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Flashgott: Hobnox Audiotool

Okay, Leute, vergesst alles! Der "Flashgott" hat wieder zugeschlagen. André Michelle, der uns schon die Air909 Flash Drum Machine bescherte, hat noch einmal eine ordentliche Schippe draufgelegt. Für Hobnox, eine Kreativplattform aus Köln, hat er das Hobnox Audiotool mitentwickelt, das vor kurzem zum öffentlichen Test freigegeben wurde. Auf der re:publica 08 diese Woche in Berlin wurde es auch vorgestellt, was ich über den Internetfunk mitbekommen habe, ohne vor Ort gewesen zu sein. Vermutlich sind auch dort die Münder offen stehengeblieben.

Das Tool, das unter anderem die Klassiker TR-808, TR-909 und TB-303 emuliert, setzt neben Flash auch Java voraus, was wohl an den mangelnden Soundausgabe-Möglichkeiten von Flash liegt; mehr dazu weiter unten. Leider habe ich die Soundausgabe unter Linux überhaupt nicht zum Laufen bekommen, so dass ich ein uralte Windows-Installation reaktivieren musste. Ich glaube, ich habe seit jahren nicht mehr so viel Spaß unter Windows gehabt ;-) Ohne jetzt nämlich mit vielen Worten umständlich erklären zu wollen, was das Audiotool kann, binde ich einfach folgendes Video für euch ein.

Sorry, but you don't have flash installed.

Und? Zuviel versprochen? Das ist doch der Hammer, oder? Läuft alles im Browser, sieht extrem geil aus, hört und fühlt sich auch so an, und funktioniert jetzt schon einigermaßen großartig. Wie gesagt, ich verliere lieber keine großen Worte, ich muss jetzt weiter damit rumspielen, ich hab schon sooo fette Sounds mit den Effekten produziert!

Zwei Anmerkungen zum Schluss. Erstens: Hobnox und deren Noxtools scheinen was ganz Großes zu werden, ich bleibe da am Ball. Und Zweitens: Es gibt eine Kampagne von Flash-Entwicklern, die von Adobe bessere Audiofähigkeiten von Flash fordern: Adobe, Make Some Noise. Jetzt aber erstmal viel Spaß in den nächsten Stunden beim Rumspielen mit dem Audiotool - ich weiß, ihr werdet genauso wenig widerstehen können wie ich!

The Last Ripper

Klick auf das Bild öffnet Flashplayer in neuem Fenster

Bei Last.fm gibt es die schöne Möglichkeit, sich automatisch so genannte Radiostationen erstellen zu lassen und diese als Widget auf einer Webseite einzubinden. So wie auf dem Bild links sieht beispielsweise die Radiostation meiner "Nachbarn" bei Last.fm aus.

TheLastRipper unter Linux

Nun ist das schon ganz nett, aber lassen sich die Songs aus dem Radio auch auf dem eigenen Rechner speichern? Ja das geht. Und mal abgesehen davon, ob das legal ist (IANAL), geht es sogar relativ einfach. Nämlich mit Hilfe eines kleinen Tools namens TheLastRipper. Dieses Programm speichert den Radiostream nicht nur für euch ab, sondern lädt auch noch die passenden Coverbildchen aus dem Netz, taggt die Dateien mit ID3v2 und sortiert sie in eine sinnvolle Ordnerstruktur ein. Downloads werden für Windows, OS X und Linux angeboten. [via Twitter]

