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Grooveshark macht in Deutschland den Laden dicht

Screenshot der Grooveshark-Seite, aus Deutschland aufgerufen

Dass der Musikdienst Grooveshark heute den Zugriff aus Deutschland gesperrt hat, schlug hohe Wellen. Ich habe Grooveshark nie benutzt, bin also nicht wirklich betroffen. Aber die Begründung der Abschaltung hat mich aufhorchen lassen:

Aufgrund unverhältnismäßig hoher Betriebskosten stellt Grooveshark den Zugriff aus Deutschland ein. [...] Wenn Sie die Betriebskosten für Anbieter wie Grooveshark herabsetzen wollen, können Sie eine höfliche Nachricht an die GEMA zu schicken.

Implizit schiebt Grooveshark also der GEMA die Schuld zu. Als Alternative wird der deutsche Streamingdienst Simfy empfohlen (wo man irritiert reagiert). Seltsamer- bis dreisterweise folgen noch eine Postanschrift und eine Telefonnummer. Nur sind das nicht die Kontaktdaten von Grooveshark, wie es auf den ersten Blick scheint, sondern die der GEMA. Dort reagierte man schnell und gab seinerseits ein Statement ab. Darin heißt es:

... weigert sich Grooveshark grundsätzlich, den von ihm betriebenen Dienst überhaupt in irgendeiner Form zu vergüten. Mit der GEMA hat Grooveshark bislang auch noch in keiner Form Kontakt aufgenommen.

Nun denn. Grooveshark gibt es in einer kostenfreien Variante mit Werbung und in Premium-Versionen für 60 bzw. 90 US-Dollar. Sprich: Grooveshark verdient Geld. Der Dienst hat 35 Millionen Benutzer, die jährlichen Werbeeinnahmen dürften entspechend groß sein. Was von diesen Einnahmen an die Labels oder an die Künstler fließt, ist wohl nicht ganz klar; in Deutschland jedenfalls zahlt Grooveshark nichts. In den USA ist der Dienst nach eigener Aussage legal und hält sich an die Vorgaben des DMCA.

Die HTML5-Seite von Grooveshark, ursprünglich für mobile Geräte konzipiert, weil die Apps aus den Märkten von Apple und Google geflogen sind, funktioniert auch im Browser und nach wie vor auch von Deutschland aus. Browser-Plugins wie Stealthy dürften den Zugriff auf Grooveshark ebenfalls noch ermöglichen, weil sie dem Dienst ein anderes Land vorgaukeln. Außerdem bedienen sich Dienste wie blip.fm im Musikpool von Grooveshark, und über diese Umleitung funktioniert das Abspielen ebenfalls.

Insgesamt scheint das Vorgehen von Grooveshark - mit oder ohne Absicht - nur halbherzig zu sein. Vielleicht hat man sich ja von den heutigen SOPA-Blackouts inspirieren lassen? Fest steht meiner Meinung nach, dass Grooveshark in einer rechtlichen Grauzone agiert und sich deshalb in diversen Gerichtsprozessen der Musikindustrie, d.h. den vier Majors, gegenübersieht.

Möglich, dass die Gerichte pro Grooveshark urteilen, wahrscheinlich ist das aber eher nicht. Die Methoden, die Grooveshark zum Teil anwendet, sprechen auch nicht unbedingt für Seriosität. Wie auch immer man zur GEMA und deren neuer Gebührenstruktur stehen mag: Die Art und Weise, wie Grooveshark jetzt in Deutschland den Bettel hingeschmissen hat, ist einfach nur wirr und peinlich. Die Konkurrenz wird's freuen.

Spotify demnächst in Deutschland?

Spotify-Logo

Spotify könnte schon bald in Deutschland starten. So die Einschätzung von Falk Hedemann in den t3n-News. Grundlage dafür ist ein neuer Vertrag, den GEMA und BITKOM jetzt abgeschlossen haben.

Danach soll die "Lizenzierung von Streaming-Angeboten" auf eine feste Grundlage gestellt werden. Musikportale müssen demnach 6 bis 9 Cent Urhebervergütung pro Musikstück abführen. Spotify kann jetzt die Taschenrechner zücken und ausrechnen, mit welchen monatlichen Nutzungskosten sie noch genug Geld verdienen. Über den Markteintritt in Deutschland wird schon seit längerem spekuliert.

Ich habe so ein bisschen den Eindruck, dass die bisher in Europa veranschlagten 10 Euro pro Monat dafür nicht ganz ausreichen werden. Denn dafür könnte jeder Nutzer maximal ca. 170 Songs monatlich streamen. Andererseits hat Spotify bereits jetzt ein Shop-Funktionalität in die Desktop-App eingebaut. Und über die Apps von Drittherstellern, welche auf das neue Spotify-API aufsetzen, lässt sich bestimmt auch Geld verdienen.

