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Quantic & Alice Russell

Alice Russell & Will "Quantic" Holland

Quantic und Alice Russell haben mit Quantics Band The Combo Bárbaro ein neues, ein großes Album eingespielt. "Look Around The Corner" ist auf Tru Thoughts erschienen, und wenn ihr bei Spotify seid, könnt ihr das Album hier im Blog unten gleich anhören.

Am 8. Mai 2012 sind die beiden samt Combo im neuen Frankfurter Zoom Club (Ex-Sinkkasten) zu sehen. Michael Rütten wird dazu vor- und nacher die schwarzen Scheiben drehen. Auf die renovierte Location bin ich außerdem auch mal gespannt, der Sinkkasten besaß zwar seinen eigenen Charme, aber war nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit.

PS: Wer kann mir sagen, wo ich den Track "Something Better" finde, der nicht auf dem Album ist, den aber Gilles Peterson in seiner ersten Sendung auf BBC Radio 6 am vergangenen Wochenende gespielt hat?

Update: Dank eurer Hinweise (special thx to Moritz!) habe ich noch einmal reingehört und weiß ich nun, dass Gilles den 5. Track des Albums, "I'll Keep My Light In My Window", gespielt hat. Direkt davor lief "There's Something Better" von Free Life (1979). Am besten hört ihr euch die beiden Tracks nacheinander an ;-)

Willkommen in Deutschland, @Spotify

Screenshot der Linux-Beta von Spotify

Nun ist es also ganz offiziell soweit: Spotify ist in Deutschland gestartet. Auch ohne Einigung mit der GEMA. Dafür aber mit einer guten Handvoll Apps, die in den Spotify-Player integriert werden können, darunter die von Intro, Visions, mitvergnuegen.com, Eventim, laut.de, tape.tv, motor.de oder Festivalguide.

Alle wichtigen Funktionen von Spotify könnt ihr woanders nachlesen, ich muss ja nicht alles wiederholen hier. Meine gesammelten Blogeinträge zu Spotify sind vielleicht auch für den einen oder anderen lesenswert. So viele sind es aber gar nicht, obwohl ich Spotify Premium nun schon seit knapp drei Jahren (und nicht > 4, wie behauptet) nutze.

Leider hinkt der Linux-Client von Spotify in der Entwicklung etwas hinterher, auch wenn mittlerweile in einer teilweise noch instabilen Beta-Version alle Features genutzt werden können, auch die Apps. Und die Facebook-Integration (ja, die Facebook-Pflicht ist natürlich fragwürdig, aber mir ist's egal) funktioniert nun auch größtenteils. Yay!

Mit am schönsten finde ich, dass Premium-Kunden voll auf das API von Spotify zugreifen können und somit Musik auch über Drittanwendungen hören können. Allen voran sei hier der soziale Musikplayer Tomahawk genannt, aber auch die zahlreichen Music-Hacks, welche Spotify mehr oder weniger sinnvoll anzapfen. Die Entwicklung steht, zumal hier in Deutschland, noch relativ am Anfang, und ich bin gespannt, was da in nächster Zeit noch alles kommt.

Das soll es heute an dieser Stelle zu Spotify gewesen sein .. ach, one more thing: Mein Spotify-Profil. Go!

Rdio startet in Deutschland

Logo von Rdio

Ab heute gibt es ein weiteres Musik-Streaming-Angebot in Deutschland: Rdio. Der bisher nur in den USA, Kanada, Brasilien, Australien und Neuseeland verfügbare Dienst war mit seinem Deutschland-Start damit schneller als Konkurrent Spotify. Im Katalog befinden sich über 12 Mio. Titel.

Was bietet Rdio?

Rdio ermöglicht werbefreies Musikstreaming auf den Rechner (für 4,99 €) oder zusätzlich auf mobile Geräte mit Offline-Option (9,99 €). Nach einer Registrierung kann der Dienst jedoch sieben Tage lang kostenfrei getestet werden.

Rdio wurde von den Skype-Gründern Niklas Zennström und Janus Friis gestartet. Die Plattform bietet einfache Social Network-Funktionen wie Freundschaften und teilbare Playlisten. In der günstigen Version dient der Browser als Musik-Player, für Mac und Windows gibt es Desktop-Anwendungen. Linux-User müssen sich mit einer AIR-Version begnügen. Wer die teure Option kauft, kann auch über Clients für Apple- und Android-Phones, iPad und Sonos- und Roku-Hardwareplayer Rdio hören.

"Rdio startet in Deutschland" vollständig lesen

Spotify demnächst in Deutschland?

Spotify-Logo

Spotify könnte schon bald in Deutschland starten. So die Einschätzung von Falk Hedemann in den t3n-News. Grundlage dafür ist ein neuer Vertrag, den GEMA und BITKOM jetzt abgeschlossen haben.

Danach soll die "Lizenzierung von Streaming-Angeboten" auf eine feste Grundlage gestellt werden. Musikportale müssen demnach 6 bis 9 Cent Urhebervergütung pro Musikstück abführen. Spotify kann jetzt die Taschenrechner zücken und ausrechnen, mit welchen monatlichen Nutzungskosten sie noch genug Geld verdienen. Über den Markteintritt in Deutschland wird schon seit längerem spekuliert.

Ich habe so ein bisschen den Eindruck, dass die bisher in Europa veranschlagten 10 Euro pro Monat dafür nicht ganz ausreichen werden. Denn dafür könnte jeder Nutzer maximal ca. 170 Songs monatlich streamen. Andererseits hat Spotify bereits jetzt ein Shop-Funktionalität in die Desktop-App eingebaut. Und über die Apps von Drittherstellern, welche auf das neue Spotify-API aufsetzen, lässt sich bestimmt auch Geld verdienen.

