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John Zorn presents Masada

John Zorn

Der Komponist und Multiinstrumentalist John Zorn stellt in der Sendung Spinning On Air auf WNYC sein Projekt Masada vor. Seit fast 20 Jahren gibt es die Band in unterschiedlichen Besetzungen, aber Masada ist mehr als das. Masada ist auch ein "Songbook" mit um die 600 kurzen Kompositionen, die festgelegten Regeln folgen. So werden etwa nur bestimmte Tonarten verwendet, die auch in der traditionellen jüdischen und Klezmer-Musik benutzt werden. Zorns Ziel war es, modernen jüdischen Jazz zu komponieren, eine radikale Mischung aus Klezmer und Ornette Coleman.

Die Masada Songbooks mit ihren mehreren hundert Werken, die Zorn in relativ kurzer Zeit komponiert hat, sind aber nicht nur Grundlage für Zorns Projekte, sondern sollen auch Dritten als Vorlage und Inspiration dienen. Zwar sind die eigentlichen Bücher noch unveröffentlicht, aber Aufnahmen mit Zorns diversen Bands existieren und werden von anderen Musikern nachgespielt. Zorn selbst erklärt das aber viel besser in der Radiosendung.

spinning032011.mp3

Mich hat das jedenfalls dazu gebracht, den ganzen Tag Musik von John Zorn bei der Arbeit zu hören. Manche seiner Aufnahmen sind allerdings zu intensiv, experimentell und lärmend, um sie nur nebenbei laufen zu lassen. Darauf muss man sich einlassen. Auf diesen Trip gebracht hat mich übrigens der Kleinski!

NUM Radioshow läuft morgen Abend

Crosley 11-101U (missing dial)

Diesen Freitag, also morgen(!), läuft ab 19 Uhr nach einiger Zeit mal wieder eine Online-Radiosendung von mir auf dem Soulsender. Ich verrate sicher nicht zu viel, wenn ich auf die über zwanzig handverlesenen musikalischen Perlen hinweise, die da laufen werden. Lass mal gucken, was und wer so alles dabei sein wird: The Clonious, das Floating Points Ensemble, Superpitcher, Das Kraftfuttermischwerk, Electric Wire Hustle, Nas, um nur einige zu nennen. Sehr schön!

Zwischendurch werde ich auch noch das ein oder andere erzählen. Und ihr könnt natürlich auch dabei sein, denn ich habe wieder eine Chat-Seite zusammengebastelt, die diesmal hoffentlich wieder stabil läuft. Dort könnt ihr chatten und gleichzeitig auch dem Radio-Stream lauschen - eine Seite für alles. Das alles läuft noch unter Experiment, aber es wird schon klappen ;-)

Bis morgen an den Empfangsgeräten und im Echtzeitrückkanal der New Urban Music Radioshow #016!

New Urban Music Radioshow #015

Klick aufs Bild, um zum Soulsender zu wechseln

TGIF! Die New Urban Music Radioshow 15 jetzt am schönsten Tag der Woche für den lässigen Kick-Start ins Wochenende: Am Freitag, dem 15. Oktober 2010, von 19 bis 21 Uhr! Zum Eingrooven legen eisgekühlte Jazzhochprozenter aus Europa, Amerika, Brasilien einen soliden Grundstock, auf den dann ein paar fruchtige Soul- und Funk-Cocktails mit gut geölten Wahnsinnsstimmen folgen und den Pegel dezent hochziehen. Die zweite Hälfte taugt dann so richtig zum Vorglühen, denn es wird Feinstes aus dem aktuellen Jahrgang aufgetischt: Samtiger House, klarer Dubstep, würziger Broken Beat, dazu ein paar poppige Snacks - der Abend kann nur gut werden. Aber hört am Ende auf den Rat von Papa James Brown!

Wie gewohnt läuft während der Sendung wieder ein Chat. Dort könnt ihr euch beschweren, wenn ich mich schwer verschnupft anhöre, oder meine exzellente Musikauswahl loben ;-) Joined außerdem die Facebook-Seite oder tragt euch als Hörer der Sendung dort ein. Ich freue mich schon wie Bolle!

