Skip to content

Simfy.de - Preisvergleich für Musikdownloads

Einen ersten Schritt hin zu einem brauchbaren Preisvergleich für Musikdownloads stellt die Meta-Suchmaschine Simfy.de dar. Bisher werden folgende Onlineshops durchsucht: AOL, Mediaonline, Medionmusic, Musicload, OggStar, Finetunes, freenet, Saturn, plattenladen.tv, o2 Music, four music, Kiddo Records, fine.Records, yomama, Bleep. Das soll nach Angaben der Gründer Steffen Wicker und Christoph Lange, beide BWL-Studenten in Mannheim, erst der Anfang sein; die Integration von z.B. iTunes sei bereits in Arbeit. Funktioniert schon sehr gut, habe ich den Eindruck, allerdings ist die Auswahl trotz 1,2 Mio. Titel noch nicht so umwerfend, was vermutlich an den durchsuchten Online-Shops liegt. Teilweise sind das ja nur Labelshops, aber schön, dass Bleep dabei ist. Das kann also was werden, wobei mir an Stelle der Integration von iTunes die Aufnahme kleinerer, spezialisierterer Shops oder sogar ausländischer Shops lieber wäre. Bei Fremdwährungen wird das mit dem Vergleichen der Preise schwierig, aber da beispielsweise keine Versandkosten anfallen, dürften das schon einige nutzen, oder?

Schlechtes Karma?

Der Musik-Downloadshop KarmaDownload.com ist seit einigen Tagen offline. Auf einer Hinweisseite ist von finanziellen Problemen zu lesen. Da die großen Multis mittlerweile mit ihrer ganzen Marketingpower massiv auf den Markt des legalen Onlineshoppings drängen, geriet KarmaDownload wohl in Schwierigkeiten. Als dann Investoren und Kapitalgeber ihre Finanzspritzen absetzten, war das offenbar das Ende. So liest sich jedenfalls die Verlautbarung der Londoner Firma bei Filter27. Sehr bedauerlich ist das, nicht nur weil KarmaDownload eine große Auswahl von .mp3s anbot, sondern vor allem weil sie keinerlei DRM einsetzten. Das macht den Verlust umso bedrückender, weil ja alle "Großen" ihre Files verkrüppeln - und die Leute kaufen anscheinend trotzdem wie blöd bei ihnen. Vermutlich gehen demnächst noch mehr DRM-freie Shops den Bach runter. Ist die Welt einfach nicht reif dafür, fühlen sich DAUs mit teuren DRM-Files irgendwie auf der sicheren Seite, oder war es einfach blauäugig anzunehmen, dass man .mp3s verkaufen kann, die sich genauso gut auch kostenlos über Tauschbörsen besorgen lassen?

Soul Seduction Radio Days 2005

Soul Seduction

Noch bis zum 15. Dezember 2005 laufen bei Soul Seduction, dem Wiener Online-Shop nicht nur für aktuelle elektronische und Jazzmusik, die so genannten Radio Days. Das heißt rund um die Uhr werden Mixe gestreamt, 40 Stunden insgesamt in einer (beinahe) Endlosschleife. Exklusive Mixe wurden zur Verfügung gestellt u.a. vom Sonar Kollektiv, von Alice Russell, Ninja Tune, Pulver, Ubiquity, Compost, Teddy Rok Seven aus Finnland und natürlich aus Österreich G-Stone und Klein Records! Es ist eigentlich völlig egal, ob ihr euch morgens um fünf oder abends am acht in den Stream einklinkt: Immer gibt es vom Feinsten auf die Ohren … also tune in! Ach übrigens, auch bei Soul Seduction gibt's jetzt Musik legal als Download zu kaufen. Noch etwas unübersichtlich, finde ich, aber dazu wahrscheinlich demnächst mehr.

Live-Mitschnitt von Roots Manuva

Don't Panic

Umgerechnet knapp 9 € (6 £) finde ich zwar schon ganz schön happig für ein Live-Bootleg im .mp3-Format, aber für echte Roots Manuva-Fans lohnt es wahrscheinlich trotzdem. Bei Don't Panic kann man sich ein komplettes Konzert von Mr. Manuva Rodney Smith kaufen und herunterladen. Nun ist Roots Manuva sicher kein emerging artist, dem zum Durchbruch verholfen werden muss, wie im mission statement der Seite postuliert wird. Wenn einem aber die gute Sache am Herzen liegt und man offen für Neues ist, dann kann man ja auch mal in die übrigen Soundschnippsel reinhören - vielleicht ist ja die eine oder andere Perle dabei. Leider sind die Clips immer ziemlich kurz. Ich muss zugeben, mir den Roots Manuva-Mitschnitt nicht gekauft zu haben; dennoch wollte ich wenigstens mal darauf hingewiesen haben, damit später keiner sagt, ich hätte nichts darüber gebloggt ;O) Im Übrigen gehe ich jetzt Hitchiker's Guide to the Galaxy gucken, natürlich die alten BBC-Folgen …

tweetbackcheck