Spotify will unbedingt nach Deutschland, und der offizielle Start dürfte nicht mehr lange auf sich warten lassen. Ich hoffe sehr, dass das Angebot in Deutschland ohne Einschränkungen funktionieren wird. Für Konkurrenten wie Simfy dürfte es dann deutlich schwerer werden; möglicherweise treten aber noch ganz andere Anbieter auf den Plan, z.B. große Telekommunikationsunternehmen oder Entertainment-Konzerne. Es bleibt spannend!

Update: Nicht betroffen von dem Abkommen sind offenbar Cloud-Dienste wie Google Music oder Apple iTunes Match (Quelle). Ebenso wenig fallen rein werbefinanzierte Dienste und Musikvideos darunter, wie Caschy schreibt. Sprich: Viele YouTube-Videos bleiben nach wie vor geofucked >:(

Update 09.12.2011: Was bei der Tagesschau steht, ergibt mehr Sinn. Downloadportale, d.h. Online-Shops, die Musikstücke als Download verkaufen, müssen 6 bis 9 Cent pro Titel an die GEMA zahlen. Streamingdienste müssen pro zahlendem Abo-Kunden monatlich 60 Cent bis 1 Euro abtreten. Trotz aller ursprünglichen Verwirrung äußerst interessante Zahlen.

Juke: Neue Musik-Streamingflat von Media-Saturn

Juke

Zurzeit ist IFA in Berlin, und daher schießt die Zahl der neuen Geräte und Dienste der elektronischen Unterhaltungsindustrie in die Höhe. Mit Juke stellt die 24-7 Entertainment GmbH, die ein Teil der Media-Saturn Holding ist, einen neuen, legalen Musik-Streaming-Dienst für Deutschland vor. Ähnlich wie bei Simfy, Spotify, Musicload Nonstop und Napster kostet der Zugriff auf laut Pressemitteilung 13 Millionen Titel von 80.000 Labeln monatlich 10 Euro. Wird das Abo beendet, kann auch die Musik nicht mehr angehört werden.

Zusätzlich zum Online-Streaming ist auch das lokale Speichern von Titeln möglich, um sie auch ohne Internetverbindung anhören zu können. Allerdings dürfte es kaum möglich sein, sich Tausende Musikstücke auf die Platte zu ziehen, und nach Kündigung des Dienstes dürften diese auch nicht mehr verwendbar sein. Ich gehe davon aus, dass dann ein DRM-Mechanismus greift.

Bei Juke kommt das von Dolby entwickelte Dateiformat Pulse zum Einsatz, das bei niedriger Datenrate (160 kbit/s) noch eine gute Qualität bieten soll; für weitere Details empfehle ich dieses PDF. Die Musik wird im Browser abgespielt, es gibt aber auch Apps für Android und iPhone. Zusätzlich sollen Geräte des HiFi-Herstellers Sonos den neuen Dienst unterstützen.

Prinzipiell wurde also an alles gedacht, und offenbar ist es ja doch möglich, sich mit GEMA und Labels zu einigen - was Spotify und YouTube bisher nicht gelingt. Außerdem ist es schön, dass die Familie der Streaming-Dienste hierzulande Zuwachs bekommt. Musik-Streaming mag nicht jedem gefallen (man lese sich nur mal die Kommentare unter dem heise-Artikel durch), aber ich finde es super, jederzeit Zugriff auf fast alle Musik zu haben. Wenn mir etwas wirklich am Herzen liegt oder es tatsächlich dort nicht verfügbar ist, kaufe ich mir eben den Download oder Vinyl.

Juke, und da stimme ich Martin Weigert von netzwertig.com zu, ist ein solides, aber in keiner Weise revolutionäres kostenpflichtiges Angebot zum On-Demand-Streaming von Musik. Anders als z.B. Spotify, die mithilfe ihres API bereits zahlreiche Anwendungen Dritter ermöglicht haben, bietet Juke keine Schnittstellen für Programmierer an. Auch die Anbindung an Soziale Netzwerke fehlt. In Sachen Sexiness ist Spotify den deutschen Konkurrenten daher um einiges voraus - nur eben hier nicht nutzbar.

Gern hätte ich jetzt und an dieser Stelle ein paar Screenshots in eingeloggtem Zustand gezeigt und etwas detaillierter über die Bedienung von Juke berichtet, aber leider scheint der Dienst gerade etwas überlastet zu sein. Die Double-Opt-In-Mail wird mir jedenfalls seit Stunden nicht zugestellt. Ich hole das bei Gelegenheit nach.

Fuck Yeah Spotify

Screenshot der Webseite von Fuck Yeah Spotify

Ein recht cooles Mashup muss ich noch posten für jeden, der Spotify nutzt und/oder twittert, also für euch alle. Fuck Yeah Spotify filtert die meistgetweeteten Alben der vergangenen 24 Stunden aus Twitter heraus und präsentiert sie in einer schicken Übersicht, komplett mit Cover und Direktlink zum Album in Spotify. Nicht die Neuerfindung des sprichwörtlichen Rades, aber wieder einmal eine nette Möglichkeit zu gucken, was gerade so angesagt ist. Die meisten Spotify-internen Funktionen, neue Musik zu entdecken, sind doch eher bescheiden. Selbst die kürzlich eingerichtete offizielle Liste New Album Releases on Spotify reißt es nicht wirklich raus.

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