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Updates, Updates, Updates

Endlich komme ich mal wieder zu einem Update hier im Blog. In den letzten Tagen gab es viel zu tun und deshalb hier keine neuen Einträge. Eine neue Radioshow (#003, mehr in Kürze) wollte produziert, das Barcamp in München besucht und viele andere Dinge geregelt werden. Da kann das Bloggen schnell zu kurz kommen. Aber was soll's, alles kann, nichts muss ;-)

Auch andere haben Updates veröffentlich, so schreibe ich diese Worte hier im Firefox 3.1beta (mit aktivierter Tracemonkey-Javascript-Engine), während im Hintergrund der neue Flash-Player 10 für Live-Musik von Calexico sorgt, wenn ich nicht gerade wieder auf einen neuen Track bei SoundCloud geklickt habe, das jetzt nicht mehr Beta sondern offen für alle ist. Das alles läuft bisher sehr stabil und, vor allem, subjektiv rasend schnell!

Screenshot des Audiotools in Action

Das wird gerade beim neuen Release des Hobnox Audiotools deutlich, das unter Linux und Flash 10 richtig Spaß macht. Dort lassen sich mittlerweile sogar die selbst kreierten Tracks recorden - das Tonstudio im Browser wird immer besser.

By the way: Geht eine/r der werten LeserInnen dieses Blogs morgen zu Calexico in die Muffathalle?

M94.5

Ich bin ja tendenziell ein Freund freier Radios, lokaler Radios oder generell von Radios, die den Hörer ernstnehmen. Das ubiquitäre Formatradio-Gedudel macht mir das nicht weiter schwer. Radio an sich hat mich immer schon fasziniert, stelle ich fest, je mehr ich darüber nachdenke. Quantität und auch Qualität solcher Radios schwanken freilich, abhängig von regionalen Gegebenheiten und den Leuten, die sich dafür engagieren. Aber echte Perlen unter den Sendungen dürfte es fast überall geben.

In München bin ich erst gestern auf eine ganze Perlenkette gestoßen, als ich auf einem alten Kofferradio rumgescrollt (wie nannte man das gleich wieder in der guten, alten analogen Zeit) habe: auf den Sender M94.5. Gerade eben, in der Sendung Störfunk, liefen in einer Stunde gerade einmal vier Titel, die in voller Länge ausgespielt wurden. Gestern Abend haben mich Soul Popcorn und der Opaführer sehr gut unterhalten. Da sind Moderatoren am Mikrofon, die wirklich Sachverstand und Motivation besitzen und das auch rüberbringen. Und ständig laufen Titel, die ich schon lange (wieder) gehört haben wollte. Toll!

The Hi-Fly Orchestra - Mambo Atomico

Servus, ich halte mich in diesen Tagen bekanntlich häufiger in München auf, leider ohne allerdings die musikalischen Seiten der bayerischen Landeshauptstadt ausführlich würdigen zu können. Da kommt das neue Album von The Hi-Fly Orchestra wie gerufen, sind es doch sechs Münchener Musiker, die auf Mambo Atomico dem Latin Jazz der Sechziger Jahre (des vergangenen Jahrhunderts) frönen. Ihren Sound auf Mambo zu reduzieren, täte der ungemeinen Vielseitigkeit der Band Unrecht, vielmehr handelt es sich um eine modernisierte Symbiose vieler Stile von Blues bis Boogaloo. Das trifft sowohl auf die eigenen Stücke als auch auf die gelungenen Coverversionen zu, etwa das stilbewusst interpretierte "Crosstown Traffic".

Mambo Atomico ist ein abwechslungsreiches Album, das den Sommer versüßt hätte, würde nicht gerade eine schwarze Wolkenwand den Herbst einläuten. Aber gerade in der kühleren Jahreszeit dürfte die Musik von THFO das Herz wärmen. Und das ist ja eigentlich das, was wir brauchen, oder? Fehlt eigentlich nur noch ein Live-Auftritt, den auf der Bühne sollen die Jungs angeblich so richtig zeigen, wie mitreißend der Mambo abgeht. Und ich glaube, live wirkt dieser warme, handgemachte Sound nochmal einen Tick besser als eh schon auf Platte.

Minga

Werte Leser, ich möchte euch heute mal um einen Gefallen bitten. Ich bin diese und die folgenden zwei Wochen (also wirklich unter der Woche) beruflich in München, und auch wenn sich meine temporären Kollegen rührend um die Abendgestaltung kümmern - Biergarten und alles -, wäre ich dennoch für den einen oder anderen Tipp dankbar, wie ich meine Abende bei diesem tollen Wetter am besten verbringen kann. Mein Hotel liegt im schönen Haidhausen, wo es schon viele nette Restaurants und Biergärten gibt. Aber bis ich die alle rausgefunden habe  … und nur auf Qype möchte ich mich auch nicht verlassen. Mein Aufruf via Twitter verhallte ebenfalls fast ungehört, daher versuche ich es nun auf diesem Wege. Bitte postet eure Insidertipps in die Kommentare. Nicht auszuschließen ist selbstverständlich, dass man sich auf diese Weise auch mal treffen kann. Bin für alles offen, so lange es der Job irgendwie zulässt. Die Arbeit sollte freilich nicht darunter leiden ;-)

Latin-tinted, gleeful Breakbeats

Es gilt, ein junges Label aus einem kleinen pfälzischen Dorf ins Scheinwerferlicht zu zerren: Galopp-Records aus Kaiserslautern nämlich haben ihre zweite Single herausgebracht. Unter dem Titel Circus bringen uns die beiden Frohlocker, die mir schon häufiger durch ihre exzellenten Mixe den Tag versüßt haben, eine funky Breakbeat-Nummer mit hörbar lateinamerikanischem Einschlag, überraschenden Samples und einer hartnäckigen Hookline.

Die Originalversion ist für sich allein ein schon ein fetter Sommerhit, und auch die beiden Remixe vom Münchner Dusty und vor allem von den Stuttgartern Dublex Inc. (war bei euch nicht mal von einer neuen Platte die Rede?) haben den Groove mit Silberlöffeln gefressen.

Mehr über die Frohlocker und das (Schweins-)Galopp-Label könnt ihr in deren Blog erfahren. Circus gibt es als 12″ im gut sortierten Scheibenhandel oder in digitaler Form bei den einschlägigen Online-Dealern. Ich selbst bin auch erst über den Newsletter von juno.co.uk darauf aufmerksam geworden, dabei liegt das Gute hier mal wieder so nah. Damn!

Roy Ayers on Tour

Der "Godfather des Acid Jazz", wie er schonmal genannt wird, hat in letzter Zeit einen ordentlichen Popularitätsschub bekommen, nicht zuletzt durch die Virgin Ubiquity-Releases auf BBE und deren Remixe. Daher wundert es mich nicht, dass er jetzt eine ausgedehnte Europa-Tournee antritt, jedoch mit nur einem Konzert in Deutschland. Dieses findet am 30. März im Night Club des Hotels Bayerischer Hof in München statt. Das wundert mich dann schon ein bisschen. Ohne den Club zu kennen: Ist das die richtige Location für den Mann?

Was mich übrgigens noch gewundert hat: Warum gibt es in der deutschsprachigen Wikipedia eigentlich noch keinen Eintrag zu Roy Ayers? Bzw. warum gab es den Artikel nicht, denn ich habe gerade einen angelegt und bitte jetzt um fleißige Mitarbeit, damit er kein Stub bleibt. Also ran an die Tastaturen, ist wirklich ganz einfach.

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