Spotify will unbedingt nach Deutschland, und der offizielle Start dürfte nicht mehr lange auf sich warten lassen. Ich hoffe sehr, dass das Angebot in Deutschland ohne Einschränkungen funktionieren wird. Für Konkurrenten wie Simfy dürfte es dann deutlich schwerer werden; möglicherweise treten aber noch ganz andere Anbieter auf den Plan, z.B. große Telekommunikationsunternehmen oder Entertainment-Konzerne. Es bleibt spannend!

Update: Nicht betroffen von dem Abkommen sind offenbar Cloud-Dienste wie Google Music oder Apple iTunes Match (Quelle). Ebenso wenig fallen rein werbefinanzierte Dienste und Musikvideos darunter, wie Caschy schreibt. Sprich: Viele YouTube-Videos bleiben nach wie vor geofucked >:(

Update 09.12.2011: Was bei der Tagesschau steht, ergibt mehr Sinn. Downloadportale, d.h. Online-Shops, die Musikstücke als Download verkaufen, müssen 6 bis 9 Cent pro Titel an die GEMA zahlen. Streamingdienste müssen pro zahlendem Abo-Kunden monatlich 60 Cent bis 1 Euro abtreten. Trotz aller ursprünglichen Verwirrung äußerst interessante Zahlen.

Bust All Majors? Srsly?

Bust All Majors-Grafik

Seit gestern macht eine vermeintlich witzige Aktion die Runde, die sich über die nervigen Sperren der ContentmafiaMusikindustrie lustig macht. Ihr wisst schon, "Dieses Video ist in ihrem Land nicht verfügbar" auf YouTube und anderen Seiten. Mich stört auch, dass ich viele Inhalte einfach nicht ansehen kann, aber trotzdem ist die Aktion Bust all major labels ziemlich daneben.

Kurz zur Funktionsweise: Blogbetreiber bauen ein kleines Javascript in ihre Seite ein, das von der Seite bustallmajors.com geladen wird. Ruft nun ein Besucher das Blog auf, wird seine (des Besuchers) IP-Adresse an bustallmajors.com übermittelt. Dort wird mittels einer whois-Anfrage an whois.ripe.net  abgefragt, ob die Domain (des Besuchers) zu Sony, EMI, Universal, Warner oder zur GEMA gehört. Falls das so ist, also der Besucher des Blogs beispielsweise in einem Büro von EMI sitzt und von dort aus im Internet surft, wird ein Overlay über das Blog gelegt. Folge: Der EMI-Mitarbeiter kann sich die Seite nicht mehr richtig ansehen. So die Idee hinter der Chose.

Während die Aktion auf Twitter eine virale Lawine auslöst, reagieren einige (etablierte) Blogs verhalten. Manche zweifeln daran, dass so etwas überhaupt funktioniert, andere halten die Aktion für einen Hoax. Die Skepsis rührt vor allem daher, dass hinter Bust all major labels die Nerdindustries GbR aus Hamburg sitzt, die Produkte zum Monitoring von Online-Kampagnen herstellt und vertreibt. Zu ihren Kunden gehören unter anderen große Agenturen wie BBDO, Saatchi & Saatchi und Jung von Matt (über die darf sich jeder gern selbst eine Meinung bilden).

Nun ist es ja ganz offensichtlich Kerngeschäft von Firmen wie Nerdindustries, auch im Social Media-Bereich Aufmerksamkeit zu erzeugen und damit umgehen zu können. So gesehen ist ihnen mit dieser Aktion ein richtiger Coup gelungen, wenn sie auch mit dem Ausmaß momentan etwas überfordert scheinen. Ein wenig von dieser Aufmerksamkeit dürfte immerhin auch für die eigentliche Problematik der Contentsperren abfallen.

Ich habe mir mal die TOP 100-Internetdienstanbieter angesehen, über die im letzten Monat Besucher hier ins Blog gelangten. Von den oben genannten Majors ist keiner dabei, lediglich Jung von Matt ist zweimal dabei. Das Blockierskript hätte also nie angeschlagen, selbst wenn ich es eingebaut hätte. So gesehen ist die Aktion ein ziemlicher Fail! Außerdem lässt sich die "Sperre" recht einfach umgehen.

Allerdings wären die IP-Adressen sämtlicher Besucher an Nerdindustries übertragen worden, wenn ich das richtig sehe. Und das sollten sich alle, die das Skript auf ihre Seite setzen, mal vor Augen führen. Stichwort Datensparsamkeit. Weist ihr eure Besucher denn auch alle darauf hin, dass ihr dieses Skript auf eurer Seite habt?