amarokFS

Lange habe ich nach einem Programm oder Skript gesucht, das es mir ermöglicht, den aktuellen Track aus meinem Musikplayer (amaroK, soll es in Bälde wohl auch für Windows geben) irgendwie hübsch fullscreen anzuzeigen, ohne dass gleich alles gesperrt ist. Jetzt bin ich auf das von Jan Zarnikov geschriebene amarokFS gestoßen, für das Martin Koßler dankenswerterweise eine Ubuntu Paketquelle bereitstellt, so dass die Installation ein Klacks ist. Die Oberfläche kann mit eigenen Themes angepasst werden, wobei die Auswahl noch recht klein ist, aber das wird sich hoffentlich bald ändern. Sollte ich selbst mal Hand anlegen, lasse ich euch das natürlich wissen, aber ich bin nunmal kein großes grafisches Talent. Überhaupt finde ich die erhältlichen Skins eigentlich ganz ok. Könnt ihr auf dem Bild ja sehen, wenn ihr draufklickt sollte es eigentlich Lightbox-ish vergrößert werden. Darauf zu sehen ist by the way die Single Watercircles/Sargasso von Monassa, die bald auf dem Kölner In-Label UpMyAlley erscheint. Falls euch der Name Monassa nichts sagt, holt doch mal wieder eure Future Sounds Of Jazz Vol. 9 raus.

BarCamp steht vor der Tür

Lange nicht mehr gebloggt, momentan aufgrund technischer Hindernisse leicht gehandicapped, also fasse ich mich kurz. Morgen und übermorgen ist BarCamp in Frankfurt (genauer: in Eschborn), da setze ich mich also bei schönstem Sonnenschein zusammen mit 200 anderen Nerds in abgedunkelte Räume und rede mit denen über seltsame Dinge. Oliver kommt ebenfalls, Patrick auch, ansonsten lasse ich mich überraschen. Werde vermutlich noch die nächsten Tage von dieser Veranstaltung zehren und entsprechend davon berichten, aber irgendwann gibt's hier auch wieder Musik, versprochen. Bis dahin sollte gefälligst meine Linux-Box mit Feisty Fawn wieder booten (note to self: never dist-upgrade before the first cup of coffee). War ein Schocker heute Morgen, mittlerweile keimt wieder Hoffnung. Jetzt ist aber erstmal Feierabend :-O)

Hydrogen Advanced Drum Machine

Gerade eben bei der Lektüre der März-Ausgabe (PDF) von freiesMagazin auf einen lesenswerten Bericht der mehrteiligen Serie über Audiosoftware für Linux gestoßen, der die virtuelle Drum-Machine Hydrogen vorstellt, und dies zum Anlass genommen, Hydrogen schnell mal zu installieren. Wollte ich schon lange mal machen. Seitdem sitze ich hier und klicke mir Drum-Patterns aus dem mitgelieferten TR-808-Drumkit zusammen. Das Programm ist wirklich total einfach zu bedienen, die Oberfläche ist äußerst übersichtlich, und insgesamt geht alles sehr intuitiv von der Hand. Ok, meine Beats holpern noch ziemlich, aber das ist nicht wirklich dem Programm vorzuwerfen ;-)

Zusätzliche Drumkits können einfach runtergeladen werden, außerdem kann man ganz einfach eigene Samples importieren - und fertige Songs exportieren. Es gibt offenbar sogar Installer für Mac OSX und Windows, so dass eigentlich jeder direkt loslegen kann. Ich kann Hydrogen uneingeschränkt empfehlen, muss jetzt aber noch weiter an meinem Beat basteln ... hoffentlich haben die Nachbarn einen gesunden Schlaf!

Neues aus Linux-Audio-Land

Meinem Ziel, mir eine Linux-Audio-Workstation zu basteln, bin ich immer noch kein Stück näher gekommen, dafür fehlten bisher leider Zeit und Muße. Dennoch verfolge ich immer gerne, was sich Neues in diesem Bereich ergibt. Neu ist meines Wissens der Linux Sound Application Index, der auf Wiki-Basis eine umfangreiche Sammlung aller Audio-Tools für Linux anlegen will. Für den schnellen Blick ist die Screenshot Gallery ideal, für die Ohren gibt es eine etwas obskure Liste unter Linux "gemachter" Musik. Mehr Neuigkeiten sind auf der 5. Internationalen Linux Audio Konferenz in Berlin zu erwarten, deren Vorträge auch wieder live gestreamt werden. Ist natürlich nur was für echte Heads, aber es gibt durchaus Programmpunkte, die leichter zugänglich sind, z.B. über LiveCoding oder über Leute, die das gleiche Ziel haben wie ich, nur schon etwas weiter sind.

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