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Bembe & Mashi @ RedCat

Ich hab Vitamin C-Blogger pEtEr ein paar Zeilen versprochen, daher: Feiner Gig von Mark de Clive-Lowe und Bembe Segue am Samstagabend im Red Cat. "100% improvisation", kündigte Bembe zu den Beats von Mark an. Und sie haben den Club absolut gerockt, selten hab ich auf dem Floor so wenig Platz gehabt. Komplett voll war der Laden leider trotzdem nicht, außerdem hatte sich auch Publikum in Red Cat verirrt, das dort etwas fehl am Platz war (Frage eines max. 20-jährigen Amerikaners in saggy pants und XXXL-Shirt, als zum Aufwärmen Capitol As "In The Mix" lief: "Hey, do you really like that?" Musste ich grinsend bejahen ;-) …). Mark und Bembe hätten ruhig noch etwas länger machen können, aber ich will mich nicht beschweren. Von mir aus darf im Red Cat durchaus öfter mit solchen Live-Formaten experimentiert werden, ich fand's jedenfalls sehr geil und war damit nicht allein. Oh, noch was zur aktuellen Diskussion: Als Nichtraucher stelle ich mir einen Club, der nicht vollgequalmt ist, schon sehr angenehm vor.

Freesoul Sessions

Mark de Clive-Lowe und Bémbé Ségué kommen morgen Abend nach Mainz ins Red Cat und liefern eine ihrer Freesoul Sessions ab. Die beiden haben gemeinsam als The Politik Broken Beat-Hits wie "High Priestess" und "Money" produziert. MdCLs Remix- und Production-Credits sprechen sowieso für sich, gleiches gilt für Bémbé, deren Stimme vor allem von den Bugz ("Booty La La"), 4Hero ("Golden Solitude") oder Ty ("Groovement") bekannt ist. Mashi kündigt an:

Bembe and MdCL hit the stage in Germany taking Freesoul Sessions there for the first time for one night only!

Zum Warmhören: Mixtape inspirationsvol1.mp3 (.mp3) oder der imeem-Player.

Debütalbum von Mark de Clive-Lowe zum Download

Six Degrees-Cover

Mark de Clive-Lowe sollte nach seinem 2005er Monsteralbum "Tide's Arising" eigentlich jedem bekannt sein, der sich für NuJazz und Broken Beat interessiert. Der vielseitige Neuseeländer, der zuletzt zusammen mit Bembé Segué als The Politik für Furore sorgte, ist auch ein überaus produktiver Remixer. Sein erstes Album "Six Degrees" veröffentlichte er bereits 1999/2000, und ursprünglich war ein Re-Release auf Antipodean Records geplant. Leider besitzt Universal die Distributionsrechte an dieser Scheibe noch für weitere vier Jahre, und als globaler Musikkonzern denkt man gar nicht daran, diese Rechte an den Künstler zurückzugeben, auch wenn man die Platte aktuell überhaupt nicht mehr vertreibt. Aber MdCL ist erstens nicht auf den Kopf gefallen und zweitens auch im Internet sehr aktiv. Daher hat er sich entschieden, sein Albumdebüt ganz einfach zum Download bereitzustellen. Die ausführliche Story hinter "Six Degrees" findet sich, genauso wie der Downloadlink, in diesem Blogeintrag. [via beyondjazz]

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