Des Weiteren ist IMHO das Skript selbst problematisch - abgesehen davon, dass der Quellcode schlimm aussieht; keine besonders gute Werbung für die Produkte von Nerdindustries. Denn die ständigen whois-Abfragen könnten gegen die Nutzungsbestimmungen der RIPE Datenbank. Diese Datenbank ist dafür gedacht, die Koordination unter Netzwerkbetreibern zu erleichtern, Betrugsfällen nachzugehen oder Reverse DNS-Abfragen zu machen - aber nicht, um in großen Ausmaß persönliche Daten abzufragen. Korrigiert mich bitte, wenn ich damit falsch liege. Bei Netzpolitik sieht man das übrigens ganz ähnlich!

Überhaupt ist das Problem der Contentsperren ja komplexer, als es ein Stinkefinger ausdrückt. Denn GEMA und YouTube schaffen es einfach nicht, sich darauf zu einigen, wieviel Geld YouTube an die GEMA zu zahlen hat. Die Videos selbst werden aber im Auftrag der jeweiligen Labels gesperrt. Aber lest euch dazu für den Anfang einfach mal die Kommentare zum Netzpolitik-Artikel durch.

Wie so häufig in letzter Zeit (vgl. Wir sind Helden u.ä.) sind solche Hypes also mit Vorsicht zu genießen. Denn sie dienen im Endeffekt meist den Interessen derer, die vordergründig "bekämpft" werden sollen. Also bitte, rennt nicht wie die Lemminge hinter jedem Trend her, sondern hinterfragt erstmal, was da eigentlich passiert. Medienkompetenz und so. Sonst gibt's irgendwann wirklich noch den Internetführerschein ;-)

PS: Es gibt tatsächlich schon Leute, die damit begonnen haben, die IPs der Majors zu sammeln, um ein "richtiges" Blockierskript zu schreiben.

Anwälte und DJ Mixe

DJ

In seinem Law Blog wirft Holger Kastler einen juristisch fundierten Blick auf DJ Mixe und diverse Mix-Plattformen wie Mixcloud, Soundcloud oder Let's Mix. Natürlich wirft er dabei mit Paragrafen um sich und hat eine lange Literaturliste angehängt, aber das ist ja auch gut so. Mixtapes im Internet zu veröffentlichen kann nämlich schnell ein problematisches Unterfangen werden.

Ich versuche, seinen Artikel hier kurz zusammenzufassen: Ein DJ ist zwar Urheber seines eigenen Mixes, aber selten gleichzeitig Urheber der Musik, die er mixt. Will er (oder sie) den Mix öffentlich aufführen oder verbreiten, sei es auf CD oder im Netz, muss er die Erlaubnis der Musiker oder Musikverlage einholen. Diese können dafür natürlich Geld verlangen, was sie in der Regel wohl auch tun werden - zumindest wenn es sich um Majors handelt.

Die Plattformen Mixcloud und Let's Mix haben aber ihrerseits ein Abkommen mit Verwertungsgesellschaften getroffen und zahlen Vergütungen an die Musiker, sofern eine Trackliste vorliegt. Anders sieht es bei Soundcloud aus, die kein entsprechendes Abkommen getroffen haben. Dort einen Mix einzustellen ist rechtlich also nicht zulässig. Unter anderem resultiert diese Situation daraus, dass Soundcloud in Deutschland sitzt und es offensichtlich nicht so leicht ist, mit der GEMA eine Übereinkunft zu finden wie mit Verwertungsgesellschaften in anderen Ländern.

Holger Kastler zieht folgendes Resümee:

Ja, DJs sind Urheber, allerdings nicht von den Musikstücken, die sie mixen, sondern lediglich von dem DJ Mix selbst. Zur Verbreitung und öffentlichen Zugänglichmachung eines DJ Mix bedarf es deshalb in der Regel einer vorherigen Zustimmung zur Bearbeitung der entsprechenden Werke der ursprünglichen Urheber.

Was ich mich jetzt noch frage: Ist es wirklich ok, wenn ich aus Deutschland meinen Mix zu Mixcloud nach Englang hochlade? Bin ich damit auf der sicheren Seite? Und was, wenn ich hier im Blog Mixe von externen Seiten einbinde? Herr Kastler, bitte übernehmen Sie!

[via @withoutfield und anderen] 

Qriocity: Neue Musik-Flatrate

Qriocity LogoWas Spotify bekanntlich nicht geschafft hat, nämlich sich mit der GEMA auf ein Lizenzmodell zu einigen, gelingt immer mehr anderen Diensten. Nach Simfy und Napster macht jetzt Omnifone vor, dass es geht, und sogar noch umfangreicher. Der Unterschied zu den bisherigen Diensten liege "in der stark plattformübergreifenden Natur des Omnifone-Angebots" und gelte auch für zukünftig noch zu entwickelnde Angebote. Auf deutsch: Spotify muss sich langsam warm anziehen bzw. in die Puschen kommen.

