Skip to content

Google Hangouts On Air im Studio Mode

Butter bei die Fische: Wer von euch hat schon mal einen Google Hangout gestartet? Oder an einem Hangout On Air teilgenommen? Hangouts On Air sind die öffentliche Version der ansonsten privaten Video-Chats auf Google+. Sie werden zusätzlich automatisch von Google mitgeschnitten und auf YouTube gepackt. Ein praktisches Feature für Podcasts, Diskussionsrunden und ähnliches.

Google hat für Hangouts On Air jetzt den so genannten "Studio Mode" eingerichtet. Ist dieser aktiviert, wird die Audio-Übertragung auf Musik optimiert, nicht wie bei "normalen" Hangouts auf gesprochene Sprache. Damit werden Hangouts On Air ab sofort für Musiker, Bands und DJs interessant. Was für einen Unterschied der "Studio Mode" macht, demonstriert dieses Video der Band Studio 709:

Mal sehen, wann Boilerroom oder andere Live-Geschichten auf Google umsteigen. Wenn das gut angenommen wird, ist es vermutlich nur noch eine Frage der Zeit, bis Google ein browserbasiertes Ton- oder Videostudio veröffentlicht ;-)

[via evolver.fm]

The Human Jukebox

Ich hatte zuerst "The Human Beatbox" gelesen und gedacht: "Na, was soll das schon sein!?" Aber dann kam alles doch ganz anders. Charles, Michael und Eddie (wait for him) machten in Brooklyn tatsächlich einen auf The Human Jukebox:

Donations as votes. A fun and democratic way for street musicians to receive money.

Die Aktion war Teil eines Musik- und Videoprojekts von cdza, die an jedem Dienstag ein neues Video veröffentlichen wollen. Das hier ist ihr YouTube-Channel, dort gibt es schon eine Handvoll Videos zu sehen.

Gefunden beim onli.

Dragontape

Screenshot des Dragontape-Editors

tl;dr

Dragontape is a collaborative online video merging service with which you can drag online videos starting with YouTube onto a 'tape' that can be shared with the world.

Lange Version: Dragontape ist gerade ein Jahr alt und daher noch eine Beta-Plattform, mit deren Hilfe sich relativ schnell, simpel und grafisch nett Mixtapes zusammenbasteln lassen. Das funktioniert sogar und vor allem mit YouTube-Videos, aber auch mit Soundcloud-Tracks. Weitere Anbieter sollen später folgen.

Ein solches Dragontape kann man auch gemeinsam mit Freunden bestücken. Für eine Party oder gar auf einer Party lassen sich einem Tape immer neue Musikstücke hinzufügen, so dass am Ende ein kollaboratives Dragontape entsteht. Cool ist auch die Funktion, ein Tape via Twitter zu befüllen: Dabei pflückt Dragontape automatisch Videos und Soundcloud Links aus den Tweets vorher festgelegter Twitterer und baut daraus einen Mix.

Seit Juni gibt es eine App für iPhone/iPad. DJs und Musiker können sich damit sogar eine Art eigenen Channel generieren und diesen als eigenständige App präsentieren. Lefto dürfte mal wieder einer der ersten mit einer eigenen Dragontape-App sein. Frühestens 2012 soll es die App auch für Android-Geräte geben.

Will man selbst Hand anlegen, öffnet sich ein Editor, der einem gewöhnlichen Video-Bearbeitungsprogramm ähnlich sieht. Tracks können auf einer Zeitleiste hintereinander angeordnet werden, es gibt eine einfache Option zum Überblenden und über ein Suchfeld findet man Titel im Netz. Viel mehr Möglichkeiten hat man (noch) nicht, aber als Basis genügt das allemal. Dann noch Titel und Beschreibung eingeben und das Tape veröffentlichen.

Ich habe das mal ausprobiert und alle Videos, die ich 2011 in mein Posterous-Blog geschoben habe, zu einem chronologisch umgekehrt sortierten, knapp 90-minütigen Dragontape zusammengeklickt:

Das Kraftfuttermischwerk - Diskontext

Ein schöner neuer, tiefenentspannt groovender Kraftfuttermischwerk-Track namens "Diskontext", den Ronny für eine Compilation produziert hat, die demnächst zum fünfjährigen Jubiläum von TFE-Records erscheinen wird. Dazu gibt's auch ein Video, das aus Material der Breakdance-Doku Breakdance Gang zusammengeschnitten ist. Mehr gibt's dazu vorerst nicht zu sagen, enjoy the music!

Maywa Denki

Maywa Denki-Poster (Ausschnitt)

Auf Facebook hat vorhin jemand folgendes Video gepostet, in dem eine Art Xylophon gezeigt wird, das zur Klangerzeugung O'Reilly-Bücher (nerdy!) verwendet. Wer macht denn sowas?, habe ich mich gefragt und mich durch YouTube-Profile und Google-Suche gekämpft. Gelandet bin ich schließlich bei Maywa Denki.

Hinter Maywa Denki verbirgt sich ein - natürlich - japanisches Künstler-Geschwisterpaar, das seit knapp zwei Jahrzehnten außergewöhnliche Musikinstrumente und verrückte Kunstobjekte baut. Entstanden ist die Kunstfabrik, nachdem die Staubsaugerrohr-Fabrik ihres Vaters pleitegegangen ist (kein Witz!). Bis Ende der Siebziger wurden also Staubsaugerrohre hergestellt, Anfang der Neunziger machten die beiden Söhne die Fabrik wieder auf, produzierten ab sofort aber genialen Schwachsinn.

Vor allem die Musikinstrumente sind crazy shit. Schaut euch z.B. mal das Otamatone an (nicht zu verwechseln mit dem Otomata, über das ich gestern geschrieben habe). Ist das nicht kawaiiiii!!!? Und das Otamatone gibt es tatsächlich zu kaufen!

Im Maywa Denki-Blog (hier Google-translated-deutsch) erklären sie nicht nur, wie es zum Bücher-Xylophon kam, sondern haben auch Videos von ihren (in Japan angeblich legendären) Live-Performances gepostet, die sich irgendwo zwischen Helge Schneider und Scooter bewegen. Oder das Otamatonjanbo auf die Bühne bringen (siehe unten). Absolut fas-zi-nierend mal wieder die Japaner ;-)

Das Musikinstrument Otamatonjanbo

Soulparlor - Nothing Ever Changes

Die Mainzer Soulparlor-Crew hat ein neues Album in der Pipeline: "Evoluzion" wird im Mai auf Tokyo Dawn erscheinen. Darauf zu finden sind Features von Afronaut, Colonel Red, Daz-I-Kue, Dego, Mark De Clive-Lowe, Oddisee, Opolopo, Replife und einigen mehr. Zum Beispiel Jacob & The Appleblossom, hier zu hören im Video zu "Nothing Ever Changes". Manche Locations in diesem Video kommen mir übrigenes merkwürdig vertraut vor.

tweetbackcheck