Ende durchhören: gilles_peterson-worldwide-sat-12-20-2007-newmixes.mp3 .

IG Culture kommt nach Mainz

IG Culture

Zum Tanz in den Mai findet das beschauliche Mainz auf der Landkarte des Broken Beat statt, zumindest für eine Nacht. Denn kein Geringerer als IG Culture, einer der Pioniere des West London-Sound, gastiert am 30. April in den Gewölben des Red Cat-Club. Bekannt wurde IG Culture, der eigentlich Ian Grant heißt, einerseits mit seinen musikalischen Projekten wie New Sector Movements (und deren Alben Download This und Turn It Up) oder Likwid Biskit mit Kaidi Tatham, andererseits durch seine legendäre CO-OP Clubnacht und den Musikvertrieb und das Label Goya Music, spezialisiert eben auf Broken Beatz und Future Funk. Be there!

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