(Foto cc-by henseling)

New Urban Music Radioshow #014

MaskottchenAm Sonntag Abend spiele ich für euch in meiner New Urban Music Radioshow auf Soulsender.de zwei Stunden lang einige meiner liebsten Songs der letzten Wochen. Dazu gehören Tracks von Lloyd Miller & The Heliocentrics, Theophilus London, Andreya Triana, Mount Kimbie, Portformat und vielen mehr. Außerdem haben schon jetzt 26 Hörer auf Facebook zugesagt, der helle Wahnsinn! Ich bin mir sicher, es wird wieder eine schöne Sendung. Wenn ihr wollt, chatten wir nebenbei auch wieder; den Link zum Chat werde ich hier kurz vor Beginn der Show veröffentlichen - ich werde diesmal eine etwas andere Chat-Lösung ausprobieren ;-)

Hier geht's zum Soulsender, wo ihr am Sonntag bloß noch auf "Play" klicken müsst.

The Stalker

Ich komme mir verfolgt vor. Dieser Typ, dieser Stalker vom Hip Hop Culture-Blog aus Wiesbaden, dieser Boris Mayer eben, der taucht überall dort im Internet auf, wo ich kurz vorher auch war. Bei jedem Service, sei es Twitter, laut.fm, Soundcloud, meldet er sich auch an. Nicht, dass ich das an sich schlecht finden würde, das sind ja alles tolle Dienste. Aber er scheint sich immer genau die rauszusuchen, wo ich schon bin. Ich finde, er sollte sich lieber auf das konzentrieren, was er kann. Nämlich freshe Hip Hop-Tunes zu präsentieren, am besten im Radio. Seine Sendung Hip Hop Culture läuft schon seit über 11 - in Worten: elf! - Jahren auf Radio Rheinwelle in Wiesbaden und Mainz. Sogar im Internet kann man den Stream listen1.m3u anhören. Und es gibt noch die Station bei laut.fm:

Ach, noch was: Ich könnte wetten, demnächst ist Boris auch noch auf Facebook unterwegs. Ich sage, dann nur: "War ja klar …" ;-)

Mixcloud. Cloud Radio?

Ich bin nun schon seit einiger Zeit bei Mixcloud angemeldet, einer Webseite, die jünst vom Independent zu den 25 besten Musik-Websites gezählt wurde. Was genau ist Mixcloud? Diese Frage soll ein Video beantworten:

Es handelt sich bei Mixcloud also um einen Dienst, zu dem Mixes, Radioshows oder andere Aufnahmen samt Playlist hochgeladen werden können. Diese können dann dort angehört und ge-fav-et, gefiltert und durchsucht, gebookmarkt und mit anderen Usern geteilt werden. Ein bisschen Community ist also auch dabei. Es großmundig sprechen die Mixcloud-Macher von "Cloud Radio" bzw. dem "YouTube of Radio". Mit Radio hat das Angebot meiner Meinung nach aber nicht so viel zu tun. Als User muss ich ja erstmal aktiv nach "Cloudcasts", Künstlern oder Liedern suchen und kann diese dann hören und abspeichern, damit ich sie wiederfinde. Anhand der Tracklisten kann ich auch ähnliche Cloudcasts finden. Aber bisher hat das nicht die Anmutung eines Radios mit Moderatoren und allem drum und dran. Es ist halt eine weitere, ganz gut präsentierte Plattform, die Musik hostet. Der Vergleich mit YouTube passt also schon eher.

Immerhin finden sich schon eine Vielzahl interessanter Mixes namhafter DJs, Labels und anderer User auf Mixcloud, so zum Beispiel der hier eingebundene Cloudcast des Netlabels Tokyo Dawn. Schlecht ist Mixcloud mit Sicherheit nicht, aber nun auch nicht wieder so revolutionär, wie einige tun. Oder verkenne ich einfach mal wieder das Potential hinter der schnörkellos umgesetzten Idee? Vielleicht muss ich einfach selbst ausprobieren, dort einen Mix hochzuladen, und die Reaktionen darauf abwarten. Sollte es dazu kommen, werde ich das natürlich hier im Blog ausführlich kundtun ;-)

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