Omnifone kooperiert nämlich mit einigen großen Playern wie Vodafone, HP und Sony. Letztere haben auch schon ein Angebot draußen: Qriocity. Das ist der Video- und Musikstreamingdienst von Sony, der auf so ziemlich allen neueren Sony-Geräten läuft, sofern sie Netzwerkanschluss haben, aber auch im Browser. Und Qriocity kann jetzt auch in Deutschland abgehen.

Screenshot der Qriocity-Seite
Qriocity von Sony läuft im Browser

Da zufälligerweise eine PS3 hier rumsteht, und ich damit schon einen Sony-Account habe, bin ich gleich mal zur Tat geschritten und habe mich (aus curiosity) bei Qriocity eingeloggt. Die Seite wirkt ziemlich aufgeräumt. Ganz oben ist eine Playerleiste, darunter eine Art Coverflow-Bereich. Auch ohne Anmeldung kann man 30-sekündige Clips anhören, was sich nach dem Einloggen nicht ändert. Erst wenn man ein Bezahlabo abschließt, hat man Zugriff auf komplette Titel.

Abos gibt es in zwei Varianten: Basis für 4,99 € und Premium für 12,99 €. Die Premium-Variante ist damit etwa 1/3 teurer als vergleichbare Dienste. Erhält man dafür aber auch mehr Leistung? Schwer zu sagen. Bei der Größe der Musiklibrary ist von etwa 6 Millionen die Rede. Das sieht bei der Konkurrenz ähnlich aus, wobei die Quantität ja noch nichts über die Qualität aussagt. Inhaber des Basis-Abo können sich jedoch nur von vorgefertigten "Kanälen" beschallen lassen. Wer gezielt nach Titeln sucht, bekommt immer noch 30-Sekunden-Clips vorgespielt. Oder wechselt zur Premium-Variante mit Komplettversionen.

Bildschirmfoto der PS3
Sony mag Großbuchstaben: So sieht der Startscreen auf der Playstation 3 aus.

Die Leistung der Basisversion gibt's allerdings anderswo auch kostenlos - zur Berieselung taugen auch Internetradios oder last.fm. Premium wiederum ist relativ teuer Aber wer einen Sony-Gadgetpark zuhause hat, kann auf allen Geräten seine Musik genießen. Für mich persönlich lohnt sich das trotz Playse irgendwie nicht, aber ich habe sowieso eine Abneigung gegen Sony und ihre traditionelle, Apple-eske walled garden-Politik ;P Aus deren Sicht ist das Ding natürlich groß. Das Playstation Network hat bereits jetzt eine Userbase 60 Millionen Mitglieder, und ein guter Teil von ihnen dürfte sich wohl auch für den neuen Musikdienst interessieren.

Free On-Demand Music bei last.fm

Mittlerweile Pfeifen es die Spatzen von allen Dächern: Bei last.fm kann man sich ab sofort Musikstücke und auch ganze Alben in voller Länge anhören, und das bis zu dreimal, bevor ein Kaufhinweis erscheint:

With the support of the folks behind EMI, Sony BMG, Universal and Warner—and the artists they work with—plus thousands of independent artists and labels, we’ve made the biggest legal collection of music available to play online for free.

Ich habe das gleich mal ausprobiert, und es stimmt. Viele Tracks haben jetzt einen schwarzen Play-Button vorne dran, was bedeutet, dass man sie komplett durchhören kann. Leider scheinen das in der Tat hauptsächlich Titel der vier großen Firmen zu sein, aber immerhin. Demnächst wird es offenbar auch einen kostenpflichtigen Abo-Service geben, der ein unbeschränktes Abspielen ermöglichen soll.

Last.fm-Buttons

Interessant ist auch die Tatsache, dass die Künstler Geld von last.fm bekommen. Je häufiger ein Titel gespielt wird, desto mehr wird an den Künstler bzw. den Rechteverwerter gezahlt. Nun sollen auch ungesignte Musiker von last.fm profitieren können (oder gab's das schon länger?), auch sie können nun ihre Stücke hochladen und bekommen umso mehr Kohle, je öfter sie gespielt werden. Da das auch für Labels gilt, frage ich mich, ob Netlabels hiervon nicht profitieren könnten? Gibt's da schon Erfahrungen?

Die Tracks, die ich bisher angehört habe, waren übrigens mit 128 kb/s codiert, also nicht so wirklich toll, aber ausreichend. Woher ich das weiß? Nun, die MP3s werden von last.fms Flash-Player vorgeladen und dann im Browser-Cache abgelegt. Kein Problem, sie dort zu finden, sie rauszukopieren und umzubenennen ;-) Ist nur eine Frage der Zeit, bis es fertige Tools oder Firefox-Erweiterungen gibt, die diesen Vorgang erleichtern oder automatisieren. Ich vermute allerdings, die Dateien sind mit einem Wasserzeichen versehen oder so.

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